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Venus
 
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Venus (Gebundene Ausgabe)

von Else Buschheuer (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Diana (23. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453290127
  • ISBN-13: 978-3453290129
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 349.561 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 5 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Junge Literatur (deutschspr.) > Buschheuer, Else

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nicht viel los an diesem heißen Frühsommertag in New York. Spielen wir also ein wenig Superman und fliegen ein paar Runden auf unserer Suche nach einer spannenden Sommergeschichte. Hallo, schon auf der Upper East Side werden wir fündig. Eine Frau, splitternackt hinter einem Panoramafenster, zu ihren Füßen die Leiche eines Mannes. Ein perfekter Anfang für unsere Story. Nun muss noch ein Retter her, der die Mörderin (!?), die ohne Erinnerung und barfuß durch New Yorks Straßen eilt, unter seine Fittiche nimmt. Nicht irgendwer -- nein, ein barhäuptiger Mönch in orangefarbener Kutte sollte es schon sein. „Nennen wir ihn Bliss Swami“.

Ein neuer Wurf von Helge Schneider? Oder hat Gott selbst einem unserer Pop-Literaten die Feder geführt, wie der durchgängige Pluralis majestatis der Erzählerstimme nahelegt? Gar nicht so daneben. Else Buschheuer, ewiges Enfant terrible der deutschen Literatur- und Internetszene, lässt erneut ihren Fabulierkünsten freien Lauf. Man muss schon bereit sein für das Zufallsprinzip, nach dem die Autorin Personal und Handlungsstränge frei aus dem Hut zaubert. Im Tempel des Bliss Swami, dem „God’s Motel“, wartet alsbald allerlei schellenklimperndes und heiligmäßiges Gelichter auf Venus (wie sie inzwischen getauft wurde). Hare Krishna, Hare …

Normalos haben keinen Zutritt. Nur das absolut Grelle und Ausgeflippte erhält bei Frau Buschheuer die allerhöchsten Weihen, ihren Kosmos betreten zu dürfen. In „God’s Motel“, einer Art ökumenischer Sozialstation für Geläuterte und Erleuchtete, begegnen wir Toga, dem haarigen Zwergen, Mau, dem Indianer und „Glücklichen Sklaven Gottes“, Sun Baba, einem scheintoten Maharishi-Double, sowie Bringfriede, die sich wechselweise für Buddha oder Satan hält. Angesichts dieser Traumbesatzung beschließt Venus, sich schnell und heftig in Bliss Swami zu verlieben.

Buschheuer-Report aus dem Big Apple. Das heißt Eso-Sprüche, Zeitgeistiges und jede Menge Knallchargen-Bios, die den Fortgang der Story oft behindern. Schließlich gilt es, einen Mord aufzuklären, oder? Am Ende dieser in ihrer Supercoolness oft unfreiwillig komischen Liebesgeschichte gewahrt unser göttliches Späherteam auf seinem Weiterflug über Berlin einen potentiellen Selbstmörder. Stoff für die Herbstausgabe. What a bliss! --Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Komisch, klug und kosmopolitisch: So ist die "Venus" von Else..

Else Buschheuer erzählt die ungewöhnlichste Liebesgeschichte, die man sich denken kann: zwischen einer mutmaßlichen Mörderin ohne Gedächtnis und einem Mönch ohne Vergangenheit in einer Stadt, die sich jeden Tag neu erfindet.

Am Anfang steht eine Frau über der sehr blutigen Leiche eines Mannes und weiß nicht, wer und warum und wohin. Wie unter Schock läuft sie barfuß in ihrem roten Kleid durch die gleichgültige Stadt, bis rettende Arme sie auffangen und entführen. Der Ort, an dem sie sich wiederfindet, ist God's Motel, eine skurrile Mischung aus Touristenlager und Tempelkirche, in der Zeitungen und Fernsehen verboten sind, dafür ist jedwede Form von Gottsuche erwünscht. God's Motel ist wie eine stille Insel in der tosenden Großstadt, ein Hort der Ruhe und Besinnung. Zu viel Ruhe und Besinnung für Venus, die schon bald versteht, dass sie in einem »kleinen Irrenhaus inmitten eines großen, inmitten eines ganz großen« gelandet ist. Doch da hat sie sich schon besinnungslos in ihren Retter verliebt, einen riesigen, meist stummen, orangen Mönch. Darum treten brennende Fragen, wer sie ist und ob sie einen Mord begangen hat, für sie schnell in den Hintergrund. Nicht jedoch für die Polizei. Denn der Tote war reich und prominent, und die barfüßige Frau im roten Kleid ist bekannt. Während Venus überlegt, wie man einen Mönch rumkriegt, sucht die Stadt eine Mörderin.


