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Der Planet der Affen. Das Original.
 
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Der Planet der Affen. Das Original. (Gebundene Ausgabe)

von Pierre Boulle (Autor)
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 188 Seiten
  • Verlag: Heyne (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453197852
  • ISBN-13: 978-3453197855
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 173.796 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Affen als die besseren Menschen? Nicht wirklich, aber schlechter als Erdlinge gehen sie mit den anderen Bewohnern ihres Planeten auch nicht um. Das erkannte 1968 Charlton Heston als notgelandeter Astronaut. Mark Wahlberg geht es in der Neuauflage von Planet der Affen nicht anders. Beide erleben eine verdrehte Welt, in der die vermeintlich wilden Tiere herrschen und Menschen weit unten auf der Zivilisationsleiter stehen.

Diese grandiose Ausgangsidee gab dem Kinogenre Science Fiction einen kräftigen Stoß und begründete einen regelrechten Kult: Dem Ursprungsfilm schlossen sich in den 70er-Jahren gleich mehrere erfolgreiche Fortsetzungen an. Runde 30 Jahre später dann die Neuauflage durch Tim Burton (Mars Attacks!, Batman, Sleepy Hollow) mit noch realistischeren Primaten.

Den Grundstoff für alle Filme lieferte ein Franzose: Pierre Boulle verfasste 1963 den SF-Roman Planet der Affen, in dem neben der kräftigen Portion Einfallsreichtum vor allem das Hintergründige fasziniert. Boulle hält uns Spitzenwesen der Evolution einen blank polierten Spiegel vor und pointiert ironisch unser menschliches Selbstverständnis. Diesen gesellschaftskritischen Ansatz hat Hollywood allerdings schon im ersten Affen-Film flach gebügelt -- zu Gunsten hervorragender Action.

Auch die aktuelle Version von "Affe trifft Mensch" macht da keine Ausnahme. Tim Burtons neue Auslegung des Stoffs ist noch actionhaltiger als der affige Erstauftritt, hilft der Raumreisende den unterjochten Menschen doch beim Befreiungskampf. Der Blick in den Roman zum Film Planet der Affen offenbart also eine andere Geschichte, die schneller läuft als Boulles Originalwerk. Literarisch hält William T. Quick den Ball allerdings flacher, ist sein Buch doch eine drehbuchgestützte Novelization. Doch wo sind bei einem optischen Spektakel wie diesem die Fotos?

Da muss der Making-Of-Band Planet der Affen. Neubearbeitung von Tim Burton herhalten. Dieser strotzt nur so von Abbildungen. Filmfotos, Planungsskizzen, Szenerien -- das Fan-Herz pocht schneller! Zudem findet sich das komplette Drehbuch, nachdem vorher umfassend über Tricktechnik, Masken oder Darsteller informiert wird. --Joachim Hohwieler



Kurzbeschreibung

Astronauten von der Erde landen auf einem femden Planeten, auf dem die Evolution zu einer völlig aberwitzigen Gesellschaftsordnung geführt hat. Denn Affen - Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans - herrschen über diese Welt, während die primitiven Menschen als Sklaven und wissenschaftliche Versuchsobjekte dienen. Bald geraten die Neuankömmlinge ebenfalls in Gefangeschaft, und der einzige Ausweg besteht darin, sich den Affen als intelligente Wesen zu erkennen zu geben. Doch das hat katastrophale Folgen.

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Science Fiction, 31. Januar 2007
Von Reinhold Stansich "reini68.blogspot.com" (Kottingbrunn, Austria, Central Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Ein Pärchen treibt mit seinem Raumschiff im Weltraum als sie auf eine Flaschenpost stoßen. Als sie die Flasche öffnen befindet sich darin ein umfangreiches Werk, die Erzählung der Erlebnisse von Ulysse Merou, der gemeinsam mit zwei Begleitern aufbrach um das Sternsystem des Beteigeuze zu besuchen. Als sie dort landen treffen sie zunächst auf Menschen, die aber allesamt nicht vernunftbegabt zu sein scheinen. Bald darauf wird Ulysse bei einer Treibjagd von Affen gefangen genommen und in ein Versuchslabor gebracht. Dort kann er sich nach vielen Mühen als vernunftbegabt darstellen und wird als Mitglied in der Affengesellschaft aufgenommen. Bald darauf entdeckt er mit einem seiner Retter, dem Schimpansen Cornelius, eine schier unglaubliche Tatsache: Einst waren die Menschen die Herrscher dieses Planeten gewesen.

