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Timeline: Eine Reise in die Mitte der Zeit - Roman
 
 

Timeline: Eine Reise in die Mitte der Zeit - Roman (Taschenbuch)

von Michael Crichton (Autor), Klaus Berr (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 640 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (1. Januar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442451221
  • ISBN-13: 978-3442451227
  • Originaltitel: Timeline
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1.122 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 15.506 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 79 in  Bücher > Krimis & Thriller > Thriller > Wissenschaft & Technik

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der amerikanische Erfolgsautor Michael Crichton, bekannt durch Bestseller wie Jurassic Park, Enthüllung oder Nippon Connection ist immer wieder für eine Überraschung gut, denn er wechselt, schon um sich selbst beim Schreiben nicht zu langweilen, bei seinen Büchern häufig das Genre.

Sein neuer Roman Timeline ist eine aufregende Mischung aus Erkenntnissen der Quantenphysik, die er nur geringfügig eine Spur in die Zukunft weiterdreht. Und diese kombiniert er mit einem Ausflug ins blutrünstige Mittelalter.

Ein Forscherteam aus Historikern, Architekten und Physikern arbeitet in Frankreich an Ausgrabungen der Burg La Roque. Gesponsert wird ihre Tätigkeit von der amerikanischen High-Tech-Firma ITC. Das Team gerät in helle Aufregung, als ihr Professor von einem Besuch bei ITC nicht mehr zurückkehrt. Allerdings gibt es eine merkwürdige Nachricht in den Unterlagen des Klosters: "Helft mir", datiert vom 7.4.1357 in der Handschrift des Professors.

Nachforschungen bei ITC führen zu einer interessanten Entdeckung: ITC ist es gelungen, Menschen ins 14. Jahrhundert zu transportieren. Ihr Direktor erschließt mit diesen ungeahnten Möglichkeiten neue Märkte im Tourismus-Geschäft. Verreisen kann schließlich jeder, doch wer war jemals in der Vergangenheit und zwar authentisch? Nur mit der Rückkehr in die Gegenwart gibt es noch Schwierigkeiten. Primäre Aufgabe ist, den verschollenen Professor zurückzuholen. Nur wie? Einige unerschrockene Forscher machen sich auf den Weg -- gekleidet in stilgerechtes Outfit.

Timeline bietet fundierten historischen Background, kombiniert mit einer guten Portion moderner Quantenforschung, dazu einen dialogreichen, spannenden Plot -- beste Voraussetzungen für gute Unterhaltung. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



Amazon.co.uk

When you step into a time machine, fax yourself through a "quantum foam wormhole" and step out in feudal France circa 1357, be very, very afraid. If you aren't strapped back in precisely 37 hours after your visit begins, you'll miss the quantum bus back to 1999 and be stranded in a civil war, caught between crafty abbots, mad lords and peasant bandits all eager to cut your throat. You'll also have to dodge catapults that hurl sizzling pitch over castle battlements. On the social front, you should avoid provoking "the butcher of Crecy" or Sir Oliver may lop your head off with a swoosh of his broadsword or cage and immerse you in "Milady's Bath", a brackish dungeon pit into which live rats are tossed now and then for prisoners to eat.

This is the plight of the heroes of Timeline, Michael Crichton's thriller. They're historians in 1999 employed by a tech billionaire-genius with more than a few of Bill Gates' most unlovable quirks. Like the entrepreneur in Crichton's Jurassic Park, Doniger plans a theme park featuring artefacts from a lost world revived via cutting-edge science. When the project's chief historian sends a distress call to 1999 from 1357, the boss man doesn't tell the younger historians the risks they'll face trying to save him. At first, the interplay between eras is clever but Timeline swiftly becomes a swashbuckling old-fashioned adventure, with just a dash of science and time paradox in the mix. Most of the cool facts are about the Middle Ages and Crichton marvellously brings the past to life without ever letting the pulse-pounding action slow down. At one point, a time-tripper tries to enter the Chapel of Green Death. Unfortunately, its custodian, a crazed giant with terrible teeth and a bad case of lice, soon has her head on a block. "She saw a shadow move across the grass as he raised his axe into the air." Try not to turn the page!

Through the narrative can be glimpsed the glowing bones of the movie that may be made from Timeline and the high tech computer game that should hit the market in 2000. Expect many clashing swords and chase scenes through secret castle passages. But the book stands alone, tall and scary as a knight in armour shining with blood. --Tim Appelo -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Timeline, 13. August 2006
Von John Do "gosmab01" (Steiermark / Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Eine Reise in die Mitte der Zeit - oder der Sprung in ein anderes Universum.

Das Thema Zeitreisen ist in der Literatur sehr beliebt.
Was Chrichton zu diesem Thema in Verbindung zu der Quantenpyhsik schreibt, war für mich das Interessanteste an diesem Buch.

