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2001. Odyssee im Weltraum.
 
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2001. Odyssee im Weltraum. (Broschiert)

von Arthur C. Clarke (Autor)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 203 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: N.-A. (Juni 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453301374
  • ISBN-13: 978-3453301375
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 114.472 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

2001 ist ein Buch, bei dessen Rezension sich unweigerlich ein Vergleich mit der Verfilmung aufdrängt. Stanley Kubrick schuf in enger Zusammenarbeit mit Clarke ein Werk, das von vielen als der Meilenstein des SF-Films, von aber bestimmt ebenso vielen als miserabel angesehen wird. Das liegt vor allem an der Tatsache, daß Kubrick mehr Wert auf seine künstlerische Entfaltung als auf die Fortführung der Handlung legte. So sind vor allem die vielen Längen (Kritiker würden sagen, der Film sei eine einzige Länge) und der psychedelische, unverständliche Schluß zu kritisierende Punkte. Sieht man den Film jedoch als Kunstwerk statt als Spielfilm, und liest man vorher die Romanvorlage, ist er durchaus sehenswert.

Aber genug davon, hier soll ja in erster Linie das Buch bewertet werden. Es beginnt mit der Vorgeschichte, dem "Aufbruch der Menschheit" (wie er im Film genannt wird): Auf der Erde, 3 Millionen Jahre vor unserer Zeit, stehen die Menschenaffen (bzw. Urmenschen oder wie man sie auch nennen mag) kurz vor dem Aussterben, da sie ihren natürlichen Feinden hoffnungslos unterlegen sind und ihr Überlebenskampf von Tag zu Tag härter wird. Zu diesem Zeitpunkt erreicht ein Monolith außerirdischer Herkunft die Erde, mit dem Auftrag die dortigen Lebewesen zu sondieren. Nur bei den vermeintlich zum Untergang verdammten Urmenschen findet er eine Art Verstand, primitiv und sich selbst nicht bewußt, aber existent. Der Stein lehrt sie den Gebrauch von Werkzeugen und macht sie so zur überlegenen Lebensform dieses Planeten ...

Drei Millionen Jahre später wird von einer auf dem Mond errichteten Station ein Monolith gefunden, tief im Mondgestein vergraben und Millionen Jahre alt -- der unwiderlegbare Beweis für eine außerirdische Zivilisation. Der Fund wird geheimgehalten, um die Bevölkerung nicht in Panik zu versetzen und ein Raumschiff wird für einen Flug zum Saturn konstruiert, dem Ziel eines Energieblitzes, den der Monolith nach seiner Freilegung abgab. An Bord dieses Raumschiffs, der "Discovery", befinden sich sechs Besatzungsmitglieder, von denen vier bis zum Erreichen des Ziels in Kälteschlaf gesetzt wurden, um Ressourcen zu sparen. Als Entlastung der Crew, sozusagen als "7. Mann" ist ein Supercomputer der HAL-9000-Serie an Bord, der abgesehen von den sich in Kryostase befindlichen Crewmitgliedern, als Einziger die wahre Mission kennt.

Clarke (wie nebenbei bemerkt auch Kubrick) bemüht sich um möglichst große Realitätsnähe ohne daß das Ganze in Hard-SF "eskaliert": ob es sich um den Aufbau des Raumschiffs, den Flug an sich oder auch um die abschließende Reise durch das Sternentor (die übrigens sehr an "Contact" erinnert) handelt, es bleibt immer im Rahmen des technisch bzw. wissenschaftlich Vorstellbaren.

Vor allem die Kapitel in denen die Erzählperspektive sozusagen aus dem Raumschiff "herausschwenkt" und Hintergründe beispielsweise zu HAL oder dem Monolithen liefern, lockern die Handlung auf, da diese ansonsten (ab dem zweiten Drittel) nur auf einen Ort mit praktisch drei handelnden Personen beschränkt ist.

