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Das Orakel vom Berge
 
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Das Orakel vom Berge (Taschenbuch)

von Philip K. Dick (Autor)
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453164113
  • ISBN-13: 978-3453164116
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 100.049 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was wäre, wenn Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die USA unter sich aufgeteilt hätten ... Der Klassiker der Alternativwelt-Literatur, erstmals in ungekürzter Neuübersetzung. Mit einem Anhang aus dem Nachlass des Autors. «Philip K. Dick war einer der größten Visionäre, die die amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat.» L. A. WEEKLY


carpe.com

Das Orakel vom Berge bedeutete für Philip K. Dick den schriftstellerischen Durchbruch -- und zwar nicht nur innerhalb des SF-Genres. Das Buch dient noch heute als Paradebeispiel für die vielen Bücher, die sich mit den etwaigen Folgen eines Sieges Hitlers im Zweiten Weltkrieg beschäftigen. Jedoch legt der Autor hier eher Wert auf die individuelle Welt der Hauptcharaktere als auf die globale politische Lage.
So bricht zum Beispiel für Robert Chandler, einem in San Francisco -- unter japanischer Jurisdiktion stehend wie auch die übrige Westküste -- lebenden Antiquitätenhändler, gleich zu Beginn eine Welt zusammen: Die bei den japanischen Besatzern so beliebten authentischen amerikanischen Kunstgegenstände, Haupteinnahmequelle Chandlers, stellen sich teilweise als Fälschungen in beinahe schon industriellem Ausmaß heraus; öffentlich bekannt, würde das seinen Ruin bedeuten.
Wie viele seiner Landsleute hat sich auch Chandler den Umständen nach dem Krieg angepaßt, und so gehören sowohl die japanischen Wertevorstellungen als auch das I Ching (eine Art Orakel mit jahrtausendealter Tradition) untrennbar zu seinem Leben. Und ebenso wie die Masse der Amerikaner hat er den Glauben an sich selbst verloren, buckelt vor den Japanern und sieht sich, verglichen mit ihnen, nur als Barbar. So verwundert es nicht, daß ein Buch, das sich mit einem Sieg der Allierten und seinen Folgen auseinandersetzt, zum allgemeinen Gesprächsstoff wird.

Dieses Buch benutzt Dick als Mittel, um eine weitere alternative Geschichte zu entwickeln -- denn die Geschichte des Buches ist keineswegs die unsere. Chandler bildet zwar einen Knotenpunkt, auf den die meisten der zahlreichen Handlungsstränge früher oder später treffen, jedoch steht er keineswegs im Mittelpunkt. So beschäftigt sich Dick auch mit Mr. Togomi, einem hohen japanischen Beamten, der unfreiwillig in eine politisch überaus prekäre Lage gerät und für den schließlich auch eine Welt zusammenbricht.

In all dies eingebunden ist noch die verworrene Situation im Nazi-Deutschland nach dem Tod des Führers sowie innenpolitische Kämpfe, die das Schicksal der ganzen Welt beeinflussen können. Und wie so oft in Dicks Büchern lautet die Frage am Ende: Was ist Illusion und was Realität?

Urteil: Selten fiel mir die Bewertung eines Buches so schwer wie im vorliegenden Fall, denn obwohl der literarische Anspruch über jeden Zweifel erhaben ist, mangelt es Dick an der Fähigkeit, den Leser zu fesseln -- jedenfalls in meinem Fall.

Das immer wiederkehrende Motiv der in Frage gestellten Wirklichkeit sowie die teils seitenlangen philosophischen Passagen erschweren das Lesen, und auch die zeitweise recht künstlich wirkenden Dialoge tragen nicht gerade zum Lesefluß bei.

Auf der anderen Seite jedoch kann man dem Buch eine gewisse Faszination nicht abstreiten, zu plastisch und glaubwürdig schildert Dick die Zustände im unter japanischem Einfluß stehenden San Francisco, und zu geschickt verknüpft er die einzelnen Handlungsstränge. Sein Kunstgriff mit dem Buch im Buch, aber auch die Einbindung des I Ching verleihen dem Orakel vom Berge ein ganz besonderes Flair. Liebhaber der seichten Unterhaltung werden nicht auf ihre Kosten kommen -- allen anderen sei es aber ans Herz gelegt. --Oliver Faulhaber -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gute Idee, guter Anfang, schwach im Abschluss., 30. November 2003
Die Idee eine Alternativwelt entstehen zu lassen, in der Japan und Deutschland den 2. Weltkrieg gewonnen haben, hat einen besonderen Reiz. Diesen Teil der Story beschreibt P.K. Dick detailliert, anschaulich und glaubwürdig. Die Protagonisten werden liebevoll dargestellt und dem Leser nahe gebracht. Leider geht es zwischendrin irgendwann schief, so dass sich nach zwei Dritteln des Buches immer noch keine Geschichte entwickelt hat und die Handlungsfäden lose in der Gegend hängen.
Das nicht wirklich überzeugende Ende trägt dann ebenfalls zu der nur durchschnittlichen Bewertung bei. In einem ähnlichen Setup konnte beispielsweise Robert Harris "Vaterland" weitaus mehr überzeugen.

