Kurzbeschreibung
Ein junger Mann unternimmt eine Reise von Madrid über Paris an die französische Atlantikküste - und wieder zurück. Auslöser und zugleich Ziel der Fahrt - der Flucht - ist seine Geliebte: Sie erwartet ein Kind von ihm. Rosa Chacels auch in Spanien erst spät wiederentdeckter Roman, geschrieben im Winter 1925/26 in Rom, leistet für die spanische Literatur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fast im Alleingang, was Virginia Woolf für die englische und Nathalie Sarraute für die französische Literatur erreicht haben: eine grundlegende Erneuerung des Erzählens, die »beispielhaft für die klassische Moderne« (Süddeutsche Zeitung) sämtliche, bis dahin gültigen Konventionen auf den Prüfstand stellt - dabei aber immer getragen wird von einer »Unwiderleglichkeit der Bilder« (FAZ).