Walter Ziegler, in: Zeitschrift für bayerische
"Mit dem anzuzeigenden Werk, das die Bischöfe des Reiches vom Wiener Konkordat bis zum Westfälischen Frieden umfaßt, liegt bereits das dritte Bischofslexikon dieser Reihe vor. In bewährter Weise werden in alphabetischer Folge die Lebensläufe der Bischöfe in ihrem geistlichen und weltlichen Wirken, dann auch die der Weihbischöfe, dargeboten, wobei Lebens- und Regierungsdaten jeweils eigens ausgeworfen sind, bei jedem Artikel auch Literaturangaben vermerkt werden. Der Vervollständigung dienen ein im Anhang beigegebenes Verzeichnis der Bischöfe nach Diözesen, eine Liste der Generalvikare, soweit diese eruiert werden konnten, und eine sehr nützliche Zusammenstellung der Nuntien, der wichtigsten weltlichen Herrscher und einiger Reichsäbte. Zwei höchst instruktive, neu erarbeitete Karten, die die Grenzen der Erzbistümer und Bistümer und die Herrschaftsbezirke der Hochstifte und Reichsklöster um 1500 zeigen, schließen den Band ab. ... Wenn, neben seinem Wert als Nachschlagewerk, ... dieser große, qualitätsvolle und materialreiche neue Band Anregung und Hilfe geben kann, hat sich die Mühe von Autoren und Herausgebern gelohnt."
Prof. Dr. Joseph Listl, in: Forum Katholische Theologie,
"Die Edition dieses Bandes ist eine großartige wissenschaftliche Leistung. Über viele Bischöfe, Weihbischöfe und Generalvikare finden sich nur in diesem biographischen Lexikon zuverlässige Angaben. Hinsichtlich der redaktionellen Bearbeitung läßt dieser Band keine berechtigten Wünsche offen. Im Anschluß an das 'Verzeichnis der Autoren' (S. XIII f.) enthält er ein 'Verzeichnis der Abkürzungen' (S. XV-XXXII), sodann ein umfangreiches, sorgfältig gearbeitetes 'Verzeichnis der abgekürzt zitierten Literatur' (S. XXXIII-LXXII); darauf folgt ein alphabetisches Register sämtlicher behandelten Personen (S. LXXIII-XCVI). ... Am Ende ist dem Bande ein 'Verzeichnis der zeitgenössischen Regenten und Nuntien' (S. 855-865) beigefügt. Die Herausgeber und Mitarbeiter und ebenso auch der Verlag Duncker & Humblot sind zu dieser Großtat aufrichtig zu beglückwünschen. Sie haben damit der Kirchengeschichte in Deutschland, darüber hinaus aber auch der Profangeschichte einen wertvollen, ja einen im Grunde unschätzbaren Dienst erwiesen."