Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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214 von 225 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Prinzipien für ein langes und unabhängiges Leben, 5. November 2006
Der Titel diese Buches ist provokativ. Im russischen Original heißt das Werk von Frau Schatalova ein wenig schlichter "Die Wahl des Weges". Worum geht es? Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatten deutsche Wissenschaftler die nach ihrer Meinung für den Menschen zum Leben erforderliche tägliche Nahrungsmenge in Kalorien festgelegt. Als Grundlage wurde der mittlere statistische Kaloriengehalt der täglichen Nahrung eines statistisch normalen Deutschen jener Zeit verwendet. In Schulbüchern gelehrt und in bunten Zeitschriften verbreitet, hat sich diese "Kalorientheorie" (so viel brauchen wir, sonst droht der Hungertod) in den Köpfen der Menschen als unbestrittene Wahrheit etabliert. Frau Schatalova bezweifelt aus gutem Grund den Wahrheitsgehalt dieser Theorie. Einfache Rechnungen zeigen bereits, dass alle Vegetarierer dieser Welt schon längst verhungert sein müssten, wenn die "Kalorientheorie" richtig sein würde. Die "Kalorientheorie" setzt zu dem voraus, dass der Mensch seine zum Leben nötige Energie einzig und alleine aus der Nahrung gewinnt. Experimente an anderen Lebewesen zeigen allerdings, dass diese gedankliche Voraussetzung der "Kalorientheorie" falsch ist. Warum soll sie dann für den Menschen richtig sein? Ganz nebenbei übrigens zeigt die Autorin ein Grundprinzip der modernen Medizin. Da sich die Medizin nur mit Krankheiten befasst, kann sie nicht direkt sagen, was Gesundheit ist. Ein Mensch ist gesund, so wird formuliert, wenn er nicht krank ist. Es wird also nicht am Idealzustand gemessen, den man gar nicht beschreiben kann oder will, sondern am schlechtesten. Der Autorin aber geht es um den Idealzustand, der Medizin hingegen um den statistischen Normalzustand des nur scheinbar nicht kranken Menschen. Da Frau Schatalova nicht irgendeine russische Ärztin ist, sondern aufgrund ihrer Fähigkeiten zur Leiterin der medizinischen Auswahlkommission der russischen Kosmonauten berufen wurde, gab man ihr später die Möglichkeit, ihre Theorie praktisch zu beweisen. Gemeinsam mit Menschen, die sich nach ihren Erkenntnissen ernähren, nahm sie in hohem Alter an Wüstenwanderungen und anderen Extremmärschen teil und ließ die Ergebnisse protokollieren. Diese Resultate lassen keinen Zweifel zu. Sie hat Recht. Ihre (vorher auf die neue Lebensweise umgestellten) Testpersonen brauchten bedeutend weniger Energie aus der (nach ihren Maßstäben zusammengestellten) Nahrung, erbrachten wesentlich bessere Leistungen als die "normalen" Teilnehmer und zeigten keine Erschöpfungsmerkmale. Die Autorin geht aber noch weiter und behauptet, dass auch als unheilbar geltende Krankheiten mit der neuen Lebensweise verschwinden.
Dieses kleine Büchlein ist aber viel mehr als eine Aufforderung zu gesünderer Ernährung. Es stellt uns (wie im Originaltitel angekündigt) vor die Wahl, welchen Weg wir gehen wollen: den, der früher oder später ins Siechtum führt oder den, der uns ein langes und unabhängiges Leben verspricht. Die Autorin entwickelt in groben Zügen ein System der natürlichen Gesundung. Ausgehend von ihrer Grundthese, dass die moderne Zivilisation nicht nur die Natur, sondern auch den Menschen verstümmelt, beschreibt sie, was wir anders machen sollen, um zu Gesundheit und Lebenskraft zurückzufinden. Neben der Ernährung geht es ihr dabei um Atmung, Bewegung, innere Harmonie (zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein) und um Abhärtung. Ein ähnliches System, das allerdings in der Ernährung noch konsequenter ist, hat übrigens der den Deutschen durch seine Steuerbücher bekannte Konz entwickelt.
