Kurzbeschreibung
Matthias Horx ist monatelang durch die Republik gereist, von Sylt bis zum Königssee, durch Erst-, Zweit und Subkulturen, von den Neureichen in Kampen über die Altlinken in Bremen bis zu den Neon-Aristokraten und Jungmanagern in Frankfurt und München. Es wurde eine Fahrt durch die achtziger Jahre, durch dieses unvermittelte Nebeneinander von Lebensentwürfen und -zusammenhängen, Gefühlen, Szenen und Moden, eine Zeitgeist-Reise, von der Horx in Reportage und Glosse, Bericht und Essay, mit beständiger Neugier und in angemessener Unausgewogenheit erzählt. So ist ein provozierendes Buch entstanden, das die Republik und ihre 'Sinnkrise' jenseits der rechten und linken Utopien beschreibt und, mit dem Chaos der Kulturen sympatisierend, nach dem aus allen Klischees gefallenen 'normalen' Leben fragt., wobei doch nichts und niemand mehr normal ist.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Autorenportrait
Der Soziologe und Journalist Matthias Horx brachte im Jahre 1993 das Trendbuch heraus, den ersten deutschen Trendreport. Sein publizistisches Schaffen umfaßt inzwischen mehr als 15 Jahre bundesdeutscher Zeitgeschichte. Horx schrieb Science-fiction Romane, Reportagen über Computerkinder und Essaybände über die Wertewandel-Prozesse in den Achtzigern ('Die Wilden 80er'; 'Aufstand im Schlaraffenland'). Er arbeitete als Redakteur beim Zeitmagazin, Tempo und Merian und gründete zusammen mit Peter Wippermann im Jahre 1993 das Trendbüro Hamburg.
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