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5.0 von 5 Sternen
Extrem bereichernde Gedanken in einer berührenden Geschichte, 31. März 2006
Ken Wilber, der Hauptvertreter der sog. "Transpersonalen Psychologie" versteht es, in diesem Buch auf verschiedenen Ebenen Gewaltiges zu leisten:Zum einen schildert er (gemeinsam mit zusammgestellten Tagebucheintragungen seiner Frau Terry) ihr gemeinsames Kämpfen gegen und Leben mit dem Krebs seiner Frau in einer sehr berührenden Art und Weise. Hier mögen vielleicht manche stocken und sich denken: "Ja, schon - aber das ist mir einfach zu schwer bzw. zu schwerverdaulich." - Ja, aber das wirklich Herausragende aus diesem Buch ist eben aus meiner Sicht die mir bislang so noch nicht bekannte Kombination dieser "Rahmenhandlung" (wenn ich das so - extrem pointiert - bezeichnen darf) mit Darstellungen von philosophischen Gedanken und Überlegen, welche großteils auch einen sehr guten Einblick (in allgemeinverständlicher Form) in Ken Wilbers Wirken und andere Bücher geben. Dies alles allerdings immer noch in einer menschlichen Perspektive, die eben auch nicht davor zurückscheut, Schwächen und Angst einzugestehen. Ich bezweifle, ob ich mit dieser (sehr rudimentären) Beschreibung diesem Buch auch nur in Ansätzen gerecht werden kann: Mir habe es über einen Bekannten kennen gelernt - dem ich alleine deswegen sehr dankbar bin, weil eben dieses Buch mir eine Erweiterung meiner Weltsicht in einer Art und Weise ermöglicht hat, die ich in einem (autobiographischen) Roman als nicht möglich erachtet hätte. Wenn man bereit ist, sich auf dieses Buch einzulassen und einen offenen Horizont für spirituelle Überlegungen hat (ohne allerdings in das "Esoterische" abgleiten zu wollen), wird man dieses Buch als große Bereicherung empfinden - das wage ich hier vorher zu sagen!
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