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Enigma: Roman
 
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Enigma: Roman (Taschenbuch)

von Robert Harris (Autor), Christel Wiemken (Übersetzer)
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 379 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (1. Oktober 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453115937
  • ISBN-13: 978-3453115934
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 11.258 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Amazon.de-Hörbuchrezension

Historische Ereignisse als Grundlage für einen Roman zu nehmen ist keine neue Idee, selten aber wurde sie so spannend umgesetzt wie bei Robert Harris' Enigma. Die Enigma-Verschlüsselungsmaschine der Nazis sorgte in den ersten Jahren des Zweiten Weltkrieges dafür, daß die Alliierten mit den Wehrmachts-Funkmeldungen nichts anzufangen wußten. Als die deutschen U-Boote im Atlantik zunehmend die für England überlebenswichtigen Konvois abfingen, wurde die Lösung des Enigma-Rätsels zur vordringlichen Aufgabe des britischen Nachrichtendienstes.

Als Mathematiker ist Tom Jericho prädestiniert für diese Aufgabe. Im Geheimdienstzentrum Bletchley Park arbeitet er mit Hochdruck daran, die deutschen Codes zu brechen. Dieser Teil des Romans basiert auf dem tatsächlichen Geschehen rund um die Enigma-Maschine, deren Entschlüsselung den Alliierten einen (vielleicht sogar den) kriegsentscheidenden Vorteil brachte.

Doch die Geschichte, die Wolf Schneider hier vorträgt -- eine Stimme, die man aus unzähligen Fernsehreportagen und Talkshows kennt --, bleibt nicht allein auf dieser politisch-militärischen Ebene. Denn als ob Jericho mit der Decodierung nicht genug um die Ohren hätte, verschwindet auch noch seine Kollegin und Freundin Claire Romilly. Ihr Schicksal bewegt Jericho genauso wie die Geheimnisse der Enigma.

In Harris' Thriller, einer Kombination aus Tatsachenroman, Liebesgeschichte, Spionagestory und einer Prise Geschichtsbuch, kann man die Anspannung der Codebrecher förmlich spüren. Und Claires Schicksal erinnert immer wieder daran, daß es sich bei diesen Spezialisten eben doch um echte Menschen handelte, die auch in den Wirren des Krieges Gefühle entwickelten. --Joachim Hohwieler -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



Pressestimmen

»Die intelligente Maschine und ihre noch intelligentere Überlistung - Ein Thriller der Extraklasse!« Titel, Thesen, Temperamente

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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Enigma revisited, 19. April 2001
Wer "Enigma" in der Hoffnung liest, in unterhaltsamer Form möglichst viel über Kryptographie zu lernen, dürfte vermutlich nach der Lektüre etwas enttäuscht sein. Doch darf man "Enigma" wirklich nach diesem Kriterium bewerten? Nein, denn das Buch erhebt überhaupt keinen diesbezüglichen Anspruch; es ist kein Sachbuch, das alle Details und Hintergründe rund um die Entschlüsselung des "unknackbaren" Enigma-Codes aufzeigen will (und kann), sondern schlicht ein Roman - und als solcher ausgesprochen gut gelungen.

Im Mittelpunkt steht der Kryptoanalytiker Tom Jericho, der dem rätselhaften Verschwinden seiner flatter- und lasterhaften Ex-Geliebten Claire Romilly nachgeht. Tom entdeckt, dass Claire vier unentschlüsselte Funksprüche der Deutschen in ihrem Zimmer versteckt hielt. Was wollte sie damit? Ist sie etwa eine Spionin? Zusammen mit Claires Mitbewohnerin geht er den Dingen auf den Grund, wobei sie stets Gefahr laufen, selbst unter Spionageverdacht zu geraten. Schritt für Schritt finden sie heraus, welche Brisanz in diesen Funksprüchen einer an sich unbedeutenden deutschen Nachrichteneinheit steckt; am Ende ihrer äußerst mühevollen verdeckten Ermittlungen steht die bittere Erkenntnis, dass "die Obrigkeit" alles tut, um im übergeordneten Interesse das Geheimnis der Enigma-Entschlüsselung zu wahren...

Tom verliert dabei natürlich seine eigentliche Aufgabe, das erneute Knacken des Codes der vorsichtig und wachsam gewordenen Deutschen, nicht aus den Augen; zum einem fühlt er sich moralisch dazu verpflichtet, auch dient sie ihm gleichsam als Tarnung, um seine Vorgesetzten nicht allzu misstrauisch werden zu lassen. Also funktioniert er nach außen hin ganz normal (oder auch mit Hilfe von Benzedrin) weiter, hält seine Rolle durch als genialer Kopf, der eben die entscheidenden zwei Prozent mehr drauf hat als die anderen Kryptoanalytiker in Bletchley Park.

