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Diamond Age. Die Grenzwelt.
 
 

Diamond Age. Die Grenzwelt. (Taschenbuch)

von Neal Stephenson (Autor), Joachim Körber (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 574 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: Neuausg. (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442248027
  • ISBN-13: 978-3442248025
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 196.408 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bruder Grimm im Videoland. Neal Stephenson ist cool, intelligent, gebildet, und seine Romane vermitteln das Gefühl erstaunlicher Geschwindigkeit. Das alles hat er in Diamond Age in einen Topf geworfen und herausgekommen ist weitaus mehr als ein neues Buch des "Quentin Tarantino des Cyberpunk", als den ihn die New Yorker Village Voice bezeichnet hat.

Nimmt man Diamond Age zum ersten Mal zur Hand, wird man unweigerlich irregeleitet: Weder der bunte Einband der Goldmann-Ausgabe noch der Klappentext lassen einen an ein filigranes Roman-Gespinst denken, das den Leser auf die gleiche Reise mitnehmen wird wie die Hauptfigur Nell. Stephenson verwebt so viele wissenschaftliche Möglichkeiten, Handlungen und Gedankenstränge miteinander, daß man als Leser anfangs gewillt ist, Diamond Age auf die Cyberpunk-Komponente zu reduzieren. Viel High-Tech, viele Cyber-Neologismen, unwirtliche Staedte und Sozialisationen -- die Welt im 22. Jahrhundert.

Im Grunde handelt es sich auf der erzählerischen Ebene um eine einfache Geschichte: kleines Mädchen aus einfachen Verhältnissen bekommt ein Buch in die Hände, durch das es Bildung, Selbstsicherheit und Überlegenheit gegenueber anderen bekommt. Sie hat Erfolg aufgrund ihrer Kenntnis beider Welten: der der armen Ungebildeten, und der der reichen Gebildeten. Das in Frage stehende Buch ist gestohlen, was eine kriminalistische Komponente in die Geschichte bringt. Das kleine Mädchen muß viele Rätsel im Buch lösen, um zum Ziel zu kommen. Und alle beteiligten Personen entwickeln sich: manche sterben einfach, andere gehen weiter. Ein Videospiel.

Wie man Stephenson kennt, ist Diamond Age angereichert mit einem soliden Wissen und einiger Fiktionskraft über neue Technologien -- in diesem Fall der Nanotechnologie -- und deren Bedeutung in kommenden Jahrhunderten. Und aus der Position von Einwohnern der Westküste der USA heraus ist eine gehörige Portion asiatischen Denkens und Ambientes in diesem Roman zu finden.

Was daraus entsteht ist eine grandiose Reise durch das Werden eines Menschen ohne jeglichen Technikwahn. Daß sich das Umfeld verändert haben wird im übernächsten Jahrhundert, ist klar. Daß dies nicht ohne Einfluß auf die äußeren Umstaende von Lernen, Kommunizieren oder Kriegsführung bleibt, auch. Aber daß ein Mensch ein Mensch ist, das hat sich nicht verändert. Hier träumen nicht Androide von elektrischen Schafen, wie in Philip K. Dicks Vorlage zu Blade Runner, sondern Humanoide von Mitmenschen. Es ist eine Einführung in die Technikgeschichte, mit herrlichen Anklängen an Computerpioniere von Ada Lovelace über Alan Turing bis hin zu Joseph Weizenbaum. Der märchenhafte Handlungsstrang dieses Romans läßt unweigerlich an Alice im Wunderland denken, Lewis Carrolls rätselhaft verspieltes Denk-Mal. Und es ist ein Ausblick in eine Welt, die so oder auch ganz anders aussehen wird -- und dennoch die Welt ist, in der auch wir schon leben.

Stephenson schafft es, dem Wort "Globalisierung" nicht nur hinterherzuschreiben, sondern Gesellschaften zu zeichnen, die aus europäischen, asiatischen und amerikanischen Elementen bestehen, sie verarbeiten und dennoch eine feste Burg in ihren ureigenen Herren finden.

