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Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2000
Aus dem letzten Kapitel seines Buches "Naziliteratur in Amerika" hat der Autor jetzt einen Roman über den exquisiten Poeten und Mörder Carlos Ramírez Hoffmann gemacht, und wird dafür von Paul Ingendaay sehr gelobt. Ein Buch, das als "lateinamerikanische Extravaganz" beginnt, endet durch die Jagd auf Hoffmann als "Krimi der schwarzen Serie". Ingendaay kann seine Skepsis gegenüber Büchern zum Thema lateinamerikanische in diesem Fall chilenische Diktatur nicht verbergen; um so mehr bewundert er die Fähigkeit des jungen Chilenen, durch "Genauigkeit, Kürze, Ironie und ein Schweben über seiner eigenen Geschichte" den Leser für sich einzunehmen. Zudem bescheinigt der Rezensent der Übersetzung von Christian Hansen "hohes Stilempfinden".
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Kurzbeschreibung
Chile Anfang der 70er Jahre: Ein politisch verfolgter Student sieht verblüfft, wie eine alte, rauchende Messerschmitt Verse aus der Genesis in den Himmel schreibt. Es ist der erste «aeropoetische» Auftritt von Carlos Wieder, seinem früheren Kommilitonen, der bald zum künstlerischen Aushängeschild der Diktatur aufsteigt. «Es wird ein Bolaño-Fieber geben bei denen, die Lesen als Abenteuer begreifen.» DER SPIEGEL