Als hilfreich erweist sich das Vorwort von Kim Stanley Robinson (nach der Geschichte nochmal lesen!) und der Anhang. Neben einer Erläuterung zur Geschichte gibt es noch zwei vollständige Kapitel einer geplanten Vorsetzung des Buches. Dies alles zusammen hilft ein wenig zum besseren Verständnis.

Fazit: Sicherlich nicht die beste Geschichte von Philip K. Dick. Dennoch rechtfertigt alleine die Idee und ihr Umsetzung die Lektüre. Fans von P.K. Dick werden auch die flaue Storyline verschmerzen können.

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Interessante (und beängstigende) Alternativweltgeschichte, 2. September 2001
Von Ein Kunde
Was wäre, wenn Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die USA unter sich aufgeteilt hätten? Auf dieser Grundlage entwirft Philip K. Dick eine Alternativweltgeschichte, bei der der Leser erkennt, wie eine scheinbar belanglose Entscheidung Hitlers - er bombardiert im Roman statt englischer Städte die Radarstationen des Gegners - den Verlauf des zweiten Weltkrieges zu seinem Sieg verändert. Die eigentlich geniale Idee des Autors ist der Romanheld Abendsen, der ein Buch geschrieben hat dessen Handlung in einem Paralleluniversum spielt, in dem die Alliierten siegreich waren und die Nazis den Krieg verloren haben. Anhand vier sehr detailliert charakterisierter Protagonisten schildert der Autor die Existenz der Menschen (unter der Herrschaft der Japaner und der Deutschen), deren Inhalt die Verhinderung eines dritten Weltkrieges ist. Ein Buch, welches im Gesamten spannend und gut konstruiert zu lesen ist, aber in einem sehr schwachen Finale endet.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vielleicht Dicks bester Roman, 21. September 2001
Von Ein Kunde
Dieser Roman variiert das Thema "Wie wäre die Geschichte abgelaufen, wenn..." in mannigfaltiger Weise. Dabei interessiert Dick nicht nur die Weltgeschichte ("Was wäre, wenn Deutschland und Japan den 2. Weltkrieg gewonnen hättten..."), sondern auch die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten. Eine Einstellungsänderung bei dem einen ermöglicht über eine Kette von Ereignissen das Überleben eines anderen. Zweites Thema ist die Frage "Was ist eigentlich authentisch? Wo liegt der Unterschied zwischen Original und Nachbildung". Das hört sich vielleicht trocken an, es ist aber fantastisch zu lesen!! Die psychologische Beschreibung der Figuren ist gelungen, die Geschichte ist spannend erzählt, der Schluss, einziger Kritikpunkt, ist wenig überzeugend. Insgesamt ist es aber das beste Buch, das ich im Jahre 2001 gelesen habe.
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4.0 von 5 Sternen Mit anderen Mitteln den Krieg der Politik fortgeschrieben.
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Vor 1 Monat von Stefan Michler veröffentlicht

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Veröffentlicht am 29. Mai 2007 von Leseratte

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Das ist das Thema von Dick und der Roman ist ihm wirklich gelungen. Es gibt ja zu hauf 'was waere wenn' Geschichten auf dem Markt aber Dick ist einer der wenigen Autoren die solch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2006 von C. Scharf

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Veröffentlicht am 29. April 2006 von Sin7

4.0 von 5 Sternen Äußertst spannende Alternativ Geschichte
Also ich finde die Geschichte sehr spannend, sie ist vor allem für historisch interessierte Menschen sehr zu empfehlen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2004 von homer_4_president

1.0 von 5 Sternen Langweilig- Phlip K. Dick kann das besser!
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Veröffentlicht am 17. Juli 2004 von Kai

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Ich habe mich erst gewundert: Eine Alternativwelt von Phillip P. Dick? Trotzdem habe ich mich interessiert. Leider ist mir das Buch zu Nazifreundlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2004 von shark3y

5.0 von 5 Sternen tut gut
zugegeben, ich mag dick. aber das orakel vom berge übertraf bei weitem meine erwartungen. die alternativwelt ist wirklich beeindruckend dicht entworfen, sodaß sie sich um die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2003 von Thomas Stenitzer

3.0 von 5 Sternen Ok - aber
Das Ende ist doch ein bißchen lahm, Robet Harris` "Vaterland" fand` ich um Längen spannender.
Der Grundgedanke der Alternativwelt-SF ist und bleibt faszinierend. Lesen Sie weiter...
Am 23. Januar 2003 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Vielleicht nicht Dicks bester Roman...
... aber trotzdem ein überdurchschnittliches Buch des phantastischen Genres. Gerade die Tatsache, dass der Sieg der Achsenmächte nicht den Hauptanteil der Story ausmacht, finde... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2002 von Jakob Lechelt

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