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Grüner Mars
 
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Grüner Mars (Gebundene Ausgabe)

von Kim St. Robinson (Autor)
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Heyne (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453094298
  • ISBN-13: 978-3453094291
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 12,2 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 346.727 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

carpe.com

Grüner Mars ist das zweite Buch in Kim Stanley Robinsons Mars-Trilogie, die mit Roter Mars beginnt und mit Blauer Mars schließt. Während Roter Mars den Nebula-Award der Science Fiction Writers of America gewann, erhielt Grüner Mars den Hugo-Award, der von den Fans selbst vergeben wird. Kein geringerer als Arthur C. Clarke bescheinigte der Trilogie die beste Darstellung der Besiedlung des roten Planeten, die je geschrieben wurde.

In Grüner Mars wird die Geschichte der Besiedlung nach der mißlungen Revolution des ersten Bandes fortgeführt. Die ursprünglichen Siedler des Planeten, die "Ersten Hundert", werden als Anführer der Revolution verfolgt, und die Überlebenden haben sich in unterirdische (untermarsische?) Siedlungen auf der südlichen Hemisphäre zurückgezogen. Von dort aus versuchen sie und ihre Kinder, die erste auf dem Mars geborene Generation, wieder Einfluß auf die Geschehnisse auf der Oberfläche zu gewinnen. Mit Hilfe des multinationalen Konsortiums "Praxis", das im Gegensatz zu den anderen Riesenunternehmen auf der Erde auf eine sanftere Weise mehr Macht auf dem Mars erlangen will, bekommen einige der Ersten Hundert neue Identitäten und können wieder in den von verschiedenen Großkonzernen kontrollierten Städten arbeiten. Andere wiederum versuchen, die stetig wachsenden unterirdischen Siedlungen, deren Einwohner sich der Kontrolle der multinationalen Unternehmen entzogen haben, zu vereinigen, damit die unvermeidliche zweite Revolution erfolgreicher und glimpflicher abläuft als die erste.

Auch das zweite Buch von Robinsons Trilogie enthält wieder einige langsame Abschnitte, während der Autor Entwicklungen verfolgt, die sich über Jahrzehnte erstrecken. Das Faszinierende seines Entwurfs der physischen und politischen Hergänge bei der Besiedlung eines fremden Planeten jedoch, die Glaubwürdigkeit des Terraforming und der vielfältigen politischen Bewegungen auf dem Mars und der Erde, lassen die Nachteile des epischen Stoffes verblassen. Grüner Mars ist vor allem Lesern zu empfehlen, die großangelegte Fiktionswelten nicht scheuen und das Einfließen schlüssiger, wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Fiktion genießen. --Ruth Nestvold


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Der zweite Band der "neuen" Mars Croniken, 5. August 1999
Von Ein Kunde
Das "Terra-Forming" des Mars, also die Umweltanpassung an Erdbedingungen geht langsam voran. Die Nationen der Erde melden immer stärkeres Interesse an, den Mars für ihre eigenen Interessen zu Nutzen, doch der Widerstand wächst. Die "ersten Hundert", die Leute der ersten Marslandung sind in alle Winde verstreut und werden langsam zu lebenden Legenden. Und die zweite Generation, die ersten Mars geborenen wachsen heran und viele zeigen ebenfalls das Potential bedeutende Persönlichkeiten im Werdegang des roten Planeten zu werden. Es wurde schon oft gesagt, daß Science Fiction dann am besten ist, wenn sie am wenigsten mit Sciene Fiction zu tun hat. Auch hier geht es nicht nur um die Besiedlung des Mars, sondern um soziale und politische Fragen über die Zukunft der Marsbevölkerung und um Umweltfragen - ist die Ausbeutung, das Terraforming vertretbar? Dieses Buch ist nicht auf oberflächliche Spannung aus, sondern auf Intersse an den Protagonisten und deren Schicksale auf und mit dem Mars. Empfehlenswert, z.B. für Leute, die auch Asimovs "Foundation"-Zyklus gerne lesen. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen wesentlich besser als der erste Teil, 7. April 2000
Nachdem ich den den roten Mars gelesen habe, wollte ich eigentlich erst gar nicht weiterlesen. Aber zum Glück habe ich es doch getan. Die Hauptfiguren bekommen im Grünen Mars wesentlich mehr Charakter und Format. Besonderst gut haben mir hierbei die Schilderungen von Simon und Nirgal gefallen. Die Beiden wurden sind mir im Laufe des Romans richtig ans Herz gewachsen. Die Handlung ist flüssig und interessant. Viele Dinge, die im ersten Teil noch ungeklärt waren, lösen sich hier teilweise auf.

Also rein ins Vergnügen und weiterlesen.

