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88 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Geholtwerden und Verschontwerden", 23. Februar 2004
Der Himmel. Fünf Menschen. Fünf Lektionen. Eine wunderbare poetische Komposition, die uns Leser den Alltag vergessen lässt; eine Poesie, die Hoffnung schürt, die Balsam für die Seele ist.Der alte Eddie ist tot. Erschlagen vom Fieberglaswagen eines Fahrgeschäfts. Der Tod tat nicht weh. Eddie hat ihn nicht einmal gespürt. Und der Himmel ist ohne Angst und ohne Schmerz.Aber er ist kein Paradiesgarten, in dem wir auf Wolken dahinsegeln. "Hier lernen wir verstehen, was in unserem Leben geschehen ist," sagt der erste Mensch, dem Eddie im Himmel begegnet: "Hier bekommen wir es erklärt. Darin liegt der Friede, nach dem wir gesucht haben." Fünf Menschen wird Eddie im Himmel begegnen, Menschen, die mit seiner Lebensgeschichte eng verwoben sind. Fünf Lektionen wird Eddie im Himmel lernen, Lektionen, die ihn erkennen lassen, dass sein Leben nicht sinnlos war. Und in seiner ersten Lektion erfährt Eddie sehr bald, dass der menschliche Geist tief im Inneren weiß, dass alle Leben miteinander verknüpft sind. Dass der Tod nicht nur den einen holt, sondern auch einen anderen verschont, und dass in dem kleinen Abstand zwischen Geholtwerden und Verschontwerden sich das Leben verändert. Wenn der Himmel so ist wie Mitch Albom ihn beschreibt, dann braucht sich keiner vor Gott zu verstecken.
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
die einfachen dinge in leben sind die schwersten, 23. November 2004
der autor mitch albom hat mit seinem werk "dienstags bei morrie" ein fulminantes buch geschrieben, dass auch erfolgreich verfilmt wurde mit u.a. jack lemmon. nun liegt sein neues buch vor. es handelt von eddie, einem mechaniker in einem vergnügungspark in einem unbedeutenden küstenort. an seinem 83. geburtstag stirbt eddie bei dem versuch, ein kleines mädchen zu retten und bis zuletzt wird eddie auf seine drängendste frage "hat er das mädchen retten können", keine antwort erhalten. eddies leben ist nicht so verlaufen, wie er es sich als kind erhofft hat. und genauso unerwartet ist auch der anblick, der sich ihm bietet, als er im leben nach dem tod erwacht; kein paradiesgarten, sondern ein geheimnisvoller, sich für jeden ankömmling anders darstellender raum durch den er nacheinander von 5 verschiedenen menschen begleitet wird. anhand der erzählungen dieser 5 personen wird in kunstvoll erzählten rückblenden einblick in eddies scheinbar bedeutungsloses leben gewährt und nach und nach wird klar, das es in seinem leben enge, aber bisher verborgene zusammenhänge gibt, die erst jetzt durch die rückblenden klar und deutlich hervortreten. durch jede der 5 menschen lernt eddie etwas neues, dass bisher in seinem leben da war, aber von ihm nicht gesehen wurde. die auflösung der geschichte ist genial und wird von mir selbstverständlich nicht vorweg genommen. der vortragende sprecher trifft die stimmung dieses glanzstücks der modernen literatur perfekt und trägt ein weiteres kleines stück zum absoluten genuss bei.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach schön, 21. August 2006
Anhand einer sehr schönen Geschichte erzählt Albom hier wie wertvoll es sein kann, dass bestimmte Menschen unser Leben kreuzen. Die wichtigsten fünf begegnen uns (hier Eddie) demnach im Himmel und erklären uns die Bedeutsamkeit unserer Existenz auf Erden. Auch wenn dies zunächst wirklich weit hergeholt klingt, ist der philosophische Hintergrund doch unheimlich schön. Menschen begegnen uns und beeinflussen unser Leben, ohne dass wir teilweise den Wert schätzen können. Das Buch erzählt auf teilweise sehr traurige, aber ebenso schöne Weise wie wichtig wir für andere Menschen sein können und gleichzeitig diese auch für uns. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern auch ohne Erwartung einer Gegenleistung mal etwas für andere zu tun und vor allem den Wert des eigenen Daseins schätzen zu wissen.
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