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Trainspotting: Roman
 
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Trainspotting: Roman (Taschenbuch)

von Irvine Welsh (Autor), Peter Torberg (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (1. März 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442436885
  • ISBN-13: 978-3442436880
  • Größe und/oder Gewicht: 18,3 x 11,6 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 36.499 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 1 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Zeitgenössische Literatur > Internationale Autoren > Welsh, Irvine

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Man stelle sich ein kleines Land vor, das von seinem einzigen Nachbarland seit Jahrhunderten auf verschiedenartigste Weisen, aber stets energisch unterdrückt wird, in dem die Wirtschaft darniederliegt und die Leute frustriert sind. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, der Lebensstandard niedrig. Alkohol-, Rauchwaren- und Rauschdrogenkonsum suchen in Europa ihresgleichen, die Krebsraten auch. Da gibt es eine schnuckelige Bilderbuchlandeshauptstadt, in der sich Unmassen von Touristen tummeln und allsommerlich ein -- am internationalen Standard gemessen -- mittelmäßiges Kulturfestival stattfindet; den Rest des Jahres über herrscht kulturell toteste Hose. Umso erstaunlicher, daß Literatur in diesem Lande ganz besonders großgeschrieben wird und beinahe jeder Säugling sämtliche Werke der Nationalschriftsteller, Scott, Burns und Stevenson, auswendig hersagen kann.

Noch erstaunlicher, daß neuerdings ein vierter Name dazugekommen ist, der meist im gleichen Atemzuge genannt wird, obwohl er mit den anderen dreien nicht recht viel gemeinsam hat, und der deren Auflagenzahlen bald zu überflügeln droht.

Choose life. Choose a job. Choose a career. Choose a family. Choose a fucking big television. Choose washing machines, cars, compact disc players and electrical tin openers ... choose DIY and wondering who the fuck you are on a Sunday morning. Choose sitting on that couch watching mind-numbing, spirit crushing game shows, stuffing junk food into your mouth. Choose rotting away at the end of it all, pishing your last in a miserable home, nothing more than an embarrassment to the selfish, fucked up brats you spawned to replace yourself. Choose your future. Choose life... But why would I want to do a thing like that?

So beginnt bekannterweise die Verfilmung von Irvine Welsh' Erstlingsroman Trainspotting. Man nehme ein paar Filmemacher, die bereits im Vorjahr mit "Shallow Grave" die britischen Filmkassen gesprengt haben, eine satte Dosis Sex, Drugs and Rock 'n' Roll: schon hat man den Stoff, aus dem die Kultfilme sind. Eine Zutat nehme man noch, ohne die kein Kultfilm Kultfilm wird: eine Handvoll gängiger Klischees, und auch die sind im Film ordentlich enthalten, wie Regisseur Danny Boyle selbst zugibt. Weiterhin gibt er zu, diese selbst hineingeschmuggelt zu haben, da sie im Buch so nicht zu finden wären, und er würde sie selbst nicht mögen -- aber ohne ginge es nunmal nicht im Filmbusiness.

Und damit wären wir beim Buch, das in Großbritannien bereits Bestseller war, als die Verfilmung noch niemand gedacht hat: Neben den gängigen Klischees fehlen auch jegliche Tabus; ob Drogenexzesse, Sex, Chauvinismus, Krimi, Satire -- Irvine Welsh kennt weder Grenzen noch Kompromisse: Hartes Milieu, harte Typen, harter Humor, härteste Gangart, und dabei doch immer nur vom Feinsten. Ob da einer auf Turkey nach seinen halbaufgeweichten Opiumzäpfchen die Toilette durchwühlt, ein anderer für sein Leben gerne Bullterrier schlachtet, ein weiterer Jagd auf schwule Junkies macht und wieder einer sich bei seinem ersten Analverkehr eine Platzwunde am Kopf zuzieht, weil ihm Hände und Füße gebunden sind, Welsh' Figuren sind Karikaturen, aber doch solche, die aus dem Leben gegriffen sind, und wo genau die Grenze verläuft, weiß keiner. Ihre Namen sind übrigens, ebenso wie die Handlung, Nebensache; weitere Unterschiede zum Film, der zuweilen mehrere Charaktere und Geschehnisse zu jeweils einer Figur und einer Szene zusammenwurstet.

