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Der falsche Tote: Roman
 
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Der falsche Tote: Roman (Taschenbuch)

von Lars Saabye Christensen (Autor), Christel Hildebrandt (Übersetzer)
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (1. Januar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442728657
  • ISBN-13: 978-3442728657
  • Größe und/oder Gewicht: 18,9 x 11,6 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 472.207 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein so herzerwärmend komisches und zugleich ernsthaftes Buch habe ich lange nicht mehr gelesen." Dieter Zilligen über "Der Alleinunterhalter" ARD-Bücherjournal

Kurzbeschreibung

Als Hans-Georg Windelband eines Morgens in der Zeitung seine eigene Todesanzeige liest, hält er dies zunächst für einen makabren Scherz - ist er doch jung und erfreut sich bester Gesundheit. Sein väterlicher und einziger Freund, der Schlachter, rät ihm, für eine Weile zu verschwinden, eine kleine Auszeit vom hektischen Leben zu nehmen und Erholung zu suchen. Windelband ist zunächst auch geneigt, die kleine Verschnaufpause vom tristen Alltag entsprechend zu nutzen, aber dann siegt die Neugier: Gar zu gern möchte er wissen, wer eigentlich der Tote ist, der in wenigen Tagen unter seinem Namen beigesetzt werden soll. Er beschließt, zur Beerdigung zu gehen und sich unter die Trauergemeinde zu mischen. Im Krematorium lernt er den alten Malvin kennen, der bei einer Flasche Calvados bereitwillig erzählt, was er über den Toten mit dem schrecklich zugerichteten Gesicht weiss. Der Schlachter und Malvin bilden nur den Anfang einer Kette schillernder Figuren, welche die Spur säumen, der Windelband quer durch die Osloer Unterwelt folgt und die andererseits immer wieder zu angesehenen Bürgern der Stadt führt. Denn eines ist schon bald auch Hans-Georg Windelband klar: Der falsche Tote wurde ermordet - und sein eigenes Leben wird niemals mehr sein wie zuvor ...
Auch in "Der falsche Tote" besticht Lars Saabye Christensen mit seinem unverwechselbaren Ton, dieser Mischung aus absoluter Zärtlichkeit für seine Figuren, verbunden mit einem Schuß Melancholie und einer großen Portion Situationskomik.

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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Antiheld sucht (s)einen Mörder, 1. Mai 2002
Von Ein Kunde
Dieser Krimi hebt sich vor allem durch die bildhafte Sprache von anderen Mordgeschichten ab. Es fängt klassisch an:
Hans Georg Windelband liest seine eigene Todesanzeige in der Zeitung und muß feststellen, daß auch jemand unter seinem Namen beerdigt wird.

Tragik und Situationskomik lösen sich von nun an ab. Bei den Nachforschungen nach der wahren Identität des Toten und seiner Todesursache, erfährt der Leser immer mehr über das deprimierende Leben von Hans Georg. Er ist ein Antiheld, in einer Reihe skurriler Typen und hat offenbar auch Gründe sein "Nicht-Ableben" zu verheimlichen. Wie kam der Tote zu seiner Identität, unter der er offenbar nicht nur starb sondern auch lebte? Soll Hans Georg sich verstecken oder nicht? Seine Neugier siegt. Und die Spannung bleibt bis zum Schluß.

Die Auflösung ist überraschend, aber kurz und nicht sehr realistisch. Der teilweise derbe und sprunghafte Erzählstil ist gewöhnungsbedürftig. Aber dieser Krimi, der ohne das obligatorische polizeiliche Ermittlerduo oder klassische Hobbydetektive auskommt, ist erfrischend anders.

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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Langweilig!, 14. Januar 2009
Von Ela Flury (Rastatt, Baden-Württemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Als eingefleischter Christensen- Fan habe ich auch dieses Buch gelesen und muss leider sagen, dass ich total enttäuscht war.
Zwar war der Anfang noch vielversprechend, man hätte etwas daraus machen können, aber der Fortgang war nur noch langweilig, deprimierend und in der Auflösung mehr als unbefriedigend. Schade um die Zeit!
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