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Girlfriend in a Coma.
 
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Girlfriend in a Coma. (Taschenbuch)

von Douglas Coupland (Autor), Tina Hohl (Übersetzer)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 351 Seiten
  • Verlag: Goldmann (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344244957X
  • ISBN-13: 978-3442449576
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 304.251 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 6 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Zeitgenössische Literatur > Internationale Autoren > Coupland, Douglas

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jeder hat sich schon einmal die Frage gestellt, wie die Welt wohl in zwanzig oder dreißig Jahren aussehen wird. Was wäre, wenn man heute in ein Koma fallen und in zwanzig Jahren wieder aufwachen würde? Douglas Coupland (1961), offensichtlich fasziniert von dieser Frage, lässt in Girlfriend in a Coma einen Teenager der 70er Jahre in ein Koma fallen und fast zwanzig Jahre später in einer modernen, schnellen Welt wieder aufwachen.

Ein Verlangen nach der 'guten alten Zeit' ist hierbei nicht zu übersehen, doch außer Melancholie gibt es in diesem fünften Roman des kanadischen Kult-Autors noch einiges mehr. Wie in seinen vorherigen Romanen kreiert Coupland glaubwürdige Figuren, die er, mit etwas Selbstironie ausgestattet, nach ihrem Platz im Leben suchen lässt. Und wie in seinen anderen Büchern tut er das sehr einfühlsam und gleichzeitig witzig-ironisch. Doch die Ironie, bisher Markenzeichen für Coupland, scheint ihm in Girlfriend in a Coma nicht mehr ausreichend. In diesem Buch will der Autor mehr und das wirkt letzten Endes etwas befremdend.

Die Geschichte beginnt am 15. Dezember 1979; der Tag, an dem Karen und Richard, beide 17 Jahre alt, sich zum ersten Mal lieben, oben in den Bergen nahe Vancouver, im Schnee. Am Abend gehen sie mit ihren Freunden Wendy, Pam, Linus und Hamilton auf eine Party, auf der Karen nach etwas Alkohol und zwei Valium-Tabletten bewusstlos wird und schließlich in ein Koma fällt. Nach neun Monaten gebärt die regungslose Karen Richards Baby. Das Mädchen, Megan, wächst bei ihren Großeltern auf, während Richard und seine Freunde damit kämpfen, erwachsen zu werden. Nach der High-School löst der Freundeskreis sich mehr oder weniger auf. Wendy, Pam und Linus ziehen weg, getrieben von ihren Idealen und Träumen. Hamilton und Richard bleiben in Vacouver.

Hamilton ist ziellos und Richard bleibt bei Karen, besucht sie jede Woche und beginnt mehr und mehr zu trinken. Anfang der 90er Jahre kehren die anderen desillusioniert in die Stadt der gemeinsamen Kindheit zurück: Pam, das ex-drogenabhängige Ex-Supermodel, Wendy, die überarbeitete Ärztin und Linus, der auf langen Reisen doch keine Antworten auf seine Fragen gefunden hat. Alle leben sich wieder ein, finden Arbeit bei einer TV-Produktionsfirma und akzeptieren, dass das Leben eben nicht so läuft, wie man es sich als Teenager erträumt hat.

1996 wacht Karen überraschend aus ihrem Koma auf: eine 34-jährige, die geistig jedoch ein Teenager ist, wie ihre Tochter Megan. Die unwissende Karen wird von ihren Freunden über die Welt der 90er Jahre aufgeklärt: Computer, schnurlose Telefone, Faxapparate. Alles ist schnell, effektiv und neu. Karen ist schockiert: "But what about you -- are you new and improved and faster and better, too? I mean as a result of your fax machine?"

Er wolle mit diesen Buch, so meint er in einem Interview, die Leser aufrufen, Fragen zu stellen und sich um ihre Umgebung zu kümmern. Das ist nett gemeint, nur erinnert seine angebotene Lösung zu sehr an religiöse Besessenheit. Oder sind es nur übertriebene Hippie-Ideale? Egal, es bleibt nur zu hoffen, dass Coupland die Welt in seinem nächsten Roman nicht noch mehr verändern will. Man kann ihm diesen lächerlichen Schluss jedoch verzeihen, denn letzten Endes ist auch dieses Buch ein exzellenter Coupland. Der Stil: locker, packend und gefühlvoll. Die Story: zum Nachdenken über Ideale, Freundschaft und den Sinn des Lebens. Vielleicht nur für Liebhaber, dafür aber stellenweise vom Feinsten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



