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Die Neuromancer-Trilogie. Drei Romane: Neuromancer / Biochips / Mona Lisa Overdrive
 
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Die Neuromancer-Trilogie. Drei Romane: Neuromancer / Biochips / Mona Lisa Overdrive (Taschenbuch)

von William Gibson (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1004 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: Bearb. Neuausgabe (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453164105
  • ISBN-13: 978-3453164109
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 5,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 164.480 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 7 in  Bücher > Science Fiction, Fantasy & Horror > Science Fiction > Nach Ländern > Kanada

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Der Himmel über dem Hafen hatte die Farbe eines Fernsehers, der auf einen toten Kanal geschaltet war." Mit diesem denkwürdigen Satz beginnt das 1984 erschienene Erstlingswerk von William Gibson. Damals ahnte noch niemand, dass dieses unscheinbare Taschenbuch einmal zu den besten und einflussreichsten Romane der Science Fiction gezählt werden würde.

Neuromancer erzählt die Geschichte des ehemaligen Cyber-Cowboys Case, der sich ausgebrannt auf den finsteren Straßen von Tokio herumschlägt. Der geheimnisvolle Armitage nimmt ihn in seine Dienste und stellt ihm die schöne und gefährliche Molly an die Seite. Seiner Rückkehr in den Cyberspace steht nichts mehr im Wege.

Eine gewisse atmosphärische und stilistische Verwandschaft zu Raymond Chandler kann Gibson nicht verleugnen, und John Shirleys Stadt geht los hat ihn erklärtermaßen sehr beindruckt. Doch die glitzernden Wohntürme von Neo-Tokio und das Eintauchen in virtuelle Welten sind ganz seiner Phantasie entsprungen. Autoren wie Neal Stephenson (Snow Crash) oder Jeff Noon (Pollen) wären ohne ihn nicht denkbar, von einer ganzen Horde drittklassiger Cyberpunk-Epigonen ganz zu schweigen.

John Womack schreibt in seinem Vorwort, er könne "die Wirkung dieser Veröffentlichung auf die Science Fiction-Leser wohl nur mit der Wirkung des plötzlich elektrisch verstärkt spielenden Bob Dylan auf seine Hörerschaft vergleichen". Die schön ausgestattete Neuausgabe der ganzen Neuromancer-Trilogie in einem Band in der von Peter Robert sorgfältig überarbeiteten Übersetzung bietet eine hervorragende Gelegenheit, dieses Meisterwerk zu entdecken -- oder wiederzulesen. Mit den beiden in diesem Buch mitenthaltenen Folgebänden Biochips und Mona Lisa Overdrive bewies Gibson, dass sein Debüt keineswegs eine Eintagsfliege war. --Felix Darwin



Kurzbeschreibung

Die Neuromancer-Trilogie in neu bearbeiteter Fassung. Ein Meilenstein der Science Fiction. Mit einem Vorwort von Jack Womack.

«William Gibson ist etwas gelungen, von dem jeder Schriftsteller träumt, etwas, das nur den allerwenigsten vergönnt ist: Er hat die Welt verändert.» Jack Womack


