Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Skurille Todesarten und ungewöhnliche Unfälle, 13. Januar 2005
Ich habe mir vor geraumer Zeit dieses Buch gekauft, welches seinen Ursprung auf einer Internetseite gleichen Namens hat, die mich praktisch schon mein ganzes Internetleben lang (seit 1993) begleitet hat. Auf dieser Webseite veröffentlicht Wendy Northcut Geschichten über "menschliche Wesen", die es auf denkbar dumme Weise geschafft haben ihre Gene aus dem Genpool zu entfernen.Hierbei unterscheidet sowohl die Internetseite als auch das Buch 4 Kategorien von Berichten. Die Darwin Awards Gewinner, die Kategorie Lob und Anerkennung (für blödsinnige Unglücksfälle, bei denen es nicht zum Äussersten kommt), Grosstadtmythen / Urban Legends (eigentlich Märchen, aber sehr unterhaltsam, viele davon werden seit langem immer wieder als wahre Geschichten weiterverbreitet) und zu guter Letzt die Kategorie Berichte aus erster Hand (Geschichten die einen wahren Eindruck machen, aber nicht verifiziert wurden). Die ersten beiden Kategorien unterteilen sich noch einmal in bestätigte und unbestätigte Fälle. Im Buch, und auch auf der Webseite, kann man zum Beispiel erfahren warum es unklug ist sich eine 3,60 m lange Würgeschlange in der Wohnung zu halten oder einem Tiger einen Blumenkranz umzulegen. Man erfährt von den Unwägbarkeiten des Dynamitfischens und was thailändische Jugendliche mit Luftpumpen so alles anstellen. Ich habe beim Lesen des Buches teilweise auf dem Boden gelegen vor Lachen, auch wenn viele der Geschichten äusserst makaber sind. Für Leute die skurille Geschichten mögen und auch nicht allzu zart beseitet sind, kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schöner Auftakt der Reihe, 14. April 2007
Seit 1994 wird der Darwin Award im Internet vergeben. Dieses Buch ist der erste von mittlerweile drei Bänden mit Auszügen der besten Geschichten. 180 witzige und makabere Todes- und Beinahetodesfälle werden präsentiert, und außerdem, wohl weil es der erste ist, auch viele Überlegungen rund um den Darwin Award selbst.
Ich hatte meinen Spaß mit den Geschichten, muss aber sagen, dass ich die späteren Ausgaben noch knackiger und witziger fand, wohl dadurch, dass die weltweite Fangemeinde mit den Jahren gewachsen ist und die Fälle skurriler geworden sind. Northcutt hat später auch noch ihren Stil verbessert. Den Preisträgern wird es eh egal sein, mit welchem Band man startet :-)
Meine 3 Hits aus dieser Ausgabe:
- Russisch Roulette mit einer Automatikpistole
- von der hauseigenen Python aufgefressen
- beim gewaltsamen Ziehen einer Cola-Dose vom Automaten erschlagen
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Rabenschwarze Realsatire, 23. September 2004
Es ist ungalublich, auf welch dämliche Art und Weise mancher sich ums Leben bringt. Auf einer eigenen Website krönt die Jury des Darwin Award jedes Jahr denjenigen, der auf die skurrilste Weise selbstverschuldet zu Tode kommt oder seine Fortpflanzungsfähigkeit einbüßt. Ignoranz der simpelsten physikalischen Naturgesetze in Verbindung mit unfaßbarem Leichtsinn sorgen dafür, daß sich bisweilen ein dummer Mensch dauerhaft aus dem Genpool befördert. Einige Prachtexemplare und Anwärter für den Preis stammten übrigens aus Deutschland, wie z. B. ein Jäger, der versehentlich von seinem eigenen Gewehr erschossen wurde - abgefeuert von seinem eigenen Jagdhund. Oder ein Astronomiefan, der die Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 mit einer Spezialbrille beobachtete - während er sein Auto lenkte. Die Spezialbrille zur Sonnenbeobachtung, die der Mann während der Fahrt trug, schwärzt alles total, mit Ausnahme der Sonnenscheibe. Der Mann kam von der Straße ab, fuhr gegen einen Baum und starb.Nicht alle im Buch aufgeführten Geschichten sind übrigens wahr. Es werden auch die schönsten Großstadtmythen aufgeführt, die von der Jury allerdings aussortiert werden, da man nur nachgewiesene Begebenheiten für den Award anerkennt. Für Zweifelsfälle gibt es auf der Webseite ein eigenes Diskussionsforum. In der Sparte "Lob und Anerkennung" sind diejenigen Unfälle beschrieben, die gerade nochmal gut gegangen sind, aber einen hohen Unterhaltungswert und eindeutige Tendenz zum Darwin Award haben. Da war zum Beispiel der Mann, der seine Aluminium-Gartenliege mittels angebundener Heliumballons zu einem Luftschiff umbaute und sich damit auch noch stundenlang mitten in der Einflugschneise des Flughafens Los Angeles aufhielt. Sogar einen Anti-Darwin-Award-Preisträger hat die Jury einmal krönen können. Der brachte es fertig, sein Erbgut besonders reichlich zu verbreiten. Aber ich will hier nicht alles verraten... Im Buch sind die herrlichsten Beiträge und Geschichten von der Webseite des Darwin Award zusammengestellt, und es gibt auch jede Menge Adressen, Links und Querverweise auf die einzelnen Geschichten. Sie können im Buch auch den mathematischen Beweis nachlesen, weswegen diese bestimmte Art von Dummheit - obwohl tödlich - trotzdem niemals aussterben wird. Wer genügend schwarzen Humor für solche Art von Geschichten aufbringt, wird an dem Buch seine helle Freude haben. Ich lese gerne bei passender Gelegenheit daraus im Freundeskreis vor. Passende Gelegenheiten sind zum Beispiel: Halloweenparty, Silvesterfeier, Polterabend und der Betriebsausflug zu vorgerückter Stunde.
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