Man kann Frau Schatalova natürlich vorwerfen, dass sie nicht immer ausführlich genug in ihren Ausführungen ist. Das Buch ist aber nicht für den deutschen Markt geschrieben worden, deshalb muss man ihre Zurückhaltung an vielen Stellen verstehen. Wenn man aber erst einmal die keinen Widerspruch duldende Logik ihrer Argumente begriffen hat, dann kommt man mit den Ansätzen, die sie entwickelt hat, auch selber weiter. Bei der Atmung zum Beispiel hilft ein guter Yoga-Lehrer. Die Eß-, Lebens und Denkgewohnheiten der Russen, für die dieses Buch geschrieben wurde, unterscheiden sich von unseren teils erheblich. Die Prinzipien von Frau Schatalova gelten hingegen überall. Glücklicherweise ist dies ein wirklich sachliches Buch, das auf Fakten beruht und frei von jeder Art von Esoterik ist.
Ich kann dieses Werk allen empfehlen, die wahre Gesundheit und ein langes Leben voller Schaffenskraft wollen. Frau Schatalova macht aber jedem klar, dass es nicht einfach ist, diesen Weg zu beschreiten. Der Lohn allerdings ist gewaltig und mit nichts aufzuwiegen.
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252 von 268 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
völlig neue Lebensführung, 24. Juni 2005
Von Ein Kunde
Es gibt die Fleischfresser und die Pflanzenfresser. Wir gehören zu einer dritten Gruppe: den Früchte-Essern. Offenbar ist unser Organismus nicht in der Lage, Fleisch, oder das was nach einer kulinarischen Aufbereitung davon übrigbleibt, optimal zu verdauen. Genausowenig Massen von Grünzeug, wie es die besonderen Mägen der Weidetiere vermögen. Unsere Nahrung soll sein: Obst, Beeren, Nüsse, Samen, Getreide, Pflanzenknollen. Eine Kalorienzufuhr von 200 bis 400 kcal pro Tag ist nach Frau Schatalova ausreichend. Sie hat immer wieder Wüstenwanderungen unternommen, bei denen sie und ihre Begleiter täglich nur 50 g Buchweizen und 100 g Trockenobst verzehrten. Die Menschen kamen bei guter Gesundheit an ihrem Ziel an. Die Autorin beschreibt weiter das richtige Atmen, die Wichtigkeit von Bewegung und den Nutzen der Abhärtung. Wir sollten spätestens um 5 Uhr aufstehen, mit Gymnastik beginnen und möglichst eiskalt duschen. Das Ergebnis wäre Gesundheit und die Aussicht auf ein sehr langes Leben. - Jetzt heißt es liebgewonnenes Essverhalten ade! - Ich habe nun 55 Jahre falsch gelebt und mir viele ungute, ja überaus schädliche Dinge angewöhnt. Ich bin ein Genießer und Vielfraß. Heilfasten und Ätkinsdiät, Trennkost und Glyxfaktor, Apfel-, Eier- und Zitronen-Diät, Dahlke und Strunz waren all die Jahre meine Begleiter. Dabei erwarb ich mir 25 Kilo Übergewicht, sehr hohen Blutdruck und häufige Kniebeschwerden. Auf Tabletten habe ich keinen Appetit. Ein Gedanke ist: was habe ich denn vom Leben, wenn ich all die leckeren Dinge nicht mehr essen darf, die tollen Gerichte, die meine Mutter immer so fantastisch zubereitete. Aber meine Mutter und mein Vater sind ohne Tabletten nicht mehr lebensfähig. Und sie kennen auch niemand in der Altersgruppe ab 70, der ohne Medikamente existiert. Deshalb werde ich mich auf den Weg machen und das "System der natürlichen Gesundung", welches die Frau aus Russland so überzeugend beschreibt, einüben. Ich beginne, das Falsche in unserem Nahrungsangebot zu entdecken. Und ich habe festgestellt, daß sich Verhalten und Geschmack verändern können. Nach einer Fastenkur, die mich erstmal auf Null stellte, habe ich begonnen, mir ein neues Essverhalten anzugewöhnen. Nach 2 bis 3 Monaten gewöhnt er sich an einiges, der Mensch, das Gewohnheitstier.