Kurzbeschreibung

Die Geschichte beginnt am 15. Dezember 1979: Es ist der Tag, an dem Karen und Richard, beide 17 Jahre alt, sich zum ersten Mal lieben, oben in den Bergen nahe Vancouver, im Schnee. Am Abend gehen sie mit ihren Freunden Wendy, Pam, Linus und Hamilton auf eine Party, auf der Karen in ein Koma fällt. Nach neun Monaten gebärt die regungslose Karen Richards Baby. Das Mädchen, Megan, wächst bei ihren Großeltern auf, während Richard und seine Freunde damit kämpfen, erwachsen zu werden. Nach der High School löst sich der Freundeskreis mehr oder weniger auf. Wendy, Pam und Linus ziehen weg, getrieben von ihren Idealen und Träumen. Hamilton und Richard bleiben in Vancouver. Hamilton ist ziellos und Richard bleibt bei Karen, besucht sie jede Woche und beginnt mehr und mehr zu trinken. Anfang der 90er Jahre kehren die anderen desillusioniert in die Stadt der gemeinsamen Kindheit zurück: Pam, das ex-drogenabhängige Ex-Supermodel, Wendy, die überarbeitete Ärztin und Linus, der auf langen Reisen doch keine Antworten auf seine Fragen gefunden hat. Alle leben sich wieder ein, finden Arbeit bei einer TV-Produktionsfirma und akzeptieren, dass das Leben eben nicht so läuft, wie man es sich als Teenager erträumt hat. Doch alles ändert sich, als Karen eines Tages (1996) überraschend aus ihrem Koma erwacht: eine 34jährige, die geistig ein Teenager geblieben ist, wie ihre Tochter Megan. Die unwissende Karen wird von ihren Freunden über die Welt der 90er Jahre aufgeklärt: Sie lernt Computer, Fax und Handy kennen. Alles ist schnell, effektiv und neu. Doch Karen ist schockiert und prophezeit das nahe Ende der Welt. Und als ihre apokalyptischen Visionen Wirklichkeit werden, die Menschheit stirbt, und nur sie und ihre Freunde überleben, bleibt ihnen eine letzte Möglichkeit, in die Vergangenheit zurückzukehren und die Weichen noch einmal anders zu stellen für eine bessere Welt.

"Douglas Coupland hält das Lebensgefühl einer ganzen Generation fest."
New York Times

"Ein Kultautor!"
Focus


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Plakative Zukunfts-Blackmailing-Etituden - enttäuschend, 12. August 2004
Eigentlich mochte ich die Bücher von diesem Autor bis jetzt, aber irgendwie wirkt das ganze Buch so gewollt und irgendwie nicht ganz geglückt. Die Wiedergabe der Neunziger mit ihrem Film- und Computerboum auch aus der Sicht eines Menschen, der 17 Jahre der Entwicklung verpasst hat gespickt, wirkt so unendlich träge und das Buch hat irgendwie beim Lesen keine rechte Eigendynamik gewonnen. Die Idee, die Welt zu verändern mag ja richtig und ganz idealistisch gedacht sein, aber dies in einem Buch zu tun, das irgendwie in eine undurchschaubare und leicht merkwürdig esoterische Schiene abrutscht, fand ich persönlich recht befremdlich. Alles in allem eigentlich eine gute Idee, nur an der Umsetzung hat es meines Erachtens erheblich geharpert und der Autor hat schon weitaus besseres abgeliefert. Der wirkliche Plot spielt sich auf sagen wir mal 50 Seiten ab und der Rest ergießt sich in ewig wirkenden Erzählungen und Charakterstudien, Drogenexzessen und Besäufnissen - vielleicht hat Coupland ja sein mit 15 unter Drogen geschriebenes Erstlingswerk publiziert - ich kann es jedenfalls nicht guten Gewissens weiterempfehlen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Coupland war schon besser, aber nicht viel!, 16. August 1999
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Girlfriend in a Coma (Gebundene Ausgabe)
Das vorab: „Girlfriend in a Coma" wird allen gefallen, die auch schon bisher bereit waren Coupland dahin zu folgen, wohin er geht. Und das ist diesmal ein düsterer, mitunter auch tröstlicher Utopismus mit sehr persönlichem Einschlag.

Typisch für Coupland verfolgen wir auch diesmal wieder das Schicksal einer Gruppe von durchaus widersprüchlichen Freunden, verbunden durch die zentrale Figur der Freundin des Erzählers, die vor langer Zeit ins Koma gefallen ist und im Koma sein Kind geboren hat. Während der erste Teil das (teilweise desolate) Leben der einzelnen Personen nachzeichnet, in dem es (wie so oft) vor verpassten Chancen, zerschnittenen Kommunikationen und hohlen Idealen nur so wimmelt. Im zweiten Teil wacht „Girlfriend" auf und wir sehen die Umgebung nochmal neu, schärfer durch ihre Augen. Im dritte Teil geht die Welt unter. Einfach so. Alle sterben außer unseren Protgonisten. Sie verschwinden nicht einfach, sondern liegen als unansehnliche Leichen überall herum.

