Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht wirklich neu - aber trotzdem gut, 30. September 2007
Dafür, dass ich das Buch vor 20 Jahren (ja - es steht 1987 als Veröffentlichungsdatum im Buch) geschenkt bekommen habe, finde ich es merkwürdig dass die Neuauflage als Neuerscheinung angekündigt wird. Als ob ein "Wieder da" einen negativen Beigeschmack hätte. Negativ finde ich eher, dass treue Fans durch die Ankündigung eines neuen Buchs irritiert werden.
Trotzdem kann ich mich gut erinnern, dass ich das Buch damals toll fand und es an einem Sonntag in einem Rutsch durchgelesen habe. Nach der Ankündigung des Buches habe ich die alte Fassung nochmal gelesen und finde "Das Attentat" trotz des Alters und der vielen Stephen King Bücher, die ich zwischenzeitlich gelesen habe, immer noch gut. Das Buch ist nicht so umfangreich wie einige andere, daher halten sich die Nebenhandlungen dezent zurück und der Leser kann die Hauptstory gut verfolgen. Obwohl vom Klappentext schon klar ist, worauf es hinauslaufen wird, wird es meiner Meinung nach nicht langweilig und das Thema wirkt immer noch frisch und aktuell. Meiner Meinung nach auch für Leser zu empfehlen, denen die "Fantasy-" und "unwirklichen" Storys von Stephen King zu realitätsfremd sind - vielleicht ist das Buch ein Einstieg in die Welten des Stephen King, und natürlich auch nach Castle Rock.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sollte mal jemand meinen ein Attentat verübeen zu müssen - Dann haltet Euch an Stephen King!, 21. November 2007
Nein, das ist keine Aufforderung ein Attentat zu verüben, sondern bezieht sich einzig udn allein auf den Inhalt des Buches.
Kurzum: Finger weg von Attentaten, ausser ihr möchtet sie lesen, wie in diesem Fall hier!
Selten ist eine eigentlich recht schlichte Handlung so inziniert worden. Ein junger Lehrer, der in der Blüte seines Lebens steht und am Besten mit dem Spruch: Stille Wasser sind tief, zusammengefasst werden könnte.
Ein ganz normales Schicksal, so wie es jeden von uns treffen könnte.
Nachdem Johnny nach Jahren wieder aus dem Koma erwacht, stellt er fest übersinnliche Begabungen al'a Hellseherische Fähigkeiten zu haben. Er schreckt vor diesen zurück, sind doch noch die Nachwirkungen des schlimmen Unfalls zu spüren.
Auf mitleidende Art und Weise kann man den Fall und den neuerlichen Aufstieg eines jungen Mannes mitverfolgen, der die Anonymität sucht und sich gern unter den 'Normalsterblichen' befinden würde. Sein Kampf wieder auf die Beine zu kommen, ist sehr anschaulich beschrieben, was einen mehr als einmal einen gewissen Respekt vor Stephen King und dem Hauptdarsteller abringt.
Das Ende ist überraschend. Nicht nur, was mit Johnnys Vorhaben passiert, sondern auch was am Ende geschieht. Es hat mich zu Tränen gerührt. Ungewohnt vom Meister, aber wirklich gelungen.
Fazit:
Inhaltlich keine Einstiegsdroge mehr und durchaus lesbar, zeigt sich dieser King. Wer eine realitätsnahe und geistreiche Geschichte sucht, bei der selbst beim gnadenlosen Debbattieren keine Langeweile aufkommt, ist bei 'Dead Zone- Das Attentat' goldrichtig. So authentisch und gelungen war ein King selten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Solide, 9. März 2008
Ich habe mir dieses Buch aufgrund einer Simpsons Haloween Epiosden gekauft, die mir damals sehr gut gefallen hat. Die Kurzepisode aus dieser Horror Episode mit dem Titel "The Ned Zone" wurde nämlich von der Geschichte aus diesem Stephen King Buch inspiriert.
Ich muss sagen, wirklich herausragend gut hat mir das Buch nicht gefallen. Dafür gibt es mehrere negative Dinge die mir aufgefallen sind.
Zunächst wäre da die Tatsache, dass auf Johnny Smiths Fähigkeit storytechnisch gar nicht mal so viel Wert gelegt wird, wie vom Leser erhofft. Da ist ein Mensch der Visionen empfängt, wenn er Menschen und Gegenstände berührt. Da erwartet man doch, dass der Hauptcharakter ständig mit seiner Gabe konfrontiert wird und nur so mit Visionen überhäuft werden würde. Aber erst nach 3/4 des Buches beginnt Johnny Smith seine Fähigkeiten wirklich sinnvoll und gezielt einzusetzen.
Wo auch schon der nächste negative Punkt zu nennen wäre. Die Story bewegt sich nur sehr langsam vorwärts. Der Part in dem Johnny im Koma und im Krankenhaus liegt ist sehr lang, ähnelt mehr einem Drama als einem "Thriller" und erst gegen Ende des ersten Teils beginnt die Geschichte spannend zu werden.
Spätestens ab hier mach das Lesen allerdings wirklich Spaß. Die Geschichte hat noch die eine und andere kleine Überraschung auf Lager. Zudem umschmeichelt King seinen Leser mit seiner ideenreichen Art zu Schreiben. So besteht z.B. ein Kapitel nur aus Briefen die an Johnny gerichtet sind. Desweiteren wird die Geschichte im dritten Teil sehr schön milde zu Ende erzählt, was dem Leser noch einmal ein gutes Gefühl zum Abschied mitgibt.
Dead Zone bietet also eine solide Geschichte aus der man aber mehr hätte machen können.
Noch eine Kleinigkeit: King kündigt in seinem Vorwort Parallelen in seinem Buch zur (damaligen) politischen Lage der USA an (Das Buch erschient 1979), was die Geschichte sicherlich für mach einen Lesern noch interessanter machen dürfte.
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