Was sollte ein solches Buch auch für eine Handlung haben? Junkies verbringen nun mal die Hälfte ihres Lebens damit, Stoff zu kriegen, und die andere Hälfte damit, von ihm loszukommen. Und am Ende sind sie alle clean und happy. Oder auch nicht, zumindest nicht bei Irvine Welsh, und außerdem sind die meisten Figuren im Buch eben gerade keine Junkies, oder wenn doch, dann nicht nur. Trainspotting ist kein Drogenbuch: Keine Botschaft, noch nicht mal eine sozialkritische Komponente. Es geht schlichtweg um ein paar arme Schweine, die einfach auch gerne ein bißchen leben. Davon, wie sie das machen, erzählt Trainspotting. Das Buch ist eine Ansammlung von Kurzgeschichten, die irgendwann in irgendwelchen Literaturzeitschriften erschienen und für die Buchform mit einem roten Fädchen umwickelt worden sind. Manche Figuren haben Namen, manche nicht, mal erzählen sie in der ersten Person, mal wird von ihnen in der dritten erzählt, mal sind es die gleichen, mal nicht, ständig wechseln sie ihre Launen, und ständig sind sie verschieden drauf. Chaos statt Systematik. Und gerade diese Hingerotztheit macht Trainspotting so extrem abwechslungsreich und lesenswert -- wie übrigens auch sämtliche anderen Bücher von Irvine Welsh. Wer des Englischen auch nur ein bißchen mächtig ist, sollte Irvine Welsh eigentlich im Original lesen, da der Edinburgh-Straßenslang weder beschreib- noch gar übersetzbar ist. --Dieter Lohr -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



Amazon.de-Hörbuchrezension

Einmal Vollwaschgang für Normalos -- das ist Trainspotting, das Kultbuch des schottischen Autors Irvine Welsh. Vorstadtgrau, Mief und Arbeitslosigkeit, dem Junkie Mark Renton und seine Freunde Heroin, Alkohol, Sex und Lebenslust entgegensetzen. Eine skurril-schräge Clique von Verlierern, deren Probleme gewiss nicht die nächste Steuererklärung oder Versicherungspolicen sind.

Henning Wehland, Sänger und Frontmann der Gruppe H-BLOCKX, liest diese gekürzte Romanfassung und trifft den Ton der literarischen Vorlage: direkt bis derb, ob es um den Gebrauch des "Bestecks" oder um drogenbedingte Verdauungsprobleme geht. Nichts für empfindsame Sprachästheten also, dafür echt und (junkie-)lebensnah.

Wehland gelingt es, die Stimmen von Renton, Spud, Sick Boy, Tommy und Begbie gut voneinander abzusetzen, Dialoge wechseln mit Erzählpassagen. Wer weder Film noch Buch kennt, könnte am Anfang allerdings Schwierigkeiten haben, der Handlung zu folgen. Ein kurzer Inhaltsanriss auf dem Booklet wäre hier sinnvoll gewesen, um sich schon vorab mit den Hauptfiguren vertraut zu machen.

Doch die Aufnahme kann mit Extras aufwarten: Neben der in der Lesung eingesetzten Musik enthält das CD-Paket als Bonus zwei Tracks von H-BLOCKX und einen Multimedia-Track mit Infos zu Irvine Welsh, zum Sprecher und zur Hör-Produktion.

Ein aufwendig gestaltetes Audiobook, das den Geist der literarischen Vorlage sehr gut trifft und als Vertonung eine eigene Qualität gewinnt: Gesprochen kommt "Sch..." nun mal besser rüber, als auf bedrucktem Papier.
Spieldauer: 170 Minuten, 3 CDs.
--Gudrun Christoph -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Milieustudie, 20. März 2007
Von Benny (Nordrhein-Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Ich habe Trainspotting bereits mehrfach gelesen, und jedes Mal zieht es mich erneut in seinen Bann.

