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Blauer Mars
 
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Blauer Mars (Gebundene Ausgabe)

von Kim St. Robinson (Autor)
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Heyne (1. Juni 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453094379
  • ISBN-13: 978-3453094376
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 397.338 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Blauer Mars, das dritte und letzte Buch in der Mars-Serie von Kim Stanley Robinson, führt die Geschichte der Besiedlung des Mars fort, die mit Roter Mars und Grüner Mars anfing. Die Trilogie gehört zu den angesehensten Werken der zeitgenössischen Science-fiction und hat Robinson einen Hugo- und einen Nebula-Preis eingebracht. Blauer Mars ist allerdings am besten mit Kenntnis der ersten beiden Romane zu lesen; die persönlichen und politischen Konflikte und Bündnisse, die sich im Laufe der ersten zwei Bücher entwickelt haben, sind im abschließenden Band von tragender Bedeutung.

Blauer Mars beginnt mit der zweiten, diesmal erfolgreichen Revolution der Marsbewohner, deren Erfolg aber dann an den Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Fraktionen zu scheitern droht. Der wichtigste Konflikt -- zwischen den "Grünen", die das Terraforming des Mars so schnell wie möglich vorantreiben möchten, und den "Roten", die den inzwischen nicht mehr so roten Planeten in seine ursprüngliche Form zurückverwandeln möchten -- wird im persönlichen Konflikt zwischen zwei Siedlern der "Ersten Hundert" verkörpert, Sax Russell und Ann Clayborne. Leider beläßt es Robinson nicht bei diesem sehr vielversprechenden Handlungsstrang und packt genug Ideen in den Roman, um mindesten zehn Bücher zu füllen, was dazu führt, daß das dritte Buch für viele Fans von Robinsons Mars-Trilogie weitschweifig und überlang wirkt. Es ist dennoch für Leser zu empfehlen, die die Geschichte der Ersten Hundert und des Terraforming des Mars bis zum Schluß verfolgen möchten. Die treuesten Leser belohnt Robinson am Ende mit einer sehr schönen Fabel von Versöhnung und Erlösung, aber auch bei dem ausgesprochen befriedigenden Schluß bleibt die Frage, wieso der Autor nicht dazu imstande war, etwas disziplinierter mit seinem Stoff umzugehen. Fähig dazu ist er allemal. Denn nach wie vor ist sicher, daß es Kim Stanley Robinson weder an Ideen noch an schriftstellerischem Können mangelt, was trotz aller Mängel auch in Blauer Mars offensichtlich ist. --Ruth Nestvold


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Eine konsequente Fortsetzung der ersten beiden Bücher, 18. September 2000
Im großen und ganzen hat mir der blaue Mars weniger gefallen als die ersten beide Bücher. Der Grund ist aber eher subjektiver Natur. Nachdem die Marsianer (nun muß man sie ja doch so nennen) die Macht über ihren eigenen Planeten erlangen haben, müssen sie sehen, wie sie damit umgehen. Und die Realität ist eben nicht so schön wie das Ideal. Machtkämpfe, Korruption, alles, was wir in der Politik häßlich finden, finden wir auf Mars wieder. In diesem Sinne ist das Buch eine konsequente Fortsetzung der ersten beiden Bücher.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Konzequente Linie ueber drei Baende, 10. Oktober 2000
Oft beiseite gelegt, aber immer wieder weitergelesen, - nach "rotem Mars", "grünem Mars" bleibt der Autor auch in diesem Buch, wenn auch jetzt mit politischem Schwerpunkt, seinem Stil treu. Immer noch beachtenswert die Vielzahl von parallelen Ereignissen, welche ohne den Faden zu verlieren, eindeutig behandelt werden. Auch wird nicht versucht mit dem Ende einen Abschluss zu schaffen, was dem Sinn des Buches wiedersprechen würde, sondern daß Gefühl der "Never ending story" bleibt. Gemessen an der sauber behandelten Vielzahl von Themenbereichen, etc.., muß man zu der Einsicht gelangen, daß der Beobachtungsstandpunkt unbedingt an den besagten "ersten Hundert" festgemacht werden muß,und damit zwangsläufig elitär bleibt. Ein Umstand, der mich fairerweise diesmal 4 Sterne, statt der drei beim "roten Mars" verteilen läßt.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Schade, 29. Juni 2002
Da hat nun jemand seine Chance, eine völlig neue Welt zu erfinden... und beginnt das Ganze auch sehr gut, denn der Handlungsstrang, der in "Roter Mars" auf den ersten 200 - 300 Seiten präsentiert wird, gehört zu dem besten, was ich bisher gelesen habe. Dann allerdings zieht der Autor es vor, zwischen Haupthandlungen (wie den beiden Revolutionen), irgendeine Hauptperson mit persönlichkeitsbedingten Problemen (z.B. "Bin ich wirklich noch ich?" oder "Wer bin ich?")100 Seiten lang in der Wildnis des Mars über sich selbst zu sinieren. Dies gefiel Robinson anscheinend dann auch besser, als das Terraformen des Mars zu beschreiben, denn in "Roter Mars" waren es ca. 300 Seiten mit Persönlichkeitsproblemen, in "Grüner Mars" dann 500 Seiten und in "Blauer Mars" dann 900 Seiten....
Sollte jemand an der Terraformung des Mars interessiert zu sein, gibt es bestimmt gute Bücher, dies gehört in meinen Augen nicht dazu.
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