Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannend bis in jedes Detail !, 22. März 2000
Von Ein Kunde
Die Tätowierung des skrupellosen Auftragskillers, die den Tod und ein Mädchen tanzend auf einem Sarg zeigt, ist das einzige Merkmal, das den Totentänzer auszeichnet. Die Gerissenheit und Schnelligkeit des Totentänzers zuzuschlagen und seine Spuren zu verwischen, lässt sich kaum übertreffen. Somit ist es eine harte und äußerst lebensgefährliche Aufgabe für das Polizeiteam Lincoln Rhyme und Amelia Sachs, ausfindig zu machen, wer sich hinter dem Totentänzer verbirgt um ihn dann schließlich überführen zu können. Es ist faszinierend welche Fachkenntnis J. Deaver einbezieht und welchen detaillierten Einblick er dem Leser über die Vorgehensweise beim FBI und der Analyse von kleinsten Spuren bietet. Durch seinen irreführenden und äußerst spannenden Schreibstil schafft er es, den Leser, platzend vor Neugierde, wer denn nun der Täter ist, an das Buch zu fesseln. J. Deaver ist ein hervorragender, an Spannung kaum zu übertreffender Roman gelungen. Ich würde es jedem empfehlen, sich selbst einmal gekonnt von ihm in die Irre führen zu lassen.
|
|
|
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Besser als Vorgänger!, 4. Januar 2000
Von Ein Kunde
"Letzter Tanz" ist noch besser als "Die Assistentin", mehr Spannung, mehr Gefühl, mehr von allem, was Deavers Bücher auch vorher ausgezeichnet hat. Doch hier erfährt man auch die psychologischen Hintergründe, die hinter einem Serienmörder stehen, anders wie in der "Assistentin", schon bald am Anfang der Geschichte. Hier wird der Täter zur interessanten Figur, es ist weniger Rhyme, der den Leser fesselt, sondern die Genialität seines Gegners. Doch das besste ist die Wendung, die unvermittelt trifft und man lieber noch 200 Seiten lesen würde, doch es sind nur noch 100, die an Nackenhaar aufstellender Spannung nicht mehr zu überbieten sind. Und denkt man, nun ist es endlich vorbei, schon hält Deaver noch eine Überraschung bereit. Also, viel Spaß beim irreführen lassen!
|
|
|
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Tanz auf dem Sarg, 8. September 2008
In "Letzter Tanz" schickt Autor Jeffery Deaver das Duo um den querschnittsgelähmten Kriminalisten Lincoln Rhyme und seine Assistentin Amelia Sachs erneut auf die Jagd nach einem kaltblütigen Mörder. Nach dem überragenden ersten Band der Reihe sind die Erwartungen an diese Fortsetzung natürlich dementsprechend hoch, doch der Roman schafft es, soviel sei versprochen, bis auf wenige Ausnahmen, diese auch durchgängig zu erfüllen. Dies liegt in erster Linie daran, dass Deaver sich selbst treu geblieben und keinen Jota von seinem Erfolgsrezept abgewichen ist. Erneut wird dem Leser die eine oder andere Überraschung geboten, welche er so nicht erwarten konnte und auch der gut durchdachte Plot tut seiniges dazu, uns von der ersten Seite an in den Bann zu ziehen. Dieser sei schnell angerissen:
Phillip Hansen steckt in Schwierigkeiten. Der millionenschwere Außenhändler, der nebenbei vom illegalen Waffenhandel profitiert und seit Jahren im Visier der US-Bundesregierung ist, wurde beim Verladen belastender Beweisstücke von drei Menschen beobachtet, die ihn nun mit ihrer Aussage hinter Gitter bringen könnten. Hansen heuert daraufhin einen Killer an, der sie zum Schweigen bringen soll. Sein Name: Der "Totentänzer". Sein einziges Erkennungsmerkmal: Eine Tätowierung auf dem Arm, die den Tod tanzend mit seinem nächsten Opfer auf einem offenen Sarg zeigt. Schon bald findet er sein erstes Opfer und die Maschine des Piloten Edward Carney wird in der Luft von einer Bombe zerrissen. Detective Lieutenant Lou Sellitto von New York Police Department zieht jetzt den genialen Spurenleser Lincoln Rhyme hinzu, der einst für das Kriminaldezernat gearbeitet und nach dem letzten Fall den Lebensmut wieder gewonnen hat. Das hat er zu einem nicht unwesentlichen Teil der jungen Polizistin Amelia Sachs zu verdanken, die an den Tatorten für ihn die Fußarbeit erledigt und mit der ihn auch eine komplizierte persönliche Beziehung verbindet.
Gemeinsam eröffnen sie die Jagd auf den "Tänzer", wobei Rhyme einen Eifer zeigt, der über die übliche intellektuelle Herausforderung hinausgeht. Vor Jahren hat ihm der Mörder schon mal ein Schnippchen geschlagen, wobei zwei Mitglieder aus Rhymes Team umgekommen sind. Diesmal soll ihm endgültig das Handwerk gelegt werden...
Eine von Seite eins an spannende Ausgangssituation, für die Deaver jedoch im weiteren Verlauf etwas die Ausarbeitung der Figuren opfert, was zur Folge hat, dass diese im Vergleich zum Vorgänger etwas an Konturen verlieren. Rhyme ist nun um einiges zahmer geworden und hat viel von seiner arroganten, selbstzerstörerischen Art verloren, welche in "Der Knochenjäger/Die Assistentin" noch so fasziniert hat. Die dafür angedeutete Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren will irgendwie nicht ganz passen und lässt annehmen, dass der Autor hier zu sehr versucht hat, die breite Masse des Publikums zu bedienen. Von solchen Schwachpunkten aber einmal abgesehen, bewährt sich auch in "Letzter Tanz" das erfolgreiche und bekannte Muster des Vorgängers.
Erneut steht das Team um Rhyme unter hohem Zeitdruck, um die Morde zu verhindern und die restlichen Zeugen in Sicherheit zu bringen. Wenn gleich zu Beginn eines jeden Kapitels die langsam verrinnenden Stunden angegeben werden, packt man die Seiten gleich unwillkürlich ein wenig fester, gebannt von dem sich immer mehr zuspitzenden Plot. Hinzu kommt ein gewiefter Mörder, in dessen Gedanken man immer wieder Einblick erhält, und der seine Verfolger, und damit natürlich auch den Leser, stets aufs Neue auf die falsche Fährte lockt. Während man noch über die Identität des "Tänzers" rätselt und in jedem Beteiligten der Ermittlungen einen Verdächtigen sieht, nimmt die Story dann auf den letzten hundert Seiten eine völlig unerwartete, schlichtweg geniale Wendung. Die Auflösung, wen man eigentlich die ganze Zeit bei seinem blutigen Handwerk beobachtet hat, sorgt für Erstaunen und Erschaudern. Und auch der letztendliche Abschluss des Buches schafft es, die sich bis dahin logisch entwickelnde Handlung nochmals auf den Kopf zu stellen und gleichzeitig mit erschreckend einleuchtender Logik in eine völlig andere Richtung zu führen.
Insgesamt ist "Letzter Tanz" ein äußerst intelligenter, genial durchdachter Psychothriller, der aufgrund einiger langatmiger Passagen zwar nicht ganz das Tempo des Vorgängers erreicht, in punkto Spannung jedoch einmal mehr Deavers Klasse offenbart.
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|