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62 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Mut der Aussenseiterin, 27. März 2007
Alle Achtung - ich dachte es wäre ein Buch, wie hier auch schon in den
anderen Rezensionen angeklungen, mit Halbwissen und halben Lösungen.
Es ist ein Konzept, dessen Schlüssigkeit wohl nur durch die Erfahrungen der Autorin mit ihren vielen Selbstversuchen, der Hilfe für Andere, das Funktionieren bei Kranken und Hochleistungssportlern, schlechthin bei Leuten, die dieses Konzept verinnerlicht haben, gefunden werden kann. Was funktioniert, muss stimmen, oder wer heilt, der hat Recht. Unsere Zivilisation ist für uns deshalb nicht anzweifelbar, weil uns täglich erzählt wird, was gut ist, ohne dass wir noch selbst entscheiden können. Frau Schatalovas Erkenntnis, dass wir Früchte-Esser sind, ist nicht neu, aber Ihre Konsequenzen daraus sind revolutionär. Alle Fachleute der 'ordentlichen' Wissenschaften haben gestaunt, als ihr Wüstenteam mit einem Sechstel der Kalorien bei ebenfalls stark reduziertem Wasserbedarf auch noch mehr leistete, als die 'Vollkost-Ernährten'. Quecksilber ist nicht gut, sagt Frau Schatalova - wir wissen es schon längst. Onkologen haben eine andere Sicht zur Verwendung dieses Materials als Zahnärzte, sagt sie. Das ist erstaunlich - wo sind die Schlagzeilen in der Presse, die uns zahnärztlich und kassenärztlich Verunsicherten 'Versicherten' diese Wahrheit verdeutlicht. Wäre dies nicht ein Konzept für unser wahrhaft gebeuteltes Gesundheits-Krankheits-System ? Aber Frau Schatalova hat auch die Antworten für die Arroganz und Ignoranz der etablierten Wissenschaft und Mehrwert-Medizin und ihre riesenhafte Lobby mit chemischem Hintergrund. Nicht Natur kann uns helfen, sondern Cholesterinblocker,...senker,statine - und Co sollen es richten. Sind am Ende die Produzenten der verursachenden Lebensmittel die Gleichen wie die der angeblich hilfreichen Gegenmittel aus den Giftküchen unserer Moderne. Diese Frau zeigt den Weg zurück in das Maßvolle Leben. Können wir das überhaupt. Will das überhaupt Einer ? Will ich das ? Frau Schatalova ist jetzt über 90 Jahre alt. Zufall, oder doch Methode. Vielleicht sollte ich es mit meinen 62 Jahren auch noch versuchen, denn die Frequenz meiner Arztbesuche hat sich erhöht. Und er hat Vorschläge, wie Betablocker, Säureblocker usw.. Oder sollte ich lieber mit 65 abtreten, um dem Staat unnötige Kosten zu sparen für meine Rente? Oder würde nicht vielleicht der Staat Geld sparen, wenn er eine Ernährung, wie von Frau Sch. vorgeschlagen steuerlich begünstigt, z.B. Steuerermäßigung von 50% (für den Anfang) für Fruganer ? Das sind alles so Fragen, die mich jetzt beschäftigen, mein Gott Schatalova, was hast Du in mir angerichtet.
5 volle Punkte für urstes Verunsicherungspotential - Pfui Ulla, das alles hätte ich von Dir erwartet.
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