Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Neuer Stern am Wiener Krimihimmel, 15. April 2002
Von Ein Kunde
Für ein Erstlingswerk ist der flüssige Stil der Erzählung unglaublich gut. Das Buch liest sich fast von selbst und wenn man nach Vergleichen sucht landet man in der Kategorie von A. Schnitzler. Dass die handelnden Personen offenbar alle nur "das Eine" im Kopf haben, mag nicht wirklich repraesentativ fuer die wiener Bevoelkerung sein (der Roman spielt in Wien), ändert aber nichts daran, dass alle Charaktere bis ins kleinste Detail glaubwuerdig sind. Siegmund Freud haette seine Freude damit. Dass in diesem Krimi sexuelle Details beim Namen genannt werden, sollte man vielleicht wissen, bevor man sich ueber dieses Buch hermacht. Vielleicht ist es ja dem einen oder der anderen in manchen Stellen zu deftig. Andere, wie zum Beispiel mich, hat gerade das fasziniert. Die Handlung selbst ist spannend und gut aufgebaut. Auch von dieser Seite braucht die Autorin den Vergelich mit grossen namen nicht zu scheuen. Man kann nur hoffen, dass es noch viele Nachfolgerwerke von Sabina Naber geben wird.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Etikettenschwindel, 19. November 2004
In Wien wird eine für ihr freizügiges Sex-Leben bekannte Kabarettistin auf durchaus interessante Weise ermordert, Kommissarin Maria Kouba beginnt zu ermitteln - und damit haben sich die Paralellen mit einem Krimi auch schon erledigt. Der Rest plätschert so vor sich hin, gewürzt mit ach so pikanten sexuellen Details, die die sexuell furchtbar frustrierte Protagonistin aus dem nicht vorhandenen seelischen Gleichgewicht bringen. Spannung? Fehlanzeige! Ein raffiniertes "Whodunnit"? Ach wo! Eine messerscharfe Pscho-Studio menschlicher Abgründe? Nicht mal im Ansatz! Ist doch viel wichtiger, dass das Ermittlerduo sich mit derart klischeehaften Mann-versus-Frau-Dialogen beharkt, dass es dem Leser die Haare sträubt, und im x-ten Swinger-Club dem x-ten Paar (oder - huch, wie schockierend! - einem Dreier oder Vierer) beim Kopulieren zuschaut. So geht das Seite um Seite weiter, am Ende vollkommen ist es einem vollkommen egal, wer denn nun der Mörder ist, Hauptsache, das Buch ist endlich gelesen und kann entsorgt werden. Wenn man von "Die Namensvetterin" die Sex-Szenen abzieht, bleibt ein nichtssagendes Büchlein übrig, das nicht einmal das Niveau einer durchschnittlichen Folge von "Stockinger" oder "Kommissar Rex" (ohne Hund) erreicht. Erotik-Thriller gibt es weitaus bessere, Krimis sowieso. 308 Seiten zum Vergessen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Mittelschulaufsatz, 8. August 2008
Machen wir es kurz: Der Plot könnte durchaus für einen TV-Krimi verwendet werden, leider ist im Buch aufgrund einer Tatsache, die möglicherweise im Ermessen des Verlages lag, sehr schnell klar, wer der/die TäterIn ist (hier nicht mehr dazu, falls jemand das Buch noch lesen will). Vom Stil her ist das Buch im krampfhaft lockerem Stil eines Mittelschüleraufsatzes geschrieben (ja sowas gibt's, bitte einfach nachlesen, Zitat "der Kaffee verstieß gegen die Menschenrechte", cool oder?). Man muss der Autorin zugute halten, dass sie es riskiert, Ihre Protagonistin als emotional flache, der Pubertät nicht ganz entwachsene "Trutschn" darzustellen - vielleicht ist das aber auch unfreiwillig. Das Rezept, den Plot durch das Swinger-Millieu aufzupeppen könnte aufgehen, aber wer sich dafür interessiert, sollte möglicherweise gleich zum Schmied und nicht zum Schmiedl gehen. Aus meiner Sicht wurden hier schwüle Gedanken aus der Herrensauna hampelmännisch in Prosa gehämmert - vielleicht auch um genau diese Käuferschicht anzusprechen. Wer Krimis mit Atmosphäre und interessanten Charakteren liebt, sollte aber zu anderen Büchern greifen.
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