Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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179 von 206 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Der Erbe VIELER Autoren, 29. September 2005
Ich wollte dieses Buch WIRKLICH mögen, und ich kann mir nicht vorwerfen, dass ich ihm keine Chance gegeben habe. Aber...es wollte einfach nicht klappen. Ich habe im Vorfeld gehört, das Buch hätte Schwächen, sei aber vielleicht einfach nur etwas für Fantasy-Fans. Aber nach der Lektüre muss ich sagen: GERADE für erfahrenere Fantasy-Fans ist das Buch meiner Meinung nach nicht sehr empfehlenswert. Die Story ist voll von hohlen Klischees, folgt dem Schema 08/15 und die Charaktere bleiben einfach fremd. Am schlimmsten finde ich aber wie ungeniert hier bei anderen Fantasy-Größen abgekupfert wird. Es gibt nämlich nicht nur Tolkien. Als die ersten Elemente, die ich aus "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe" kannte, in "Eragon" auftauchten, dachte ich noch "Gut, hat der Junge eben nicht das Rad neu erfunden, und irgendwo sind Ähnlichkeiten innerhalb eines Genres normal". Aber als die Tolkien-Gemeinsamkeiten nicht aufhören wollten und die Figuren wirklich IDENTISCH, nicht nur ähnlich beschrieben wurden, da wurde es mir zuviel: Die Elfen als hochgewachsenes, nobles Kriegervolk, die grummeligen Zwerge, es gibt den alten, weisen Zauberer-Mentor usw. Und die "Ähnlichkeiten" mit noch vielen andren Fantasy-Autoren haben mir dann den Rest gegeben: So gibt es z.B. LeGuin's Konzept der Zauberei (die EINE, WAHRE Sprache), MacCaffery's telepathische Verbindung zwischen Drachenreiter und Drache, um nur ein paar zu nennen. Und das alles abgesehen davon, dass die Drachenreiter selber auch schon mal da waren. Das ist doch kein Zufall. Ich weiß nicht, wie dieses Buch auf Fantasy-Unerfahrene wirkt, denn die werden von den o.g. Punkten ja nicht enttäuscht. Aber auch unabhängig vom Plot und der Natur der Charaktere fallen mir mehr negative als positive Punkte auf: Die Dialoge sind grottenschlecht. Kann ich auch nicht beschönigen. Beispiel: Eine Figur erzählt von einer Geheimaktion, woraufhin Eragon erwidert "Und dann bist Du also wieder nach Hause gekommen." NEIN, natürlich nicht, dann habe ich noch ....". ??????? Was ist das für ein Dialog? DAS erwidert Eragon auf eine halsbrecherische Aktion, bei der sein Kumpan ein Leben riskiert hat? Soll das Spannung erzeugen? Ist das irgendwie realistisch? Klingt für mich erschreckend stark nach Aufsatz Klasse 9. Und DARAN merkt man dem Autor sein junges Alter auf JEDEN Fall an. Technisch einfach daneben. Nun könnte ich dem Buch alles verzeihen: Das Abkupfern, die schlechte Dialoge, und sogar etliche Ungereimtheiten und Denkfehler des Autoren. Beispiel: Eragon ist betrunken und LALLT während er telepathisch mit dem Drachen kommuniziert. Haben SIE schon mal gelallt, beim DENKEN? Oder: Eragon hat einen Traum, wacht auf und ist erschüttert, dass er in seinem Trau einen Ort gesehen hat (einen Kerker), den es tatsächlich gibt. Nur, dass WEIß er gar nicht, ob es sich um einen realen Ort handelt. Er sinniert also über seine neue Kraft, Dinge zu träumen, die er nicht kennt. Mache ICH jede Nacht. Aber eines kann ich dem Buch nicht verzeihen: Es ist langweilig. Ich habe zum Glück das Hörbuch. Das Buch selber zu lesen, sprich nicht nebenbei zu hören, während man etwas Sinnvolleres macht, hätte ich nicht fertig gebracht. Ganz sicher. Das Buch ist vollkommen spannungsbogenfrei. Ein gutes Buch hat für mich einen großen Spannungsbogen (von Anfang bis Ende) und dazwischen viele kleine. GIBT ES HIER NICHT. Ja, es gibt Hinterhalte und brenzlig Situationen, aber die passieren immer plötzlich und sind dann ohne Konsequenzen vorbei. Da gibt es keine langsam bedrohlich werdenden Situationen, es geht alles Knall auf Fall und ist mindestens so schnell vorbei wie es angefangen hat. Die Charaktere (besonders Eragon) sind absolut uninteressant, weil sie sich überhaupt nicht entwickeln. Sie sind erst so, dann plötzlich so, dann plötzlich noch mal ganz anders. Warum? Weiß man nicht. Eragon wird ein immer besserer Zauberer/Kämpfer/Drachenreiter quasi über Nacht. Und alle sagen nur "wow, so toll wie Du kann das keiner". Was soll das? Die Charaktere sind eindimensional und langweilig. Nicht mal die Bösewichte können schocken. Ein bulliges Gesicht mit Hörnern auf dem Kopf gibt mir noch keine Gänsehaut. Also, so leid es mir tut, und obwohl ich weiß, dass ich mir die Missgunst vieler Leute zuziehen werden, die das Buch toll finden: Lesenswert ist etwas anderes.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Beginn einer fantastischen Trilogie mit Verfilmungspotential, 8. November 2004