Das Ende "schreit" förmlich nach einer Fortsetzung, was Clarke anscheinend ebenso sah und 2010, 2061 sowie in jüngster Zeit, als Abschluß der Tetralogie, 3001 folgen ließ. Urteil: Interessantes Buch, auch -- oder besser vor allem -- für diejenigen, die den Film bereits gesehen haben. Es geht insoweit über den Film hinaus, als es die Ursachen für HALs "Fehlfunktionen" und vor allem die Geschehnisse am Ende erklärt. --Oliver Faulhaber

Kurzbeschreibung

Im Mondkrater Tycho graben Forscher einen Millionen Jahre alten gläsernen Quader aus. Als ihn das Licht berührt, sendet er eine Radiowelle in Richtung Saturn. Die Amerikaner bemannen eine Raumfähre, um herauszufinden, was sich hinter dem rätselhaften Objekt verbirgt. Mit an Bord ist HAL, ein denkender Supercomputer. Doch der scheint seine Leistungsfähigkeit zu überschätzen ... Stefan Hunstein verleiht dem berühmten Science-Fiction-Epos eine neue Stimme voller Ausdruck und Intensität. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein unverzichtbarer Klassiker der Science Fiction, 28. April 2003
Von Sascha Letzelter (Germersheim Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Diese Rezension stammt von: 2001. Odyssee im Weltraum. (Taschenbuch)
Natürlich ist es unmöglich, dieses Buch vom Film zu trennen - immerhin ist es weder die Vorlage noch eine Nacherzählung von Kubricks Meisterwerk, sondern die zeitgleich entstandene Interpretation seines Drehbuch(Co-)Autors. Bei allen Unterschieden ist es im Zusammenhang mit dem Film unverzichtbar und geht mit ihm eine wunderbare Symbiose ein.
Das Buch ist in vier Abschnitte unterteilt (wie auch der Film), auf die ich hier im eizelnen eingehen will.
Der erste Abschnitt spielt in Afrika vor etwa drei Millionen Jahren. Der noch stumpfe Mensch, kaum dem Affenstadium entwachsen, ist vom austerben bedroht. Ein geheimnisvolles Artefakt, nimmt Einfluss auf den Menschen, indem es dessen Geist stimuliert.
Dieser Abschnitt ist, zusammen mit dem Schluss des Buches, der genialste Teil. Im Film bleibt das alles recht unverständlich, und entzieht sich in seiner Bedeutung vor allem dem Standardkonsumenten. Arthur C. Clarke geht sowohl auf den frühen Menschen als auch auf den geheimnisvollen Monolithen ein, und er portraitiert unsere Vorfahren so entlarvend wie humorvoll. Die Entwicklung, die der Monolith in Gang setzt, ohne zu manipulieren, wird ausführlich, nachvollziehbar und glaubhaft beschrieben.
Der zweite Abschnitt: Die Entdeckung eines Monolithen auf dem Mond Ende des 20. Jahrhunderts. Dr. Heywood Floyd wird auf den Mond beordert, um diese Entdeckung zu beurteilen, die für den Menschen den ersten Beweis für die Existenz außerirdischen Lebens darstellt. Da erwacht der Monolith, und sendet ein Signal.
Dritter Abschnitt: Die Reise der Discovery. Ein Raumschiff ist auf dem Weg zum Jupiter und von dort aus zum Saturn. Der wissenschaftliche Teil der Mission ruht vorerst; die drei Experten befinden sich im künstlichen Tiefschlaf und sollen erst am Ziel geweckt werden. An Bord sind David Bowman und Freank Poole, und sie werden unterstützt vom Supercomputer HAL 9000. Doch etwas läuft schief: Obskure Fehlermeldungen stellen sich als falsch heraus und schließlich kommt es zu einem schlimmen Unfall, der schließlich dazu führt, das Bowman HAL abschalten muß. Er erfährt, dass die Mission dazu dient, dem Funksignal des Monolithen zu folgen, das dieser zum Saturn ausstrahlte.
