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Grüner Mars
 
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Grüner Mars (Gebundene Ausgabe)

von Kim St. Robinson (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Heyne (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453094298
  • ISBN-13: 978-3453094291
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 414.756 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

carpe.com

Grüner Mars ist das zweite Buch in Kim Stanley Robinsons Mars-Trilogie, die mit Roter Mars beginnt und mit Blauer Mars schließt. Während Roter Mars den Nebula-Award der Science Fiction Writers of America gewann, erhielt Grüner Mars den Hugo-Award, der von den Fans selbst vergeben wird. Kein geringerer als Arthur C. Clarke bescheinigte der Trilogie die beste Darstellung der Besiedlung des roten Planeten, die je geschrieben wurde.

In Grüner Mars wird die Geschichte der Besiedlung nach der mißlungen Revolution des ersten Bandes fortgeführt. Die ursprünglichen Siedler des Planeten, die "Ersten Hundert", werden als Anführer der Revolution verfolgt, und die Überlebenden haben sich in unterirdische (untermarsische?) Siedlungen auf der südlichen Hemisphäre zurückgezogen. Von dort aus versuchen sie und ihre Kinder, die erste auf dem Mars geborene Generation, wieder Einfluß auf die Geschehnisse auf der Oberfläche zu gewinnen. Mit Hilfe des multinationalen Konsortiums "Praxis", das im Gegensatz zu den anderen Riesenunternehmen auf der Erde auf eine sanftere Weise mehr Macht auf dem Mars erlangen will, bekommen einige der Ersten Hundert neue Identitäten und können wieder in den von verschiedenen Großkonzernen kontrollierten Städten arbeiten. Andere wiederum versuchen, die stetig wachsenden unterirdischen Siedlungen, deren Einwohner sich der Kontrolle der multinationalen Unternehmen entzogen haben, zu vereinigen, damit die unvermeidliche zweite Revolution erfolgreicher und glimpflicher abläuft als die erste.

Auch das zweite Buch von Robinsons Trilogie enthält wieder einige langsame Abschnitte, während der Autor Entwicklungen verfolgt, die sich über Jahrzehnte erstrecken. Das Faszinierende seines Entwurfs der physischen und politischen Hergänge bei der Besiedlung eines fremden Planeten jedoch, die Glaubwürdigkeit des Terraforming und der vielfältigen politischen Bewegungen auf dem Mars und der Erde, lassen die Nachteile des epischen Stoffes verblassen. Grüner Mars ist vor allem Lesern zu empfehlen, die großangelegte Fiktionswelten nicht scheuen und das Einfließen schlüssiger, wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Fiktion genießen. --Ruth Nestvold


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Der zweite Band der "neuen" Mars Croniken, 5. August 1999
Von Ein Kunde
Das "Terra-Forming" des Mars, also die Umweltanpassung an Erdbedingungen geht langsam voran. Die Nationen der Erde melden immer stärkeres Interesse an, den Mars für ihre eigenen Interessen zu Nutzen, doch der Widerstand wächst. Die "ersten Hundert", die Leute der ersten Marslandung sind in alle Winde verstreut und werden langsam zu lebenden Legenden. Und die zweite Generation, die ersten Mars geborenen wachsen heran und viele zeigen ebenfalls das Potential bedeutende Persönlichkeiten im Werdegang des roten Planeten zu werden. Es wurde schon oft gesagt, daß Science Fiction dann am besten ist, wenn sie am wenigsten mit Sciene Fiction zu tun hat. Auch hier geht es nicht nur um die Besiedlung des Mars, sondern um soziale und politische Fragen über die Zukunft der Marsbevölkerung und um Umweltfragen - ist die Ausbeutung, das Terraforming vertretbar? Dieses Buch ist nicht auf oberflächliche Spannung aus, sondern auf Intersse an den Protagonisten und deren Schicksale auf und mit dem Mars. Empfehlenswert, z.B. für Leute, die auch Asimovs "Foundation"-Zyklus gerne lesen. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen wesentlich besser als der erste Teil, 8. April 2000
Nachdem ich den den roten Mars gelesen habe, wollte ich eigentlich erst gar nicht weiterlesen. Aber zum Glück habe ich es doch getan. Die Hauptfiguren bekommen im Grünen Mars wesentlich mehr Charakter und Format. Besonderst gut haben mir hierbei die Schilderungen von Simon und Nirgal gefallen. Die Beiden wurden sind mir im Laufe des Romans richtig ans Herz gewachsen. Die Handlung ist flüssig und interessant. Viele Dinge, die im ersten Teil noch ungeklärt waren, lösen sich hier teilweise auf.

Also rein ins Vergnügen und weiterlesen.

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5.0 von 5 Sternen Einen Stab für diese Bücher, 27. November 2006
Es ist lang, es ist tatsächlich manchmal harte Arbeit weiterzulesen. Es gibt tatsächlich viel Geologie und endlose menschliche Konflikte. Es gibt tausende einfühlsamere, tiefere und schriftellerisch begabtere Autoren - auf den ersten Blick. Es gibt Phantastik weit über dem, was hier gebracht wird.
Aber es schildert wie kein anderes SF-Buch eine TATSÄCHLICH vorhandene Möglichkeit. So suggestiv, dass man es anfassen kann.
Man taucht aus den langen Kapiteln auf, wie diese Kolonisten aus ihren ersten winzigen Unterkünften bei 180° Minus. Die Rückblicke aus 40, 60 oder 100 Jahren geben ein wunderbares Bild der Entwicklung wieder - und das liegt daran, dass man sich diesen Moment auch selbst erarbeiten muss. Das Buch wirkt fast gegen seinen Schreibstil, aber das macht es erst richtig gut.
Ich habe jetzt die ersten beiden Bände gelesen und finde sie unwahrscheinlich anregend und optimistisch.
Wir sind immer noch auf der Erde. Wir mögen von Reisen schreiben und träumen, die jegliches Maß sprengen. Das ist meist unverbindlich. Hier wird aber unsere nähere Zukunft beschrieben. Man muß nur einmal aus der Tür gehen und in den sehen.

Es sind ganz brilliante Bücher.

(Diese Kritik bezieht sich auf die englische Ausgabe)



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4.0 von 5 Sternen Realistische Science Fiction
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Am 12. Februar 2002 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein Enzyclopädie der Zukunft
Die Stimmung des "Grünen Mars" ist etwas düsterer als die des "Roten Mars". Das Buch ist etwas zäher zu lesen. Lesen Sie weiter...
Am 21. Dezember 1999 veröffentlicht

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