Die be(un)ruhigendste Entdeckung in Diamond Age ist allerdings, daß die Grimmschen Märchen, auf die Stephenson ausgiebig und offen Bezug nimmt, nichts von ihrer brutalen Wahrheit über unser Sein eingebüßt haben. Und die beste Erfahrung, daß Neal Stephenson ein suggestiver Märchenonkel von hohem Rang ist. --Marcus Polke

Kurzbeschreibung

Vom Geheimtip zum Kultbuch des Cyberpunk - die Fangemeinde wächst und wächst.

Jahrzehnte in der Zukunft, im diamantenen Zeitalter. Der geniale Nanotechniker John Percival Hackworth erhält den Auftrag, die "Illustrierte Fibel für die junge Dame" zu entwickeln, ein Supercomputer in Form eines Nanobuchs, mit dem ein mächtiger Großindustrieller seine Enkeltochter erziehen möchte - ein Buch, das Mutter, Kindermädchen, Kindergarten und Schule ersetzen und das Mädchen zur Rebellin - zwecks Verbesserung der Welt im Sinne der herrschenden Klasse! - erziehen erziehen soll. Als Hackworth eine illegale Kopie der Fibel meistbietend an die Chinesen verscherbeln will, fällt diese Nell, einem kleinen Mädchen aus der Unterschicht von Shanghai, in die Hände. Als sich Nell in das in der "Fibel" verborgene Informationsnetzwerk einloggt, beginnt sich nicht nur ihr Leben für immer zu verändern ...


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Besser als Snow Crash!, 19. Dezember 2005
Die Heldin ist Nell, ein junges Mädchen aus schlechten Verhältnissen. Sie lebt in einer Zukunft, in der die ganze Welt auf Nanotechnologie basiert und die Gegenstände in sogenannten Materie-Compilern aus einzelnen Atomen zusammengesetzt werden.
Eines Tages bekommt sie von ihrem Bruder ein gestohlenes Buch, das sich als interaktiver Nano-Computer heraustellt, der zur Erziehung eines gleichaltrigen Mädchens aus der Oberschicht gedacht war. Dieses Buch, es nennnt sich «Die Illustrierte Fibel für die junge Dame», verhilft Nell zu immensem Wissen und einem Überlebensvorteil in ihrer eigentlich ausweglosen Umwelt, der schließlich sogar zu einem starken gesellschaftlichen Aufstieg führt.

Diamond Age ist unkonventionell, facettenreich und intelligent. Es ist kunstvoll geschrieben, voller Details und guter Ideen. Stephensons außergewöhnlicher Stil verhilft dem Buch zu einer unverwechselbaren Eleganz und Leichtigkeit.

Selten habe ich ein so intelligentes, vielseitiges und - ohne Übertreibung - geniales Buch gelesen. Inspirierend!

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Precious little diamond, 26. November 2003
Das Buch kommt daher im Techno-Cyberpunk-NewAge-Körper, doch seine Seele ist reine Poesie.
Es ist ein wenig schade: die ersten Seiten mit ihrer Kunst- und Fremdwörterlastigen Fachsimpelei verschrecken eventuell die eigentliche Zielgruppe, während sie bei anderen (z.bsp. Fans von Shadowrun) falsche Hoffnungen wecken könnten.
Diamond Age ist Fantasy im Science-Fiction-Gewand!
Am ehesten läßt es sich meines Erachtens vergleichen mit "G.A.S." von Matt Ruff - wer dieses mochte, wird von Diamond Age begeistert sein.

Ich kam an dieses Buch, nachdem ich Stephensons Cryptonomicon gelesen hatte, und es erstaunt mich, wie unterschiedlich diese Bücher, wie facettenreich der Autor ist.

Ein höchst intellektuelles Vergnügen.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Respekt..., 5. Dezember 2003
Nachdem ich nun dieses Buch fertiggelesen habe, muss ich sagen: Respekt!