Über diese beiden Abschnitte ist zu sagen, dass es äußerst interessant ist, die wissenschaftlichen Visionen Arthur C. Clarkes Ende der sechziger Jahre mit den heutigen Möglichkeiten und Errungenschaften zu vergleichen. Im Bereich des Möglichen bleibt er immer; schließlich plante man in den sechziger Jahren tatsächlich, bis in die achtziger den Mars erreicht zu haben und Stationen im Orbit und vielleicht auch auf dem Mond zu errichten. Auch Videophone sind heutzutage sicherlich keine Fiktion mehr.
Die Charaktere der handelnden Personen bleiben allerdings etwas schwach portraitiert. Hier dreht sich das Verhältnis zwischen Film und Buch um 180 Grad: den wo der Film geheimnivoll bleibt und Fragen aufwirft, wird Clarke konkret, während er die eigentliche Reise, man möchte fast sagen, übergeht. Die Dialoge mit HAL aus dem Film wurden nicht umsonst zu Schlagworten der Popkultur. Aber der Qualität des Buches tut dies keinen Abbruch, da der Autor sich hier auf andere Facetten der Geschichte konzentriert.
Es folgt das Finale: Bowman findet den großen Bruder des Monolithen auf dem Saturnmond Japetus und bricht auf eine phantastische Reise auf...
Es ist schwer zu sagen, was genialer ist; der wortlose, psychodelische Bilderregen des Kubrikfilms untermalt von Ligetis verstörender Musik, für mich eine der besten Filmsequenzen aller Zeiten, oder die ausführliche Beschreibung Clarkes einer unverständlichen Reise zu den Grenzen unserer Wahrnehmung oder unseres Verständnisses, deren Ende mit der Macht einfacher Worte einem vor Bewunderung fast die Tränen in die Augen treiben will. Es ist ein Patt, und beide Versionen dieser Vision sind zu ihrer vollen Erschließung unverzichtbar.
Fazit: Für Freunde des Science Fiction ist dieses Buch definitiv ein MUSS, wenn es auch heute schon einigen veraltet scheint. Aber das ist es nicht; es ist zeitlos.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Buch über die Einsamkeit, 29. November 2004
Zugegeben: es fällt schwer, beim Lesen des Buches nicht die Bilder Kubriks genialen Verfilmung im Kopf zu haben, aber dies schadet nicht. Wer den oppulenten Schlussteil des Films nicht verstanden hat, mag hier Aufklärung finden. 2001 ist natürlich - wie fast alle Bücher Clarkes - ein Buch über die Chancen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, aber auch ein Buch über die Einsamkeit. Es wird wenig miteinander gesprochen, höchstens über das gleiche Thema, aber nie über die Ansichten darüber und die letzten Teile des Buches werden bestimmt durch die gefährtenlose Reise des letzten überlebenden Astronauten, der zudem durch die immense Entfernung zur Erde mit den dort lebenden Menschen nur zeitversetzt kommunizieren kann. Das Ende ist tröstlich, sagt es doch, dass der Mensch zwar einsam sein kann, aber die Menschheit nicht allein ist.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Existenz außerirdischer Intelligenz..., 31. Dezember 2003
Von robotgeorgie "robotgeorgie" (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: 2001. Odyssee im Weltraum. (Taschenbuch)
Eine Vorstellung, die immer schon Raum für Spekulationen bot, Angst und Furcht wurden in sie ebenso projeziert wie Hoffnung und Zuversicht. Außerirdische Intelligenz, die uns jedoch so weit überlegen ist, wie wir uns es nicht einmal in unseren kühnsten (Alb-) Träumen hätten vorstellen können?