Zu einem großen Teil besteht die Handlung im Jahr 1357 aus Vergolgungsjagden und Flucht vor dem Feind.
Trotzdem sind beim Lesen die Seiten vorbeigeflogen.
Vor allem die Schauplatzwechsel Vergangenheit - Gegenwart tragen sehr zum Lesevergnügen bei.
Außerdem schafft es Chrichton auch in diesem Buch wieder mit relativ simplen Mitteln die Spannung und den Zeitdruck aufrecht zu erhalten: Insgesamt haben die Zeitreisenden 37 Stunden Zeit bevor es nicht mehr möglich ist in die Gegenwart zurück zu kehren.
Vor jedem Kapitel steht dann noch die verbleibende Zeit.
Bei 00:04:23 hält man dann schon mal die Luft an.
Auch ist nicht klar ob die Hauptcharaktere überleben oder nicht.

Alles in allem ein recht kurzweiliger spannender Roman, der auch Einblicke in die Zeit vor 650 Jahren gibt...
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Weder Top noch Flop, 15. Februar 2004
Ich kann das Geschrei um dieses Buch nicht verstehen, weder das positive noch das negative. Die Story schwankt über 400 Seiten hinweg beharrlich zwischen „hoch einfallsreich" und „absolutem Schwachsinn".
Hätte ich die ersten 180 Seiten von Timeline bewerten müssen, ich hätte ohne zu zögern 5 Sterne vergeben. Das Einstiegsszenario ist klasse und die wissenschaftliche Erklärung für das Phänomen der Zeitreise, die Crichton hier ersonnen hat, ist überaus interessant obwohl ich natürlich nicht beurteilen kann ob sie realistisch ist.
Das Niveau sinkt jedoch bedenklich, wenn die 3 unerschrockenen Historiker (Chris, André, Kate) ins Jahr 1357 zurückreisen um ihren Professor aus den Wirren des 100 jährigen Krieges zwischen Frankreich und England zu befreien. Traurig, aber leider wahr: die Hauptcharaktere sind mies! Ihre Reaktionen und Handlungen sind einfach nicht nachvollziehbar. Sie verlieren nie die Nerven und finden aus jeder Situation mit Leichtigkeit einen Ausweg, egal wie viel Blut ihnen entgegenspritzt. Am sympathischsten fand ich noch Sonnyboy Chris, der wenigstens zuweilen an Nervenflattern leidet. Wenig zimperlich sind sie jedoch alle, wenn sie (zum xten Mal!) annehmen, dass einer ihrer Kameraden die letzte Prügelei wohl nicht überlebt hat. Dialoge wie Chris: „Wo ist André?" Kate: „Ich glaube, er hat es nicht geschafft!" Chris: „Oh...." haben mich schier zur Weißglut gebracht. Die Tatsache, dass der Todgeglaubte 5 Seiten später quicklebendig zur Rettung seiner Spießgesellen naht, hat mich wenig über diese Gefühlskälte hinweggetröstet.
Ansonsten muss ich zugeben, dass die Story dank einiger Cliffhanger recht flüssig zu lesen war, auch wenn die Spannung manchmal etwas gar konstruiert wirkte. Und wenn Zeit-Jediritter André Marek im Alleingang ein paar bis auf die Zähne bewaffnete Ritter verkloppt oder Katzenfrau Kate ohne Seil Steinwände hinaufklettert und zwischen Holzgewölben hin und her springt wie eine Zirkusartistin, dann ist das vielleicht unterhaltsam, glaubhaft ist es jedoch mit Sicherheit nicht. Man hätte sich zudem ein bisschen mehr geschichtlichen Hintergrund und ein bisschen weniger abgetrennte Körperteile gewünscht.
Einige Leser finden den Schluss vorhersehbar. Nun, um ehrlich zu sein, ich hätte etwas derart Einfallsloses nicht vorhergesehen und war deshalb doppelt enttäuscht. Mein Fazit: wer eine unterhaltsame, kurzweilige Strandlektüre sucht, ist mit Timeline gut beraten. Wer sich Charaktere mit Tiefgang und eine anspruchsvolle Story wünscht, sollte besser die Finger davon lassen!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Spannend geschrieben, ansonsten missglueckt, 16. Juli 2000
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Timeline (Gebundene Ausgabe)
Crichton hat sich diesmal in einer Mischung aus Science Fiction und Historischem Roman versucht. Eine Gruppe von Mittelalterforschern, gesponsort und manipuliert von einem skrupellosen High-Tech-Unternehmen, begibt sich auf eine Zeitreise ins Frankreich des 14. Jahrhunderts und wird dort in den Wirren des 100-jaehrigen Krieges konfrontiert mit dem Mittelalter "wie es wirklich war": unberechenbare, launische und stets gewaltbereite Menschen von infantiler Gemuetsart aber durchtrainiertem Koerperbau und kriegerischem Geschick -- also typisch mittelalterliche Kontinentaleuropaeer und nicht etwa Vertreter der amerikanischen Intelligenz unserer Zeit --, die sich in einer merkwuerdig holzbeinigen Sprache unterhalten (wenn sie ueberhaupt Gebrauch von ihren Sprechwerkzeugen machen und nicht einfach aufeinander losschlagen), trachten unseren neuzeitlichen Wissenschaftlern nach dem Leben, um diesen ein Geheimnis -- die Kenntnis eines Geheimgangs in das Schloss La Roque -- abzupressen, das dann aber am Ende merkwuerdigerweise keinen mehr interessiert.

