Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
184 von 196 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eine Sammlung verschiedener Meinungen, 23. Juni 2005
Wer dieses Buch in der Hoffnung kauft mehr über den Da Vinci Code zu erfahren der wird jäh enttäuscht sein, wenn er einmal begonnen es zu lesen.Anstatt sich mit Da Vincis geheimen Botschaften und der Person an sich zu beschäftigen, um dabei Experten zu Worte kommen zu lassen, wurden Artikel, Buchausschnitte und Interviews mit verschiedensten Experten zu den unterschiedlichen Themen zusammengefasst die in Sakrileg (bzw. The Da Vinci Code) Erwähnung fanden. So erhält man zwar eine große Bandbreite an Expertenmeinungen geliefert, die jedoch auch in eine bestimmte Richtung zielen. Am Ende des Buches fühlt man sich ziemlich ausgelaugt und enttäuscht. Leider gelingt es diesem Buch nicht zu begeistern oder tieferes Interesse an den vorgebrachten Themen zu wecken. Fazit: Scheinbar ist es doch nicht möglich die Dinge objektiv zu betrachten, wie dieses Buch beweist. Die Themen wiederholen sich zunehmend und es überwiegt das Gefühl dass eine bestimmte Meinung vermittelt werden soll. Es erinnert an das Sprichwort: "Zu viele Köche verderben den Brei"
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
113 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die Schnitzeljagd geht weiter ..., 6. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Dan Browns „Sakrileg" ist ein Roman - eine literarische Erfindung. Was um alles in der Welt bringt dann vernünftige Menschen dazu, neuerdings im Louvre nach versteckten Blutspuren zu suchen, französische Kirchen mit misstrauischen Blicken zu durchwandern und altbekannte Kunstwerke von Leonardo da Vinci neu zu sehen. Die Antwort liegt einfach darin, dass Dan Brown in seinem Religions-Thriller eine abenteuerliche Verschwörungsgeschichte so verpackt hat, als beruhe sie tatsächlich auf Fakten. Burstein ist nicht angetreten um diesen Glauben zu zerstören. Er lässt die pseudo-historischen Quellen, aus denen Brown Anregungen für seinen Da-Vinci-Code bezieht, unmittelbar zu Wort kommen und zeigt damit die Hintergründe der Spekulationen in sehr umfassender Weise auf. Darüber hinaus konfrontiert er diese teils recht gewagten Konstruktionen mit den Fakten bzw. dem Wissen von Experten aus den jeweiligen Fachgebieten, was dem ganzen Unternehmen den Anstrich einer gewissen Neutralität gibt. Spekulationen auf wackeligem Fundament stehen damit gleichberechtigt neben fundiertem Expertenwissen. Burstein vermeidet es selbst Position zu beziehen und überlässt es dem Leser sich darauf einen Reim zu machen.Eine gewisse Sympathie für abseitige (vom Mainstream abweichende) Gedankenexperimente kann Burstein dennoch nicht verleugnen. Etwa wenn er meint, dass zwar Browns Interpretation von Leonardos Abendmahl allem widerspricht, was für Kenner von Abendmahlsdarstellungen tatsächlich auf dem Bild zu sehen ist, die Da-Vinci-Code-Spekulation aber auf jeden Fall interessanter sei. Bursteins Buch bietet zunächst ein buntes Panoptikum von Meinungen, Interviews und Analysen zur frühchristlichen Gnosis, zu antiken Mysterienkulten, zu apokryphen Schriften, zur Figur der Maria Magdalena und ihrer Beziehung zu Jesus und Petrus, zur Rolle der Kirchenväter, zu den Tempelrittern und anderen Geheimgesellschaften, zum Opus Dei und zu historischen Verschwörungstheorien, Geheimcodes und Symbolen. Anschließend werden einige Irrtümer und Schwachstellen von Dan Browns Buch aufgelistet, Buchbesprechungen und Kommentare angeführt und eine Variante zum Weiterspekulieren angeboten. Neben einer Erklärung zu den sprechenden Namen der Personen in Sakrileg finden sich auch noch Angaben zu interessanten Internet-Seiten. Positiv zu erwähnen ist auch das umfassende Glossar. Alles in allem ein umfassendes Sachbuch zum Thriller, das allerdings einen sehr weit gespannten Wahrheitsbegriff hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
139 von 150 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ultimatives Begleitbuch zum Thriller, 25. September 2004
Seit Veröffentlichung der deutschsprachigen Ausgabe "Sakrileg" sind fast sieben Monate vergangen und "Da Vinci Code" zählt heute bereits zu den meist verkauften Romanen aller Zeiten. Nun ist mit "Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code" ein hintergründiges Sachbuch zum Roman, mit Beiträgen renommierter Autoren, erschienen......Am Anfang des in zwei Bücher geteilten Sachbuches gibt es drei Karten mit den Schauplätzen des Thrillers und eine Einleitung des Herausgebers, der übrigens genauso wie der Erfolgsautor Brown mit Vornamen Dan (hebräisch: Richter) heißt. Das Erste Buch trägt den Titel "Maria Magdalena und Häretiker", und befasst sich in Teil I mit der Person Maria Magdalenas und dem göttlich-weiblichen Prinzip. In Teil II klingen die "Echos der Vergangenheit" an, die neben den frühen Tagen der Christenheit, auch die verlorenen Evangelien zum Gegenstand haben. In verschiedenen Beiträgen, u. a. von den Erfolgsautoren Michael Baigent, Richard Leigh und Henry Lincoln ("Der heilige Gral und seine Erben", "Das Vermächtnis des Messias", "Der Tempel und die Loge" & "Als sie Kirche Gott verriet") wird deutlich, dass Religion keineswegs vom Himmel fällt, sondern ein theologisches Konstrukt ist, das auf Jahrhunderte menschlicher Politik und damit verbundener Dogmata beruht. Im Teil III werden schließlich verschiedene Verschwörungstheorien und Geheimcode in der Geschichte dargelegt. Das zweite Buch befasst sich dann mit der "Entschlüsselung des Da Vinci Codes", wobei in Teil I neben den apokryphen Evangelien und Enthüllungen, sowie deren faszinierende Details auch die Schwachstellen des Codes aufgezeigt werden. Teil II bietet Besprechungen und Kommentare des Romans. Im Teil III gibt es dann noch mal einen Leckerbissen mit dem "Who ist Who" des Romans, das die von Brown versteckt eingebauten Bezüge der Namen der Akteure aufgezeigt, die zum einen oder anderen "Aha-Erlebnis" führen dürften. Ein 57-seitiges, teilweise illustriertes, Glossar bietet eine weitere Fülle von Hintergrundwissen und rundet das Gesamtbild ab. Doch damit nicht genug, denn für die Leser die noch tiefer in die Materie einsteigen möchten, gibt es zum Ende noch ein Verzeichnis mit Web-Adressen..... Dan Burstein hat in "Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code" auf 600 (!) Seiten nicht nur ein akribisches Sammelsurium an geballter Information zusammen getragen, sondern auch ein hervorragend strukturiertes und faszinierendes Begleitbuch geschaffen, das für die Fans des Erfolgsthrillers geradezu ein "Muss" ist, aber auch seinen Kritikern empfohlen werden kann. Dafür gibt es 5 Amazonsterne und die Prognose, dass es auch zu einem Toppseller avancieren wird...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|