Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zauberhaft :), 27. November 2008
Inhalt:
Elenas Leben ist wie ein Märchen - wie das aller Bewohner der verzauberten Reiche. Doch warum muss ausgerechnet sie Aschenputtel sein? Es vergehen die Jahre, Elena wird 16, dann 18 und noch immer ist kein Prinz in ihr Leben getreten, der sie aus ihrem Elend befreit. Eines Tages beschließt Elena, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Sie wird, für sie unverhofft, zur Guten Fee in Ausbildung. Sie folgt der allgegenwärtigen Märchentradition, hilft den Guten und bestraft die Bösen, ganz so wie es die Tradition verlangt. Doch eines Tages beugt sie die Tradition und versucht sich ihr zu wiedersetzen. Ihr Märchenprinz ist aufgetaucht, doch ganz anders als die Tradition es vorgesehen hatte...
Meine Meinung:
Eines ist dieser Roman: Einfach zauberhaft!
Mit einer guten Portion feinsinnigem Humor, einer kleinen Prise Erotik und viel Phantasie entführt Lackey den Leser in eine zauberhafte Märchenwelt.
Im Prinzip ist die Idee nicht neu, Geschichten in der Märchenwelt spielen zu lassen und die typischen Märchen- und Mythenfiguren zu verwenden.
In den meisten Romanen dieser Art spielen jedoch die edlen Ritter, unfähigen Zauberer oder schönen Prinzen die Hauptrollen und weniger die guten Feen. In diesem Roman liegt der Schwerpunkt auf der weiblichen Sicht der Dinge. Elena widersetzt sich der Märchentradition, die sie in eine Rolle zwängen will, die sie auf gar keinen Fall annehmen will. Sie will keine Küchenmagd sein, kein Anhängsel eines Ehemannes, nein sie will ihr Leben nach ihrem eigenen Willen frei gestalten und eine Verbindung, die auf Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung basiert.
Das klingt schwer nach modernem Frauenroman, Lackey gelingt es aber, dieses Thema so hübsch zu verpacken, das der Roman einfach nur unterhaltsam ist.
Sie spielt gekonnt mit den verschiedenen Archetypen und auch mit so manchem Disney-Märchen-Klischee und lässt einen vielfach herrlich schmunzeln.
Mein Fazit: Wer leichte und humorvolle Fantasy mag und dabei dann nichts gegen ein, zwei Erotikszenen einzuwenden hat( die erst im letzten Dritel des Romanes auftauchen), sollte hier zugreifen!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein märchenhaftes wundervolles Buch, dass mit einer gesunden Portion Augenzwinkern gelesen werden sollte, 4. Februar 2009
Elena lebt nach dem Tode ihres Vaters bei ihrer bösen Stiefmutter und deren zwei Töchtern. Aber nicht etwa als gleichgesinnte Schwester und Tochter sondern als niederste Bedienstete. Als der Stiefmutter das Geld ausgeht und sie sich nach einem weiteren, möglichst reichen Ehemann für sich selbst oder ihre Töchter umschauen muss, naht für Elena endlich die Stunde der Freiheit.
Aber ihre Versuche scheitern zunächst, sich als Arbeitskraft auf dem Markt anzubieten. Keiner will sie engagieren - bis am Ende des Tages Madam Bella auftaucht. Bella ist gewillt, ja es ist sogar ihr Wunsch, dass Elena ihr Lehrmädchen wird, um eines Tages in ihre Fußstapfen als Gute Fee zu treten.
Bis Elena die Tragweite des Angebotes verstanden und akzeptiert, vergeht ein Moment, aber sie weiß tief in ihrem Inneren, dass dies der richtige Weg - ihr Weg - ist. Und so beginnt sie ihre umfassende Ausbildung...
Mercedes Lackey erfindet nicht nur gleich 500 märchenhafte Königreiche, sondern sortiert gleich die ganze uns bekannte Grimm`sche Märchenwelt" nach ihrem Gusto. So entzaubert sie die Geschichten, indem sie eine Erklärung für märchenhafte Regeln, wie zu küssende Froschkönige oder schlafende Prinzessinnen sucht, verzaubert aber im selben Maße indem sie diese mit ihrer eigenen Fantasie füllt.