Die Begegnung zwischen diesem Mittelalter und unserer Neuzeit vollzieht sich im wesentlichen in Form von Bedrohung, Verfolgungsjagd und Gewalt: unsere Forscher haben kaum den Fuss aus der Zeitmaschine gesetzt, da rollt auch schon der erste im Vorbeireiten abgeschlagene Kopf. Und von da an bewegen sie sich nur noch rennend, fluchtartig reitend, von Klippen springend oder als Freeclimber von Festungstuermen steigend durch ihr Studiengebiet, waehrend der mittelalterliche Mensch ihnen unermuedlich nachsetzt und an ihnen die waffentechnischen Errungenschaften seiner Epoche -- Streitaxt, Turnierlanze, Breitschwert, Langbogen -- ausprobiert.

Der Klassiker dieses Hybridgenres ist bekanntlich Mark Twains Roman "Ein Yankee aus Connecticut an Koenig Artus' Hof", von dem auch Crichton sich offenbar nachhaltig inspirieren liess. Ein wesentlicher Reiz des Genres besteht herkoemmlich darin, dass der in die Vergangenheit deplazierte Vertreter der Neuzeit in Abwesenheit der gewohnten technischen Hilfsmittel seinen zivilisatorischen Fortschritt zunaechst als vitalen Nachteil gegenueber der minder entwickelten Kultur erfaehrt und dann doch in einer Art Bewaehrungsprobe seinen Wissensvorsprung ausnutzt und der Vernunft die Kontrolle ueber das Unvernuenftige zurueckgewinnt. Crichtons Neuzeitler ueben hierbei allerdings eine merkwuerdige Pruederie: waehrend Mark Twains Yankee aus mangelnder Eignung zum Nahkampf sich die fehlenden Feuerwaffen und Elektromaschinen im Eigenbau verschafft, um seine Widersacher aus bequemer Distanz zu dezimieren oder gleich massenhaft zu elektrokutieren, herrscht bei Crichton eine historisch-politische Korrektheit, die es verlangt, dass auch ein moderner Wissenschaftler mittelalterliche Menschen nur mit deren eigener Waffentechnologie eliminiert. Ein Anachronismus bei der Wahl der Toetungsmittel ist Chrichtons Akademikern ebensowenig gestattet wie ein Mord, der nicht zur Selbstverteidung oder zur Verteidigung eines Teamkollegen geschieht. Es herrscht also ein durchaus anderer Sportsgeist bei Crichton, und man geht mit einem groesserem Ernst ans Geschaeft, der dann allerdings auch fuer den Humor und die ironische Ueberzeichnung Mark Twains keinerlei Spielraum mehr laesst.

Wie gut Crichton gleichwohl sein Handwerk versteht, laesst sich am besten daran ersehen, dass man dieses Werk ziemlich zuegig herunterschlingen kann, trotz aller peinlichen Klischees, Ungereimtheiten der Handlung und Absurditaeten in der Plausibilisierung der Zeitreise-Technologie. Man rennt und rutscht und klettert halt einfach mit den Protagonisten mit, ohne sich gross zu fragen, ob das treibende Motiv der Handlung -- die Rettung eines verlorengegangenen Professors innerhalb von 37 Stunden -- soviel Hektik und koerperlichen Einsatz denn wirklich verlangt, und man geht mit den Protagonisten willig ueber jede Menge Leichen, ohne lange darueber nachzusinnen, ob nicht der eine oder andere Versuch verbaler Kommunikation vielleicht doch zu einer interessanteren Entwicklung der Handlung gefuehrt haette. Man hat all das eben zwar schon oefter, aber durchaus auch schlechter geboten bekommen, zum Beispiel in manchen Strumpfhosenfilmen oder Zeitreisen-Serien im Vorabendprogramm.

Ein Buch, das man zwar keinesfalls gelesen haben muss, aber als eine Art Zeitmaschine -- zum Ueberbruecken langweiliger Stunden -- vielleicht doch noch goutieren kann.

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