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Neues Großstadtgemüse, 26. Februar 2007
Von N. K. "Alltagsirrsinn" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Venus. (Broschiert)
Ja! Ja! Ja! Mal wieder ein tolles Buch von der Else, der Buschheuer. Es ist eine schöne Sommergeschichte aus New York. Ein Krimi. Denn Venus könnte eine Mörderin sein. Könnte, denn sie erinnert sich an nix. Deswegen irrt sie barfuss durch New York bis sie einem gefallen Mönch begegnet und Teil seiner Vishnu-Krishna-wir-allen-lieben-Jesus-Sekte wird. Bis dahin ein ganz normaler Krimi. ABER (ja, das ABER muss so groß sein, denn die Else würde nicht Buschheuer heißen, wenn ihr hier nicht etwas ganz Tolles einfallen würde): Ihre Erzählperspektive! Sie nimmt den Leser nicht nur an die Hand, sondern verschwestert sich regelrecht mit. Und so kommt es einem vor, dass gemeinsam mit Else beschließt, dass sich die Venus jetzt gefälligst in den Mönch verlieben sollte, damit die Geschichte etwas Würze bekommt. Dadurch ist man nicht nur Voyeur, sondern seziert sozusagen Großstadtgemüse. Und noch eine Raffinesse: Viele Schriftsteller bauen die Lebensgeschichten ihrer Figuren mühsam in die Handlung ein. Das macht Else nicht. Immer, wenn ein neuer Charakter auftaucht, wird auch gleich seine ganze Vergangenheit erzählt. Bis zum Jetzt, in dem er so ist, wie er ist, warum er ist. Und wer jetzt denkt, dass solch ein Schreibstil auf Dauer anstrengend ist, der irrt. Es ist ein richtiger Lesespaß!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fantastisch gut, 11. März 2005
Von Ein Kunde
Für mich gehört dieses Buch zu jenen, die, wenn das Ende der Lektüre naht, ich nach mehr giere. Es hat so viel Klarheit für mich, den berühmten Else-Humor, den ich sehr liebe und Weisheit hier und da, ungleichmäßig auf die Buchseiten verteilt.
Eine Geschichte über die Liebe und die nur allzu menschlichen Probleme. Es tut gut zu wissen, dass man nicht allein ist. Es tut gut über die Tollheiten der Romanfiguren zu schmunzeln und dann vielleicht über die Eigenen und das Leben leicht zu nehmen.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Großes Lesevergnügen!, 9. März 2005
Von Klaube, Ulf "ulfiuss" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Der Kenner von Else Buschheuers bisherigen (sehr guten) Büchern bemerkt schnell: Die Autorin hat wieder einen anderen Erzählstil gewählt. In "Venus" nimmt sie den Leser bei der Hand und gemeinsam dürfen wir durch die Straßen Manhattans fliegen und engelsgleich die zahlreichen Figuren dieser Geschichte umflattern, dabei deren Lebensläufe durchleuchten und ab und zu so tun, als könnten wir Schicksal spielen und den Gang der Dinge beeinflussen. Ich gebe zu, anfangs störte mich diese "Masche" (Else als Märchentante?), dann beschloß ich, mich darauf einzulassen und schnell wurde alles gut. Eine wirklich ungewöhnliche Geschichte, grandios erzählt. Ein Buch voller Leben, spannend, heiter, traurig, mit anrührenden und saukomischen Momenten, weit entfernt von an anderer Stelle behaupteter Supercoolness oder unfreiwilliger Komik. Die Entgegnung auf derlei galante Unterstellungen gibt Else Buschheuer noch im Buch selbst, auf der 2. Umschlagseite, oben. Ganz ohne Worte, aber dafür in bunt! Das Institut sagt: GUT!
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