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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gelungene Neubearbeitung, 16. Juni 2000
Von Ein Kunde
Zu der Romantrilogie selber braucht man nicht mehr viele Worte verlieren. Dieses Buch (ich behandle in dieser Rezension bei allen von mir angesprochenen Punkten die drei Romane als ein Werk) ist einer der einflußreichsten Werke der SF-Literatur der letzten fünfzig Jahre, garniert mit einem revolutionären, das Thema hervorragend treffenden Schreibstil. Es muß als eine mutige Entscheidung des Verlages angesehen werden, dieses Buch noch einmal neu übersetzen zu lassen, ist doch gerade der Stil eminent wichtig für das Buch. Fernerhin muß dem Verlag bewußt gewesen sein, daß er damit bei vielen Lesern auf Widerstand treffen wird, die die alte Übersetzung noch kennen und sich keine andere vorstellen können, denen die Sprache Gibsons, übersetzt von Reinhard Heinz, inzwischen vertraut ist. War es also die Mühe wert, den Roman bearbeiten zu lassen? Ich meine: Überwiegend ja. Erst noch einmal zur Mühe. Es ist keineswegs so, daß der Neuübersetzer Peter Robert nur einige kleine Stellen in der alten Übersetzung von Reinhard Heinz geändert hat, nein, fast in JEDEM Satz hat er Änderungen vorgenommen, Worte durch andere ersetzt oder den Satzbau umgestellt. Ein Vergleich der alten und neuen Übersetzung mit dem US-Original ergab, daß die neue Übersetzung wesentlich präziser ist als die alte. Nicht ganz dem Übersetzungsgrundsatz "So nah wie möglich, so weit wie nötig" folgend, hatte sich die alte Übersetzung von Reinhard Heinz an sehr vielen Stellen weiter vom Original entfernt als nötig und viele Worte des Originals durch ähnliche, aber andere deutsche Worte übersetzt. Und damit meine ich nicht die öfters von Slang durchsetzen Dialoge, sondern oft ganz normale Substantive und Verben, die von Heinz ohne Notwendigkeit durch andere deutsche Worte ersetzt wurden, obwohl sich eine korrekte Übersetzung mit dem das Original genau treffenden deutschen Wort durchaus anbot. In dieser Hinsicht ist der Bearbeitung des Neuübersetzers Peter Robert zu gratulieren und es ist anzuerkennen, daß es sicher kein leichtes Unterfangen ist, Gibsons ausladende, überbordene und wilde Bildsprache ins Deutsche zu übertragen. Dafür hat die neue Übersetzung einen anderen größeren Mangel: Die Neuübersetzung ist vom Sprachrhythmus her weiter vom Original entfernt als die alte. Ohne Not hat Peter Robert desöfteren Sätze des Originals zusammengezogen oder etwas umständlich formuliert, so daß Gibsons abgehackter, schneller Rhythmus, der sich oft nur kurzer Sätze bedient, nicht ganz getroffen wurde. Beispiel: Einem Satz im Original fehlt offensichtlich der Artikel? Dann war das auch so intendiert! Warum mußte hier dann, wohl der einfacheren Lesbarkeit zuliebe, im Deutschen ein Artikel eingefügt werden? Fazit: Am besten ist es (sorry, lieber Heyne-Verlag), einfach das Original zu lesen, denn Sätze wie gleich den (inzwischen sehr berühmten) faszinierenden ersten Satz des ersten Romanes kann man auch bei übermenschlicher Anstrengung nicht völlig ohne Verlust ins Deutsche übertragen: "The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel." Nun genug zur Übersetzung, zu den drei Romanen nur noch einmal so viel: Ein Pflichtkauf, deshalb die Höchstwertung.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein SciFi-Klassiker der absoluten Extraklasse, 25. Juni 2004
Von Michael Kleerbaum "So viele Bücher, so wenig ... (Erle, im Münsterland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