Das macht Spaß und ist zudem sehr spannend zu lesen, da man nie so genau weiß, mit was die Autorin als nächstes ankommen wird. Zudem beherrscht Mercedes Lackey einen sehr gefälligen und äußerst kurzweiligen Schreibstil, der den Leser einfach nur so über die Seiten fliegen lässt. Ein feiner Humor und die bewundernswerte Fantasie runden das Buch perfekt ab.
Als besonders amüsant empfand ich die Probleme, die sich der Hauptfigur Elena stellen. Denn auch in der Welt der 500 Königreiche klappt nicht immer alles so wie es eigentlich geplant ist - ganz so wie im wirklichen Leben. Da ist z.B. der Prinz der die Prinzessin einmal heiraten sollte noch gar nicht geboren oder erst ein Kleinkind; oder der falsche Retter, mit weniger ehrenwerten Ansichten erreicht die Schlafende; oder es gibt eine kleine Prinzessin, die den Hang dazu hat, einfach alle und jedes Tier zu küssen, das ihr über den Weg läuft und damit das ein oder andere Mal Chaos verursacht.
Wer sich an dieser Art von Humor erfreuen kann, wird sich mit Gute Fee in Ausbildung" ganz wunderbar amüsieren und das kurzweilige Buch in Null-komma-nichts" gelesen haben. Den Lesern allerdings, die mit Märchen und deren vielleicht eigenwilligen Interpretationen, nicht so viel am Hut haben, rate ich daher ein wenig vorsichtig mit der Lektüreauswahl zu sein.
Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass man das Buch grob in zwei Hälften teilen kann. Der 1. Teil handelt rein von Elenas Ausbildung; erst im 2. Teil, der Elenas Arbeit als Gute Fee und ihre persönliche Entfaltung beschreibt, tritt auch der Held des Buches in Erscheinung. Mich persönlich hat der, ich möchte mal sagen, relativ trockene 1. Teil, (jedenfalls für Liebesromanleser) überhaupt nicht gestört und ich habe jede Seite mit Hochgenuss gelesen. Ich könnte mir aber auch hier vorstellen, dass manch ein Leser vielleicht gelangweilt davon ist, dass so relativ wenig passiert.
Zu Schluss noch ein paar Worte zum Cover Design, das meiner Meinung nach äußert fehl am Platze ist. Es vermittelt dem interessierten Leser, dass es sich wahrscheinlich um einen Freche Frauen"-Roman oder auch einen Chick-Lit handeln muss; vielleicht so eine Art Bezaubernde Jeannie" Verschnitt. Die Coverauswahl der Originalausgaben vermitteln viel mehr eine Idee vom tatsächlichen Inhalt.
Fazit: Ein märchenhaftes wundervolles Buch, dass mit einer gesunden Portion Augenzwinkern gelesen werden sollte. (AS)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Totale Themenverfehlung, 9. Dezember 2008
... oder warum werden manche Bücher nur gedruckt???
Das erfrischend neue Motto dieses "Liebesromans" hat mich dann auch überzeugt, mein Glück mit Mercedes Lackey zu versuchen.
Kann sein, daß ich mit überzogenen Erwartungen herangegangen bin, oder daß das Buch auch gar nicht als Liebesrom gedacht war, oder vielleicht hat die Übersetzerin auch die Roman vermurkst... ich weiß es wirklich nicht.
Faktisch ist die Story um die Gute Fee Elena jedoch sowas von langweilig und fade, daß ich stellenweise mit akuter Bewußtlosigkeit zu kämpfen hatte.
Die 2 Sterne gibts aber in jeden Fall für die nette und charmante Idee, und den höchst charmanten Klappentext - der besser war als das gesamte Buch..
Die Autorin hat ein Thema aufgegriffen, welches absolutes Potential zum Hit gehabt hätte. Leider plätschert die Geschichte von Anfang bis Ende ohne sonderliche Höhepunkte dahin. Der Schreibstil ist sehr sachlich und klingt eher wie ein Bericht denn wie ein spritziger Roman.
Als Leserin habe ich auf dramatische Entwicklungen, Gefühle und wilde Emotionen oder auch auf skuril-komische Situationen gewartet - dies jedoch vergebens.
Schade Schade, da hat Cover und Klappentext mehr versprochen als das Buch zu halten in der Lage war.
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