Arthur C. Clarke skizzierte diese Überlegungen in "2001", ohne freilich eine eindeutige Antwort zu geben. Die muß der Leser sich selbst definieren, und so gelangt eine Beschreibung des Romans "2001" auch zu keiner Rezension, sondern zu einer Diskussion der grundsätzlichen Fragen. Eine philosophische, teils natürlich wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Thematik außerirdischer Intelligenz scheint da schon angebrachter: Wie bedeutend ist der Faktor Mensch, die Existenz der Mensch-heit, wenn der Kontakt zu außerirdischer Intelligenz Realität wird? Wenn Utopie zur Realität wird, wären wir dann so "reif", die - real gewordene Utopie - eines außerirdischen Kontakts in seiner Gesamtheit, seiner Bedeutung zu begreifen?
Wenn Utopie nicht mehr Utopie ist, ist dann Realität noch Realität?

Der amerikanische Astronom Chandra Wickramasinghe kam in einem Interview, in dem auch Kubrick's "2001" sowie Arthur C. Clarke's Romanvorlage zur Sprache kam, befragt zur Existenz außerirdischer Intelligenz, zu dem Schluß: "Dagegen bin ich inzwischen fest davon überzeugt, daß intelligentes Leben im Universum weit verbreitet ist."
Als Abrundung zum Roman empfiehlt sich freilich jene Verfilmung von Stanley Kubrick, die nicht minder faszinierend ist als die geschriebene Vorlage.

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5.0 von 5 Sternen Leider nicht kimplett
Lange hat es gedauert, bis dieses Buch eingelesen wurde.
Doch leider ist es keine vollständige Lesung. Immer wieder fehlen ganze Abschnitte. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von undund veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Der Olymp der Sciencefiction Literatur
Erstmals als kongeniale Adaption erscheint dieses Hörbuch unter Verwendung des Stoffs 2001: ODYSSEE IM WELTRAUM von Arthur C. Clarke. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Thorsten Wiedau veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Fantastisch!
Während man bei der Kubrick-Verfilmung getrost nebenbei staubsaugen kann (mangels Dialoge), läd das Buch ein, es regelrecht zu verschlingen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Februar 2008 von Craic

5.0 von 5 Sternen Genialer als der Film
2001 ist unumstritten Arthur C. Clarks größtes Meisterwerk.
Das Buch ist jedoch einiges ausdrucksstärker als der Film.
Warum? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2007 von JOJO X

5.0 von 5 Sternen Meisterwerk!
Eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Wer nur den Film kennt, sollte sich das Buch ebenfalls gönnen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2007 von Fabian Rothe

5.0 von 5 Sternen unbedingt empfehlenswert!!!
Ein sehr gutes und sehr spannendes Buch! Inhaltlich finden Sie genug bei obiger Beschreibung und auch weiter unten bei anderen Rezesenten, deshalb nur meine Bewertung: Für Science... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2007 von Hantau

1.0 von 5 Sternen Ein Klassiker mit vielen Interpretationsmöglichkeiten
Der vorliegende Roman basiert auf dem gleichnamigen Drehbuch. Einer der seltenen Fälle, wo der Film vor dem Buch entstand. Die Handlung beginnt in grauer Vorzeit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. März 2003 von Lothar Hitzges

2.0 von 5 Sternen Also naja...
Auch wenn ich jetzt als Ketzter verschrieen werde - Ich finde dieses Buch weniger als mässig! Soll heissen absolut nicht mehr zeitgemäß. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2002 von jackslostlife

5.0 von 5 Sternen Grandioses Sci-fi Epos
Wer kennt ihn nicht, den großen Science Fiction Film von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1968. Jeder Sci-fi Anhänger auf diesem Planeten hat ihn wohl schon gesehen und zur Handlung... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2001 von gwarf

5.0 von 5 Sternen Perfekte Science-Fiction-Story
Als ich zum ersten mal den faszinierenden Film gesehen hatte, wusste ich noch gar nicht, dass es dieses Buch gibt, welches parallel zum gleichnamigen Kinohit geschrieben wurde... Lesen Sie weiter...
Am 10. September 2001 veröffentlicht

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