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1.0 von 5 Sternen Kitschig und klischeebeladen, 25. Januar 2010
DIE ZEIT hatte vor längerer Zeit im Wissen-Resort ein Interview mit dem Autor des Buches, da dessen zweiter Teil dieser Triologie (Der grüne Mars) mit eine NASA-Mars-Sonde eben auf diesem geschickt wurde. Sozusagen als voreilige Grußbotschaft für Kolonisten in den nächsten hundert Jahren. Daher meine Motivation, mir alle drei Teile zu besorgen.
Ich habe mit dem ersten Teil begonnen und mich zu Beginn sehr gefreut, ein SciFi-Buch lesen zu dürfen, das sich an realen Möglichkeiten der Zukunft hält und mit wissenschaftlich fundiertem Wissen aufwarten kann. In einem Satz:
Es war eine Qual. Nur die Hoffnung, dass der 2te Band das Versprochene Eldorado des geschriebenen Textes enthält, hat mich bei der Stange gehalten. Der Autor nutzt nur Klischees, wo es geht:
Auf dem Mars in naher Zukunft: Die Amerikaner und die Russen sind die Wegbereiter. Andere Nationen ziehen mit. Die Russen werden als komisch, schlecht gelaunt, Frauen als maskulin oder modelhaft hübsch dargestellt. Sie arbeiten mit alter Hau-Ruck-Methode, unkonventionell und primitiv. Beim Leser entsteht der Eindruck, die Russen wären nur auf dem Mond dank der Mafia, Drogen- und Waffenexporte und all den Vorurteilen aus Zeiten des kalten Kriegs.
Die Amerikaner dagegen, huiuiui. Was für Gestalten des Lichts: Voll der Liebe, der Intelligenz, bereit für jeden sein Leben zu lassen, strebsam und klug. Ihr Land bietet ja auch als einziges die unbegrenzten Möglichkeiten - genauso wie jetzt auch auf dem Mars. Wie pathetisch!!
Ach so: andere Nationen gibts auch noch: zum Beispiel die Araber, die in Karawanen (im Ernst!) über die Marsoberfläche ziehen, zusammen Tee trinken und Wasserpfeife rauchen und eigentlich gar nichts tun, sondern nur faul rumhocken. Lustiges Detail: es passiert ein Mord von Kolonisten an DER wichtigsten, bedeutensten und verehrungswürdigsten Person des Marses (natürlich ein Amerikaner). Wer begeht ihn? Zur Erinnerung: Das Buch wurde vor dem 11ten September geschrieben.
Diese klischeehafte Darstellung amüsiert zu Beginn (wie werden wohl wir Deutsche charakterisiert), nervt jedoch zunehmend und wird an manchen Stellen schlicht unerträglich.

Man könnte darüber hinwegsehen, wäre die Geschichte spannend erzählt und derzeit bekanntes konsequent in die Zukunft gedacht (wie das Beamen aus StarTrek Wissenschaftlern in Österreich gelungen ist - wenn auch nur mit einem einzigen Atom). Doch der Autor nutzt ein dermaßen beschränktes Vokabular mit Wortschöpfungen und -kreationen, die dämlich sind: So ziemlich jedes neu geschaffene Wort, das irgendetwas auf dem Mars oder der dort verwendeten Technologie beschreibt, enthält "aero". Als wäre das das einzige Fremdwort, dessen Kim St. Robinson mächtig ist. Das ist eindeutig zu wenig, zumal es enorm langweilt, ständig das gleiche zu lesen.
Auch ergötzt er sich in periodisch wiederkehrenden Planetenbeschreibungen und versucht, durch das Erzählen von Umgebungsstrukturen und Bodenbeschaffenheit den Leser zu faszinieren. Danke, aber da schau ich mir Satellitenaufnahmen der NASA an oder geh zu einem Vortrag im stättischen Planetarium. Das ist fantastischer. Zumal wirklich jedes Kapitel seitenlange Abhandlungen darüber enthält, welche Farbe der Sand gerade hat.

Am lächerlichsten sind die einleitenden Geschichten zu Beginn eines jeden Kapitels. In kursiver Schrift wird aus der Perspektive einer handelnden Person (meist nicht verraten, wer es ist) subjektiv die Gefühlslage, die Gedanken und Aktionen erzählt. Herr Robinson versucht sich hier in einer Art poetischen Schrift, die so mißlingt, dass ich ungewollt lachen musste über so viel Naivität während des Schreibprozesses. Für seichte amerikanische Unterhaltung bestimmt ein hohes Niveau.

Den zweiten Band "Der grüne Mars" habe ich nach dem 2ten Kapitel zugeklappt, alle drei Bücher in einen Karton verstaut und über das Internet verramscht.

Bei allem Respekt für kreativ-schaffende insbesondere im Hinblick auf solche in den Vereinigten Staaten: Es gehört sehr viel Können und Verstehen dazu, ein Buch zu schreiben. Der lang gehegte Traum, Autor zu werden, erfüllt sich nicht durch Belegung eines 2-wöchigen Schnellkurses. Im Zweifel lieber als Tellerwäscher den Weg nach ganz oben suchen, denn neugierige Leser mit so einem Schund zu quälen.
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5.0 von 5 Sternen Einen Stab für diese Bücher
Es ist lang, es ist tatsächlich manchmal harte Arbeit weiterzulesen. Es gibt tatsächlich viel Geologie und endlose menschliche Konflikte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. November 2006 von Mbee

2.0 von 5 Sternen Außerirdisch schlechte Übersetzung
Mag die Mars-Trilogie auch oft ermüdend sein, die unkonzentrierte Art, mit den Hauptpersonen umzugehen, nerven, die endlosen Beschreibungen jegliche Handlung überwuchern, der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2005 von franknordhausen

2.0 von 5 Sternen Außerirdisch schlechte Übersetzung
Mag die Mars-Trilogie auch oft ermüdend sein, die unkonzentrierte Art, mit den Hauptpersonen umzugehen, nerven, die endlosen Beschreibungen jegliche Handlung überwuchern, der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2005 von franknordhausen

2.0 von 5 Sternen Ermüdend
Leider kann ich die ganz und gar positiven Bewertungen nicht bestätigen. Der Roman ist und bleibt einfach überdimensioniert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. März 2005 von Richard Raue

4.0 von 5 Sternen Realistische Science Fiction
Die gesamte Mars-Trilogie ist äußerst realistisch gehalten. Keine Aliens, keine futuristische Technologie. Sehr gut finde ich auch, wie K. Lesen Sie weiter...
Am 12. Februar 2002 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein Enzyclopädie der Zukunft
Die Stimmung des "Grünen Mars" ist etwas düsterer als die des "Roten Mars". Das Buch ist etwas zäher zu lesen. Lesen Sie weiter...
Am 21. Dezember 1999 veröffentlicht

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