Das Buch ist in sehr gefälliger Sprache verfasst und die Spannung kann über die ganze Zeit sehr gut gehalten werden. Natürlich hätte das Buch auch gerne 500 oder auch 800 Seiten haben können, es ist aber nicht notwendig - die Geschichte wird auf diesen nicht mal 200 Seiten gut und flüssig erzählt. Oft ist weniger letztendlich doch mehr. Zwei Wermutstropfen verbleiben dennoch. Einerseits ist es absolut unverständlich warum Boulle im letzten Teil vom Präteritum ins Präsens wechselt - schlimmer noch, springt er doch zwischen den beiden Zeitformen. Ebenso unglücklich erweist er sich in der Wahl des endgültigen Beweises für die Vorkommnisse die zu der Änderung der Machtstrukturen führte, indem er diese dem Gehirn einer vernunftlosen Menschenfrau entspringen lässt und die Erklärung auf das kollektive Bewusstsein schiebt - nun könnte man diese Tatsache vielleicht noch hinnehmen, würde er das kollektive Bewusstsein nicht als Aneinanderreihung von persönlichen Erinnerungen einzelner Betroffener schildern.

Insgesamt hat mir das Buch dennoch sehr gut gefallen. Wenn auch die Verfilmungen sehr gut gemacht sind und der Qualität des Buches um nichts nachstehen, so ist die Lektüre dennoch klar zu empfehlen. Die Geschichte ist in vieler Hinsicht anders als die Verfilmungen und birgt so dennoch Überraschungen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Lesen!, 28. August 2001
Von Ein Kunde
Nachdem ich vor Jahren die Gelegenheit verpasst hatte, das Buch im Antiquariat zu kaufen, musste ich jetzt natürlich zuschlagen - und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Der Schreibstil von Pierre Boulle erinnert stark an die Abenteuer-Romane Anfang des 20.Jahrhunderts. Ein genialer Wissenschaftler entwickelt die Grundlagen für ein fast lichtschnelles Raumschiff und nimmt einen begabten Studenten und einen Journalisten (den Erzähler) mit auf die Reise zu einem fernen Planeten.

Die Geschichte ist sehr originell - nicht Menschen sind die Herren des Planeten sondern die Affen. Dieser Schachzug gibt uns die Möglichkeit, unser eigenes Verhalten aus einer ganz anderen (und äußerst beunruhigenden) Perspektive zu erleben. Während für uns das Töten von Tieren oder die Benutzung als Versuchsobjekte "normal" ist, erscheinen die Affen in diesem Buch äußerst barbarisch, die Brutalität und Ignoranz beängstigend - trotzdem sind sie nicht dumm sondern besitzen das, was wir als "Intelligenz" bezeichnen. Als plötzlich ein intelligenter Mensch in ihre Reihen tritt, wird das Dilemma deutlich. Einerseits sind die Test-Ergebnisse eindeutig, andererseits beweist die langjährige Erfahrung, dass Menschen nur wilde Tiere sind. Der Umgang mit diesem Konflikt ist sehr interessant und weist Parallelen zu vielen Bereichen unserer Gesellschaft auf...

Dieser Aspekt fehlt leider völlig in der Neuverfilmung von Tim Burton, wo die Menschen einen "Befreiungskrieg" gegen die Affen führen. Irgendwie erinnert mich das an die vielen unsäglichen Vietnam-Filme.