Gerade diesen letzten Teil fand ich besonders interessant - eine Art „Stephen-King-Variation" auf jedermanns Kindheitsutopie „was, wenn alle weg wären und ich machen könnte, was ich wollte". Aber Coupland wäre nicht Moralist, wenn er es dabei beließe (dann klänge das auch nach einem sehr seltsamen Plot - ist es eigentlich auch). Seine Hauptdarsteller tun das was man erwartet hat: das gleiche wie vorher. Videos glotzen, trinken, usw. und am Ende müssen sie sich dafür rechtfertigen.

Ein gutes Buch. Eine interessante Studie mit vielen Variablen, die Charaktere glaubwürdig wie immer bei Coupland. Trotzdem hat mich „Microserfs" mehr berührt, vielleicht weil er hier die Metapher nicht brauchte, um die Beziehungen zwischen den Personen zu analysieren, sondern innerhalb eines realistischen Szenarios blieb. Aber so gut wie „Shampoo Planet" ist's wohl. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Brilliant: Coupland mal ganz anders und doch ganz er selbst!, 28. Juni 1999
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Girlfriend in a Coma (Gebundene Ausgabe)
Douglas Couplands Bücher zu mögen ist ja mittlerweile absolut "Mainstream" und langweilig. Yepp, na und? Wenn das so ist, möchte ich genau das sein! Vor allem nach diesem Buch! Okay, sucht nach dem coolen Coupland, dem neuen "Helden der Popkultur", und ihr werdet mit diesem Buch so richtig vor den Kopf gestoßen! Coupland schafft es nach "Generation X" das erste Mal wieder, die Essenz seines Werkes freizulegen -- es geht um Gefühle, nicht (nur) um Accessoires. Ich bin gespannt, wie sich "Girlfriend in a Coma" in deutscher Sprache lesen wird. Hoffentlich gut, damit man wirklich alles, jede Vision, jede Idee Couplands -- und davon gibt es viel in diesem Buch -- genüßlich aufsaugen kann. Ein ganz heißer Tip!
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Veröffentlicht am 4. April 2006 von g.i.t.t.e

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Dieses Buch, das von allen so sehr gelobt wird, musste ich jetzt einfach lesen. Aber ich frage mich, habe ich das richtige Buch gelesen? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2005 von Heiko D.

5.0 von 5 Sternen Hochgenuss zum Nachdenken
Unter den Büchern von Douglas Coupland ist dieses mein Favorit.

Es besitzt einen Geschichtsfluss, der es einfach macht, das Buch flüssig und kontinuierlich zu lesen. Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 7. Dezember 2004 von lukasbenx

5.0 von 5 Sternen Ein Buchgenuss zum Nachdenken
Unter den Büchern von Douglas Coupland ist dieses mein Favorit.

Es besitzt einen Geschichtsfluss, der es einfach macht, das Buch flüssig und kontinuierlich zu lesen... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 3. Dezember 2004 von lukasbenx

5.0 von 5 Sternen danke douglas!
nach den ersten seiten wollte ich das teil schon weglegen - und habs dann zum glück nicht getan. das, was nach dem zähen start kommt, ist mit vom besten, was ich je gelesen habe... Lesen Sie weiter...
Am 1. Oktober 2004 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Sehr genial
Der helle Wahnsinn. Sehr fesselndes und aufschlussreiches Buch. Zwar unglaubhaft, dass ein Mensch nach über 17 Jahren aus dem Koma erwacht und noch im Vollbesitz seiner geistigen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Mai 2004 von Scary Scarlet

5.0 von 5 Sternen D. Coupland, Girlfriend In A Coma
Coupland erzählt von vielem in diesem Buch- vom Erwachsenwerden seiner Generation, von ihrem Älterwerden; von Dingen, die gleich bleiben, von denen, die sich ändern- vom Sinn des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2003 von Jan Frehse

5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch!!!
Ich persönlich stehe auf Bücher wie 1984 und Fahrenheit 451. Als ich "Girlfriend in a Coma" gelesen habe war ich froh, daß es jemanden gibt der Orwells & Co's Erbe... Lesen Sie weiter...
Am 27. Dezember 2001 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen im großen und ganzen *SUPER*
hab das buch zwar auf englisch gelesen,aber ich fands trotzdem total super!
steh zwar normalerweise nicht so auf unrealistisches zeugs aber diese buch...:-).! Lesen Sie weiter...
Am 3. Dezember 2001 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen ein buch für globalisierungsgeplagte mitt-/enddreißiger
ich habe das buch auf einer 4-stündigen zugfahrt in einem rutsch durchgelesen und es hat mir - nicht das herz, das wär zu kitschig - die seele zerrissen. Lesen Sie weiter...
Am 28. Juli 2001 veröffentlicht

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