Bletchley Park - dieser Moloch, in dem Tausende von Spezialisten und Hilfskräften wie in einem Ameisenhaufen fieberhaft rund um die Uhr arbeiten, gibt den - einzig passenden - Rahmen für diese Geschichte her. Die unsäglichen Arbeitsbedingungen in den schäbigen Baracken, der enorme bürokratische Aufwand und die Geheimschutzauflagen werden ebenso greifbar wie Neid und Missgunst der Intellektuellen untereinander und nationale Eitelkeiten innerhalb der Alliierten. Die Binnenstrukturen von Bletchley Park werden hingegen nur kurz und so weit gestreift, wie es für den Fortgang der Geschichte wichtig ist - ein Roman kann auch gar nicht mehr leisten. Überaus beeindruckend werden daneben auch die Verhältnisse im Kriegsengland des Frühjahrs 1943 geschildert.

Die Meisterschaft und das Können von Harris besteht für mich insbesondere darin, dass er all dies nie abstrakt und vordergründig, sondern immer im richtigen Zusammenhang, dabei aber im besten Sinne fast beiläufig und nebenher erzählt. So reißt er auch die eigentliche Arbeit der Codebreakers zwar jeweils nur relativ kurz und en passant an, dennoch gewinnt der Leser gute Einblicke in die Materie; man kann sich sehr gut vorstellen, welcher unglaubliche Kraftakt hier geleistet wurde. Letztlich gelingt es dem Autor damit, den "Mythos Bletchley Park" dem Leser wirklich eindrucksvoll näher zu bringen. Er tut dies - wie deutlich wurde - auf die einzig mögliche romantaugliche Art und Weise, indem er ein Einzelschicksal näher beleuchtet und damit einen Köder auslegt, dem man einfach erliegen muss. Wer immer noch nicht überzeugt ist - letztlich ist das von Harris gezeichnete Psychogramm eines Kryptoanalytikers viel interessanter als reine Sachinformationen.

Alles in allem eine spannende, kurzweilige Geschichte, die Lust darauf macht, sich eingehender mit dem Themenkomplex Kryptographie, Bletchley Park, Enigma, U-Boot-Krieg etc. zu beschäftigen.

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Enigma: eine Geschichte in der Geschichte, 22. August 2002
Von H. P. Roentgen "Textkraftmoderator" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Auf dem Hintergrund historischer Ereignisse - der Entschlüsselung des deutschen Geheimcodes im II. Weltkrieg -schafft es der Autor, eine eigene Geschichte mit gleicher Spannung aufzubauen.

Sie handelt von dem begabten, aber etwas weltfremden Mathematiker Jericho, dessen Freundin ihn verlassen hat, der deshalb nicht mehr arbeitsfähig ist und sich mitten im Weltkrieg nach Cambridge zurückzieht.

Doch dann wechseln die Deutschen ihr Codebook und die Engländer können die Pläne der deutschen Uboote nicht mehr entschlüsseln. Drei Geleitzüge dampfen im Nordatlantik direkt auf 47 deutsche Uboote zu und Jordan wird zurückgerufen, um den Code knacken zu helfen.

Zunaechst beginnt das Buch ruhig und ich hatte den Eindruck, na gut, das ist einer der 08/15 Thriller. Der junge Mathematiker, ein weltfremder Wissenschaftler, verliebt in die Zahlen, wird von einem Maedchen aufgerissen, das wie er in der englischen Abwehr zur Dekodierung des deutschen Funkverkehrs arbeitet.

Die deutsche Marine aendert ihren Nachrichtencode ploetzlich, sie hat Verdacht geschoepft. Und ich als Leser schoepfe Verdacht, dass der Autor hier einen Standardplot vorbereitet. Das Maedchen als Spion, der Mathematiker als Opfer und ganz zum Schluss?

Ja ganz zum Schluss gäbe es nicht viele Moeglichkeiten:
1. Das Maedchen wird enttarnt, der Mathematiker opfert sie fuer sein Land und findet als Belohnung eine andere, viel patriotischere, die er bisher uebersehen hat.
2. Das Maedchen wurde erpresst, sie gesteht ihm ihre Liebe und der heimtueckische SS-Erpresser im Hintergrund wird enttarnt.
3. Das Maedchen ist nicht der Spion, der hat boshafterweise alle Spuren so gelegt, dass sie in Verdacht kommt. Zum Schluss sinken sich beide weinend in die Arme.