Dieses Buch ist bei weitem besser als der Film und jedem Leser wärmstens zu empfehlen.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Ursprung des großen TV-Kults, 10. Mai 2004
Ja, Planet der Affen... was fällt mir dazu ein: Ich persönlich bin ein großer, um nicht zu sagen gigantischer Fan des großen TV-Epos der 60er und 70er. Dass Pierre Boulle der Filmreihe den Anfang ermöglichte ist natürlich auch besonders wichtig zu wissen. Somit habe ich das Buch gelesen und war schon sehr verdutzt darüber, wie sehr er sich auch schon vom Originalfilm unterscheidet. So weicht nicht allein das Ende des damaligen Kultfilms vollkommen von der Romanvorlage ab.

Dennoch bin ich mit der Ur-Verfilmung ebenso zufrieden wie mit dem Roman von Boulle. Besonders die Änderung des Filmendes war eine notwendige Bedingung um einige grandiose Fortsetzungen zu ermöglichen und insgesamt vier geniale Kultfilme hervorzubringen (ich sage "vier", weil ich den fünften Kinofilm als absolut unwürdig und sinnlos ansehe, man hätte nach "Eroberung vom PDA" die Reihe abschließen sollen). Vor allem dankbar bin ich über den Dreh des zweiten Films "Rückkehr zum Planet der Affen", auf jeden Fall der beste Teil mit besonders viel Tiefe und Wahrheit.
Alles in allem wurden zu dieser Zeit vier Filme gedreht, die wie auch bei Pierre Boulle mit Gesellschaftskritik und etwas Satire, sowie mit viel Tiefe meiner Ansicht nach zu den besten Filmen aller Zeiten gehören.

Doch nun wenden wir uns mal genauer dem Roman zu: Es handelt sich um eine Novelle mit schlichtweg 188 Seiten, die jedoch in ihrem Ausmaß genau richtig sind und alles erhalten, was ein wundervolles, sowohl spannendes als auch gut durchdachtes Buch haben sollte. Der Schreibstil Boulles ist außerordentlich gut, er regt die Spannung durchaus an. Da es sich um eine Novelle handelt, wird also eine Rahmenhandlung beschrieben: Zwei unbekannte Wesen (wir erfahren erst am Ende um welche Wesen es sich handelt!!!) finden im Weltraum eine Flaschenpost mit einem ellenlangen Bericht von einem Menschen, der nach einem langen Flug durchs Weltall auf einen Planet gelangte, auf dem wilde Menschen leben, die weder Sprache noch Intelligenz verfügen und auf dem die Affen herrschen...

Fazit: Satire und Gesellschaftskritik in einer einzigartigen SF-Novelle - ein Meisterwerk der Science Fiction! Für Fans des Genres gilt allemal: Unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 5. August 2006 von Michael Maier

4.0 von 5 Sternen Das Original aus dem Jahre 1963! - Affengeil.
Pierre Boulle, Planet der Affen (Das Original)

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Veröffentlicht am 30. Januar 2005 von Dimitri Banick

5.0 von 5 Sternen Wer diesen Klassiker nicht kennt, hat SciFi verpennt
Wer den Film von 1967 kennt, das Remake und den Roman zum Remake, der sollte auf keinen Fall am Original-Roman vorbeigehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juni 2004 von Michael Kleerbaum

5.0 von 5 Sternen Interessante SF aus "alten Zeiten".
Der Roman liest sich sehr gut. Er bietet mehr Inhalt als die zwei Verfilmungen. Die Gedankengänge des Erzählers werden Nachvollziehbar. Lesen Sie weiter...
Am 12. Juni 2002 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Lesenswert für Mensch und Affe!
Das "klassische" Affenbuch hatte ich schon in den späten 60ern gelesen, als der erste Film herauskam. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2001 von Rolf Thum

4.0 von 5 Sternen Gutgeschriebene Utopie, aber unverkennbar aus den 60's!
Auf Grund des Remakes des Klassikers "Planet der Affen" von Tim Burton entschloss ich mich nun endlich einmal den Roman zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2001 von Rehlinger, Sascha

4.0 von 5 Sternen Affen sind auch nur Menschen
Pierre Boulles „Planet der Affen" stammt aus dem Jahre 1963 und ist die Vorlage für den gleichnamigen Film von 1968 mit Charlton Heston. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2001 von ukampl

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