Der Junge Eragon führt ein ärmliches Bauernleben in einem abgeschiedenen und weltvergessenen Tal des Königreiches Alagaesia. Das beschauliche Leben Eragons ist jedoch jäh vorbei, als der Junge bei einem Jagdgang in den gefährlichen Bergen unter sonderbaren Umständen einen blauen Stein findet. Dieser entpuppt sich schnell als vielgesuchtes Drachenei und Eragon wird, ehe er sich versieht, zum Halter und geistigen Verbündeten eines rasch wachsenden Ungetüms, der Eragon mehr als nur ein Freund ist! Als jedoch Zwielichtige Gestalten auf der Suche nach Drachen Eragons Familie grausam töten, sieht sich Eragon gezwungen zu fliehen. Geführt vom alten Geschichtenleser Brom, der mehr über Drachen zu wissen scheint, als er eigentlich dürfte, beginnt Eragon sein Erbe als Dracenreiter anzutreten. Eragon ist der Auftakt einer Trilogie, die weltweit für Furore sorgt. Der Autor Christopher Paolini, der Eragon im Alter von 15 Jahren zu schreiben begann, hat mit Alagaesia eine klassische Fantasy Welt geschaffen, in der Menschen, Elfen, Zwerge und widerliche Mischwesen nebeneinander existieren und ein großer Konflikt den Frieden des Landes bedroht. Mittendrin findet sich der Junge Eragon wieder, der sich wider Willen als starke Waffe für eine der beiden Seiten entpuppen muss. Aber für welche? Für das Imperium und somit den brutalen Monarchen Galbatorix, oder für die rebellischen Varden? Und warum gerade er? Was kann ein einzelner Drachenreiter schon bewirken? Mit Fortschreiten der Geschichte entspinnt sich um Eragon eine fantastische Geschichte und eine große Reise die ihn und seine Begleiter quer über das gesamte Land von einem Abenteuer in das nächste führt und in einem wunderschönen offenen Ende mündet, welches Appetit auf die nachfolgenden Teile macht. Ich las Eragon in der englischen Originalfassung, die einige Monate die Verkaufsliste in den USA anführte. Der Detailreichtum und die Atmosphäre, die mit jeder einzelnen Szene vermittelt wird, ist atemberaubend. Jeder Berg, jeder dunkle Wald, Stadt oder Wüste wird detailgenau, wortreich, aber nie langatmig beschrieben. Jeder der eingeführten Charaktere erfährt im Laufe der Geschichte eine fortwährende Veränderung, was man besonders am erwachsen werdenden Eragon bemerkt und die Geschichte hat einen straffen, nie reißenden roten Faden, sodass zu keine Zeit das Gefühl einer Langeweile aufkommt. Eragon kann ich als Beginn einer Trilogie mit Verfilmungspotential nur empfehlen.
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannung, Action und Freundschaft - einfach genial, 19. Oktober 2004
Vorab muss ich einmal sagen, dass ich wohl noch niemals zuvor ein Buch so schnell ausgelesen habe, wie dieses hier. Die Geschichte von Eragon, der auf Grund magischer Hintergründe ein Drachenei findet, hat mich von Anfang an fasziniert. Alles wird sehr bildhaft beschrieben, sodass man sich Menschen, Drachen, Umgebungen, Häuser uvm. wunderbar vorstellen kann. Diese Geschichte erfüllt absolut den Zweck - nämlich, für ein paar Stunden in eine ganz andere Welt abtauchen zu können. Es ist wunderschön und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, der Fantasybücher mag.Und nun im Groben zur Geschichte selbst: Eragon, ein 15-jähriger Junge, lebt mit seinem Onkel und seinem Cousin in einem Haus abgelegen der Stadt Carvahall. Wieder einmal auf der Jagd, findet er ein Drachenei, das er vorerst für einen seltenen Stein hält. Nun, eines Nachts bricht die Schale und das Drachenmädchen Saphira schlüpft, womit eine wunderbare Freundschaft, wenn nicht sogar mehr als das, beginnt. Nachdem Eragon's Onkel getötet wird, machen sich die beiden auf den Weg, um Rache an den Mördern zu üben und geraten in viele gefährliche Situationen. Eragon erfährt immer mehr über die Drachenreiter, die einst gegen den bösen Galbatorix kämpften und schon vor vielen Jahrzehnten "verschwunden" sind. Mit Hilfe seines Drachen und einem alten Drachenreiter namens Brom wird Eragon selbst zu einem. Nach unzähligen Strapazen und einem weiten Weg voller schmerzhafter Erkenntnisse und spannenden Abenteuer endet alles in einer großen Schlacht. Das Ende läßt allerdings hoffen, dass es eine Fortsetzung gibt, da einiges noch offen bleibt und die Geschichte noch lange nicht zu Ende scheint. Ein absolut tolles Buch, das sich einfach und flüssig lesen läßt.
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