Der Roman scheint auch auf eine dieser drei Loesungen hinzusteuern. Aber der Autor ist kein 08/15 Thrillerautor. Er benutzt die Klischees bewusst, um den Leser in die Irre zu fuehren und hat eine weit komplexere (und realistischere) Loesung im Sinn. Doch die will ich hier nicht verraten, das müssen sie schon selbst lesen.

Was einmal mehr zeigt, wie wichtig es ist, die aktuellen Klischees eines Genres zu kennen, mit ihnen zu spielen, mit ihnen den Leser zu narren, aber ihnen nicht zu verfallen.

Obendrein versteht Harris, die tatsaechliche Geschichte der
Verschluesselungen und Entschluesselungen feindlicher
Geheimnachrichten spannend und kenntnisreich zu erzählen. Er praesentiert nicht die Mathematik, die dahintersteckt, wohl aber die Ideen, so dass der Leser sich vorstellen kann, warum ein Code, der als nicht entschluesselbar gilt, doch entschluesselt werden kann.

Und schafft es, das auch Nicht-Mathematikern zu vermitteln.

Alles in allem: Ein gutes, unterhaltendes Buch, das einem obendrein auch noch eine ganze Menge über die Geschichte der Geheimcodes verrät.

Hans Peter Roentgen

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Historie und Fiktion, Harris schafft es immer wieder, 20. August 2005
Von Thomas Walther "Querbeet-Leser" (Eisenhüttenstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Vorneweg, es ist wieder ein tolles Buch von Robert Harris und was ich besonders gut finde, dass es mal ein "Kriegsroman" aus einer ganz anderen perspektiv ist. Spannend vom Anfang bis zum Ende. "Held" des Romans ist der junge Kryptoanalytiker Tom Jericho, der, nachdem Enigma geknackt worden ist, ziemlich runtergekommen in seiner alten Uni residiert, nur langsam kommt er wieder zu Kräften. Seine Beziehung und die Arbeit haben ihn ziemlich fertig gemacht. Und nun braucht sein altes Team in Blechley Park ihn wieder, den die Deutschen haben den Code geändert und es stehen viele tausende amerikanischer und englischer Leben auf dem Spiel und Tom muss sowohl sein privates Leben (wofür nicht viel Zeit bleibt, wenn er sie sich nicht ab und zu nimmt) und sein berufliches Leben in de Griff bekommen. Doch beides läuft nicht gerade so wie er sich es vorgestellt hat.

Fazit: Das Buch ist toll geschrieben und liest sich recht flüssig. Das Ende scheint etwas aufgesetzt und zuschnell, aber dafür ist der Rest des Buches top!

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4.0 von 5 Sternen Spannend!
Ich kann mich meinen Vorrezensenten nur anschließen: ein spannendes Buch mit einem etwas schwachen Ende. Trotzdem wirklich lesenswert!
Vor 2 Monaten von Physician veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Gutes Handwerk trifft ausgewiesene Geschichtskenntnis!!
Der griechische Titel dieses WKII. Thrillers bedeutet Rätsel.
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Vor 19 Monaten von Marion Müller-Martens veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Gute Arbeit
Nach seinem kontroversen Debüt mit dem alternativgeschichtlichen Thriller Vaterland ist Robert Harris mit dem historischen Thriller Enigma schließlich der Durchbruch und sogar... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Mario Pf. veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Nichts von Thriller!
Auf dem Klappentext des Buches steht "ungemein spannend" und "dramatischer Thriller". Davon kann allerdings kaum die Rede sein. Immerhin, die letzten ca. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Juli 2007 von garrulus

2.0 von 5 Sternen 2 Sterne nur deshalb, weil ....
Ich gebe diesem Buch 2 anstatt nur 1 Stern, weil ich es immerhin bis zu Ende gelesen habe.
Normalerweise hat jedes Buch bei mir 100 Seiten Gelegenheit, bis zu Ende gelesen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2007 von Kochsendungengucker

1.0 von 5 Sternen Total Langweilig!
Ein langweiligeres Hörbuch als 'Enigma' ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen.
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Veröffentlicht am 1. Januar 2007 von Hendrik Vadersen

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Es ist mir noch nie passiert dass ich ein Buch noch beim 2. Mal spannend fand- Enigma von Robert Harris hat es geschafft!!!
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Dieser Roman wird zwar im Klappentext als "packender Thriller" bezeichnet, für mich ist er aber vor allem ein historischer Roman aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. November 2005 von Thomas BTF

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