"Wow, wowhow!" moechte ich ausrufen! Geniale Stories! Ich bin schwer begeistert. Selten habe ich einen Roman gelesen, in dem der Autor es schafft, so unglaublich plastisch und realitaetsnah zu schreiben. Obwohl die Hintergrundstories aller drei Romane bereits Anfang der 80er entwickelt wurde und der Leser ja heute in der Zeit lebt und weiss, das diese Zukunft (noch) nicht Realitaet geworden ist, denkt man nach ein paar Seiten nicht mehr daran, man taucht quasi in die "Matrix" ein und fuehlt sich wohl dort. Man sieht den Romanen natuerlich an, das sie aus den 80er kommen. Der Autor ist davon ausgegangen, das Japans und auch Deutschlands Elektronik-Industrie die Vormachtstellung in diesem Markt erlangt haben. Da laufen intelligente Miniatur-Roboter von "Braun" durch die Gegend, "Honda" baut Helikopter fuer jedermann. Heute natuerlich etwas befremdlich, aber durchaus liebenswert beschrieben. Menschen sind gentechnisch veraendert und auch technologisch aufgeruestet. Angestellte bei den japanischen Grosskonzernen sind auf Lebenszeit angestellt, im wahrsten Sinne des Wortes. Und das ganze spielt natuerlich auch im Cyberspace, in der kuenstlichen Welt hinter den Bildschirmen, die man per direktem Anschluss der Hardware ans Gehirn erreicht und in Falle der drei Romane zum Gaunern benutzt. Zusaetzlich zu der ganzen Technologie- und Cyberspace-Atmosphaere fliessen auch noch je nach Roman Themen aus der Rastafari-, Vodoo- und Mafiawelt ein. IMO ein absoluter genialer Genremix und wenn ich die Worte von Jack Womack zitieren darf: "Ich habe keine Ahnung, in welcher Form sich die Jugendlichen dieser Tage einst an die "Welt vor dem Cyberspace" erinnern werden. Ich weiss nur, dass sie William Gibson nicht vergessen haben werden." Dieser Roman ist in der exklusiven Klein-Reihe "Meisterwerke der Science Fiction" neu aufgelegt worden und das in dieser Reihe obligatorische Vorwort eines grossen SciFi-Autors, diesmal von Jack Womack. Die Reihe, in der dieses Buch erschienen ist, zeichnet sich durch ein hochwertiges einheitliches Umschlagsdesign aus.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen herausragend, 20. Oktober 2002
Ich hatte das grosse Glück, das Genre des sogenannten "Cyperpunk" mit dem "Newromancer" (NM) anzufangen. Alles was ich danach gelesen hatte, war um Klassen schlechter. In NM schwingt natürlich eine gewisse Action mit, die man gemeinhin mit "Matrix"-Elementen assoziieren könnte. Dazu etwas Raymond Chandler auf Cyberniveau und einige "Blade-Runner"-Elemente. Das trifft aber nicht, was diese Trilogie so lesenswert macht. Es ist diese einzigartige Traurigkeit, die an vielen Stellen mitschwingt und sich weit über Schilderungen abhebt, die sonst in diesem Genre zu finden sind. Übrigens keine plumpen "Versuche einer Annährung" sondern ein echtes Miterleben. Was will Literatur mehr ? Für den Newbie, der vielleicht nicht tagelang an Konsolen hängt: Einfach die Stellen überlesen, die zu der Cyperszene zu sehr verhaftet sind und stattdessen den wahren literischen Gehalt herausarbeiten. Davon gibt es genug und daher liebe ich dieses Buch.
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Veröffentlicht am 2. Oktober 2007 von Morgenrot

5.0 von 5 Sternen Ein neues Zeitalter
Was Willams Gibson in dieser fantastischen Trilogie beschreibt und vor allem wie er es tut, gehört zum Besten an (nicht nur!) SciFi-Literatur, die ich kenne. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. August 2007 von Silver Surfer

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Also ich lese das Buch gerade und muss sagen, dass es einfach klasse ist.
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Was habe ich nicht alles erwartet, als ich an den "Urvater" des Cyberpunk herranging ... . Zunächst zu den Schattenseiten: Teilweise wusste man mit den Figuren nichts so... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2006 von -

3.0 von 5 Sternen Ein Klassiker - und das merkt man leider auch
Ich würde Gibson gerne aus Hochachtung 4 Sterne geben.
Was ihm aber abgeht, und was man an der Neuromancer-Trilogie deutlich merkt, ist die nahezu prophetische Gabe, die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2006 von projektmanager

4.0 von 5 Sternen ein überdurchnittlich gutes Buch...
Die Neuromancer-Trilogie war damals eine meiner ersten ScienceFiction-Bücher und ich musste mich wirklich erst einmal hineinlesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Juli 2006 von Axel Fritz

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