Der Autor hat hier eine Welt mit schier unglaublichem Inhalt erdacht. Ich sage nur Materie-Compiler, Schädelkanonen, Nanositen, ... Alles wird sehr detailliert beschrieben, nein, ehr "hinreichend detailliert". Der Autor kann die technischen Finessen jedenfalls glaubwürdig erklären. Toll ist auch, dass er sich nicht in den technischen Einzelheiten verzettelt, sondern die menschlichen Grundbedürfnisse darüber nicht vergisst.
Einen Manko hat das Buch jedoch: es ist zwar unglaublich interessant zu lesen, steckt voller Überraschungen und es ist ein Buch, von dem ich behaupten möchte, dass es nicht vorhersehbar ist (so wie viele (auch neuere) Thriller), und das bis zur letzten Seite! Aber: es ist nicht wirklich spannend, sondern halt bloß "interessant". Gefällt nicht jedem, aber ich fand's alles in allem trotzdem gut.

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5.0 von 5 Sternen Eine tolle Fantasy-Geschichte
also ich bin eigentlich kein fan von übertrieben abgehobenen technischen geschichten, da ich mich mit sowas auch nicht auskenne, diese hier aber war sehr logisch aufgebaut, eine... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von I. macht veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Höchst interessante Technologiebeschreibung, aber mäßige Handlung
Dieses Buch ist von meinen bisherigen Stephenson-Lektüren bisher am weitesten in der Zukunft angesiedelt, daher war ich sehr gespannt auf das Szenario. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von B. Fröhler veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Gute Ideen, Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig
Und wieder ein zweischneidiges Schwert. Wie Gibson wimmelt es auch in Stephensons Cybermärchen vor crazy originellen Ideen, wie die Welt von Morgen aussehen könnte und auch das... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Benjamin Klein veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Zwischen Metaphysik und Technik verliert sich die Handlung
Der Mensch wächst durch Erfahrungen. Für die kleine Nell, die am Rande der Gesellschaft gefangen in einer Welt von Barbarei und männlicher Gewalt lebt, sieht die Zukunft trübe... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von C.A.M. veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wieso gibt es keine 6 Sterne???
Dieses Buch rangiert auf meiner Hitliste auf Platz eins, obwohl ich kein Nerd bin.
Beim ersten Lesen warf ich es nach 20 Seiten hin, weil ich der Handlung keinen Meter weit... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Nozama veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Geniale Ideen, aber Geschmackssache
Diamond Age ist ein typischer Stephenson:
1) mehrere parallele Handlungsstränge
2) geniale Ideen
3) eine Geschichte, mit der der Leser ein wenig allein gelassen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Mai 2007 von Joachim Huth

1.0 von 5 Sternen Nerd-Literatur
Naja, habe ich am Ende gedacht, nachdem ich das Werk mit viel verzweifeltem Querlesen hinter mich gebracht habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2007 von Jochen Metzger

4.0 von 5 Sternen Visionär, aber gut vorstellbar
Neal Stephenson hat einige realistische und doch sehr phantasievolle Einfälle wie sich Technik und Gesellschaft in einer näheren Zukunft entwickeln könnten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2006 von EnMux

4.0 von 5 Sternen Kompliziert zu Lesen - geniale Ideen
Eigentlich ist dieses Buch ziemlich verwirrend. Es laufen mehrere Handlungsstränge parallel nebeneinander her, die auf den ersten Blick kaum etwas miteinander zu tun haben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2005 von megamimi

3.0 von 5 Sternen Naja.
Ich habe vor diesem Buch das Cryptonomicon und Snow Crash gelesen. Die beiden haben mich wirklich ueberzeugt, Diamond Age hingegen war eher enttaeuschend. Lesen Sie weiter...
Am 29. Oktober 2004 veröffentlicht

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Spannende Bücher für 13j. Computerfreak 1 April 2009
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