Die Geschichte wird aus ständig wechselnder Perspektive der verschiedenen Protagonisten erzählt. Sie spielt im Junkie-Milieu der schottischen Stadt Edinburgh und beschreibt Episoden des tristen, dekadenten Drogenlebens. Welsh benutzt dabei eine milieugerechte vulgäre Sprache, die dem Buch Glaubhaftigkeit verleiht und zugleich sehr amüsant ist.

Der Leser dringt tief in das Seelenleben der handelnden Akteure ein, lernt ihre Motive zu verstehen und entwickelt zwangsläufig eine wie auch immer geartete Form der Sympathie für sie. Auch wenn es keinen erkennbaren Handlungsstrang gibt, so bestechen doch Detailtreue und Wortwitz der einzelnen Kapitel. Außerdem ist das Ende des Buches dramaturgisch äußerst gelungen.

Trainspotting - ein Roman, der realistische Einblicke in die Junkieszene gestattet und gleichzeitig hervorragend unterhält. Mein Lieblingsbuch...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 17. April 2005
Das Buch hat eine Romanstruktur, die man erst nach dem 3. Kapitel versteht und eine Sprache, die nicht nur hart an der Grenze des Geschmacklosen balanciert, sondern diese mit großen Schritten überschreitet.
Aber man lässt sich darauf ein und befindet sich plötzlich mitten im Welsh-Universum. Man fühlt sich nach kurzer Zeit selbst schon ganz zugedröhnt und wird süchtig danach, jeden einzelnen Satz in sich aufzusaugen. Und das vollkommen legal...

Bestimmt nichts für zarte Gemüter, aber trotzdem (oder gerade deshalb) absolut lesenswert.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Trainspotting ist der beste Roman der 90er, 24. August 1999
Von Ein Kunde
Mit Trainspotting gelang Irvine Welsh Anfang der 90er das beste Buch über die Junkie- und Jugendszene in Großbritannien. In episodenhaften Einzelgeschichten, die doch immer wieder zusammenfinden, faßt Welsh die Gefühle und Gedanken einer Jugendkultur jenseits der Norm, jenseits des Adrian-Walles zusammen und bringt sie auf den Punkt. Das Buch ist reiner Punk - es sollte nur im Original gelesen werden, denn nur so läßt sich der schottische Dialekt so richtig geniesen. Die Geschichten handeln von Trash, von Eckel - von der Trostlosigkeit der Drogenwelt. Trotzdem ist der Roman nicht trostlos - das Leben der Trainspottingkids ist vielleicht beschissen, aber nicht langweilig. Leute, lest das Buch! Der Film streift nur den Rand und trifft nie den wahren Spot von Trainspotting.
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2.0 von 5 Sternen Nimm die schlechteste Übersetzung der Welt, nimm sie mal tausend und du bist nichtmal nah dran..
Naklar, "Trainspotting" ist einer der besten Filme, den die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat, und der Roman ist noch zehntausendmal besser, da hier alle... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Polygraph veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen absoluter favorit
tolles buch- toller film. was soll man dazu sagen? wer dieses buch nciht gelesen hat der verpasst wirklich etwas. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von anarchistin veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Beeindruckend
Ich habe einige Bücher von Irvine Welsh gelesen und muss sagen, dass Trainspotting für mich immer noch das Buch ist, das mich am meisten nachhaltig beeindruckt hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 2007 von Nasde

5.0 von 5 Sternen die Klasse von FIGHT CLUB und mein absolutes Lieblingsbuch
Was für ein Buch! Lt. Klappentext eine Bibel - und ich stimme zu.
Originell, frech, revolutionär sowohl Sprache als auch Inhalt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Mai 2007 von Colina

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Am 11. Januar 2006 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen DAS BESTE BUCH ALLER ZEITEN!!!
"Trainspotting" ist der Wahnsinn, das hat kein Popliterat bisher getopt. "Trainspotting" liest man in einem Rauschzustand, man wird süchtig .. absolut mein Lieblingsbuch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2005 von Carlos Mastroeni

5.0 von 5 Sternen Was Touristen in Schottland alles nicht sehen...
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Veröffentlicht am 3. August 2005 von Andreas Gryphius

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