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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Tarotkarten mit keltischen Motiven, 3. September 2005
Die Abbildungen bestehen aus Computer-Fotomontagen. Die Landschaftsfotografien sind ok, aber die Aufnahmen von Personen sind nicht unbedingt professionell. Diese sehen manchmal ein wenig ... sagen wir merkwürdig aus. Ich würde sagen, daß die meisten engagierten Hobbyfotografen bessere Fotos gemacht hätten. Vielleicht hätten die Macher da ein wenig Hilfe suchen sollen. Man hat generell mit wenig Aufwand gearbeitet, die Kostüme wirken billig. Auch wäre es mir lieber gewesen, wenn man die Symbole etwas realistischer ausgewählt hätte. Die goldleuchtenden Schwerter z. B. finde ich deplaziert. Da wären Eisenschwerter aus dem Mittelalter meiner Meinung nach wesentlich besser. Da diese Objekte sowieso nachträglich reinkopiert wurden, wäre das auch nicht teurer gewesen. Technisch sieht man den Bildern die Fotomontage leider an. Oft wurde der Kontrast nicht richtig angepaßt, oder es sind Schatten zu sehen, die nicht zur Lichtstimmung der Landschaft im Hintergrund passen. Viele Objekte wirken wie Fremdkörper.Die Karten haben eine Größe von ca. 8,4 x 11,9 cm, sind also selbst für große Hände unpraktisch beim Mischen. Gleichzeitig haben sie einen großen schwarzen Rand und danach einen schönen, aber leider auch breiten Rahmen. So kommt es, daß trotz großer Karten die Bilder selber mit nur ca. 4,7 x 7,5 cm recht klein sind. Bei den großen Arkana wird dieser Rahmen mit einbezogen, indem dort Details gezeigt werden, die man mit deuten kann (Pflanzen, Tiere, Symbole ...). Bei den kleinen Arkana ist dies leider nicht der Fall. Die kleinen Arkana zeigen keine Szenen wie z. B. die Rider Waite Karten. Es werden nur die Symbole in der entsprechenden Zahl gezeigt. Im Hintergrund sieht man eine Landschaft, deren Stimmung einen Hinweis auf die Bedeutung der Karte gibt. Die Rückseite zeigt die Symbole des Tarot. Ein Schwert, gekreuzt mit einem Stab, davor ein rundes Schild und darüber einen Kelch, das alles vor einem hellgrauen Steinhintergrund. Die Aufbewahrung hat mir nicht gefallen. Zuerst kommt das Buch in die Schachtel, dann werden die Karten aufgeteilt in zwei Stapel in die Lücke darüber gesteckt. Eine extra Schachtel nur für die Karten wäre mir Lieber gewesen und würde die Kanten der Karten schonen. Das beigefügte Taschenbuch hat 425 Seiten und ist sehr ausführlich. Es bietet alles was man braucht, um selber die Karten zu legen. Schön fand ich die Hintergrundinformationen zu den Karten. Vermißt habe ich Schlüsselworte zum schnellen Nachschlagen. Auch dürfte es wohl nie zusätzliche Bücher zu diesen Karten geben und das ist mir bei den Rider Waite eine große Hilfe, nämlich die Meinungen unterschiedlicher Autoren zu einer Karte nachschlagen zu können. FAZIT: Trotz der vielen Kritik haben mir die Karten dennoch gefallen. Sie verbreiten einfach eine sehr schöne Stimmung und die geheimnisvolle Zeit der Kelten regt generell die Phantasie an. Anna Franklin und Paul Mason hatten die richtige Idee und diese macht technische Mängel wieder wett. Der Preis ist relativ günstig, wenn man bedenkt, daß man die Karten und ein ausführliches Buch bekommt. Andere Karten ohne Buch sind oft nicht viel billiger. Für Tarot-Anfänger bleibt aber meiner Meinung nach weiterhin Rider Waite die erste Wahl.
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