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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nur als Strandlektüre zu empfehlen!, 21. Januar 2007
Ned Kelly liebt seinen Job als Rettungsschwimmer in Palm Beach, Florida. Als er mit Tess die Frau seines Lebens trifft, schreckt er auch vor einem Raub nicht zurück. Einem Raub, der ihm eine Million Dollar bringen soll. Doch als seine Komplizen ermordet aufgefunden werden, dreht sich das Blatt für Ned. Als auch Tess umgebracht wird, steht er endgültig im Fadenkreuz des FBI. Nur die junge Agentin Ellie Shurtleff ist von seiner Unschuld überzeugt, obwohl er ihr jeden Grund gibt ihm zu misstrauen.
Die richtige Umgebung für diesen Thriller von James Patterson ist die im Roman geschilderte Szenerie. Am Strand, auf einer Liege mit einem kühlen Longdrink in der Hand. Als Urlaubslektüre ist dieser Roman sicher geeignet. Flottes Erzähltempo, viele kurze Kapitel (immerhin 120 auf 350 Seiten), die es erlauben immer wieder kurz den Pool aufzusuchen, viele Morde und eine Liebesgeschichte sind die Zutaten dieses routinierten Thrillers. Sicher, Patterson erzählt gewohnt schnell und lässt dem Leser kaum Zeit zum Luftholen. Trotzdem ist dieser Roman nur bedingt überzeugend, denn bei aller Action ist die Story doch sehr vorhersehbar. Es fehlen die für James Patterson typischen Wendungen, die den Leser immer wieder an seine Romane gefesselt haben. Dieses Buch legt man ohne Probleme aus der Hand. Leider ist dieser Trend in den letzten Jahren bei ihm anzumerken, denn mit jedem Jahr erhöht sich die Anzahl der publizierten Romane in dem Maß, in dem die Qualität nach lässt. James Patterson hat sich in den letzten Jahren eine riesige Fangemeinde erschrieben, die immer wieder dafür sorgt, dass seine Romme auf die ersten Plätze der Bestsellerlisten kommen. Leider bleibt er mit seinen Werken aber mehr und mehr den Beweis schuldig, dass er mehr kann, als diese routiniert heruntergeschriebene Massenware.
Insgesamt bietet Die Palm-Beach-Verschwörung akzeptable Unterhaltung. Nicht weniger, vor allem aber auch nicht mehr. Es wäre schön, wenn James Patterson mal wieder einen Roman vom Kaliber der ersten Alex-Cross-Romane veröffentlichen würde. Seine treuen Leser würden es ihm sicher danken.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein echter Pageturner!, 22. September 2006
Ok, um es vorweg zu sagen: ich bin ein echter James Patterson-Fan.
Die Romane um Alex Cross und um Lindsay Boxer sind sehr gute Unterhaltung (wobei der letzte um Lindsay Boxer Die 4. Frau so seine Schwächen hatte...) und gehören definitiv ins Bücherregal eines jeden Thriller-/Krimifans.
Nicht anderes gilt für sein neues Buch: Die Palm-Beach-Verschwörung. Der Titel klingt reißerisch, trifft den Inhalt aber genau. Das wird sehr schnell klar, wenn man sich in das Buch eingelesen hat. Bereits auf den ersten 50 Seiten passiert hier mehr als in anderen Büchern auf 200 Seiten; diverse Morde, Vergewaltigung, Diebstahl und Kidnapping, um nur einige Dinge zu nennen.
Pattersons Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber auch mitreißend in einem. Er wählt zwei Erzählerperspektiven: Die Ich-Form für den Hauptdarsteller seines Buches den vom Leben gebeutelten Ned Kelly. Den Dritte-Person-Erzähler für alle Ereignisse, an denen Ned Kelly nicht direkt beteiligt ist. Das führt zu einem interessanten Lesevergnügen und zwar immer dann, wenn er von einer Erzählform zur anderen wechselt, weil beispielsweise plötzlich Kelly nicht mehr alleine im Raum ist und der Erzähler aus der Sicht der Polizei spricht.
Gut 350 Seiten hat das Buch viel zu wenig! Denn die Story fesselt, die ständigen Twists in der Geschichte erwischen auch den eingefleischten Krimifan unvorhergesehen. Das führt zu noch mehr Leservergnügen. Und bis zum Ende des Buches ist eigentlich nicht klar, wie es tatsächlich ausgeht. Dazu kommen realistische Charaktere, die der Leser hasst oder mit denen der Leser mitfiebert und komplett ist ein wirklich guter Roman.
Wer schon immer einmal ein Buch von James Patterson lesen wollte, dem empfehle ich diesen echten Pageturner. So gut, dass ich auf meiner Pendellei zum Arbeitsplatz beinahe meinen Zielbahnhof überlesen hätte. Und das will bei mir schon etwas heißen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein wenig enttäuscht..., 1. November 2006
Da ich bisher immer wahnsinning begeistert von Patterson war, habe ich mir auch dieses Buch bestellt. Ich muss sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin von diesem Buch, denn ich habe es mir wesentlich spannender vorgestellt, da ich ja bereits viele Bücher von Patterson gelesen habe.
Grade zum Schluss ist es recht langweilig geworden, was ja normalerweise nicht der Fall ist bei Patterson. Ich hoffe die nächsten Bücher von ihm werden wieder etwas spannender...
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