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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Unterhaltung mit SciFi-Elementen ..., 14. Mai 2008
Mittlerweile sind wir es ja fast schon gewohnt, regelmäßig vor der Klimaerwärmung gewarnt zu werden, doch als wirkliche Gefahr wird das im Allgemeinen noch nicht betrachtet. Dieses Buch könnte daran etwas ändern...
Thomas Thiemeyer behandelt in seinem neusten Thriller "Magma" genau dieses Thema. Allerdings hat die Menschheit hier nur noch wenige Wochen Zeit, um eine komplette Klima-Umformung der Erde und somit ihren eigenen Untergang zu verhindern.
Während in der Eiffel mit einem der größten Radioteleskope der Welt eine Supernova entdeckt wird, bekommt die amerikanische Geophysikerin Ella Jordan von der US-Regierung den Auftrag seltsam regelmäßige Signale im Marianengraben zu untersuchen.
Während sie sich auf eine spannende und faszinierende Tauchfahrt in die Tiefsee macht, wird in einem Schweizer Geheimlabor eine geheimnisvolle steinerne Kugel untersucht, die nicht von unserer Welt zu stammen scheint. Zeitgleich tauchen überall auf der Erde ebensolche Kugeln auf. Niemand weiß, womit man es zu tun hat, doch alles scheint irgendwie zusammen zu hängen...
Ein sehr guter Einstieg, man ist sofort drin im Buch, über 500 spannende Seiten, tolle Protagonisten, unerwartete Wendungen und leicht verständliche Wissenschaftsinfos machen diese Lektüre zu einem unterhaltsamen und fesselnden Werk, das sich zügig und angenehm lesen lässt.
Das Ende hat mich nicht ganz überzeugt, das war doppelt gemoppelt. Einer der Handlungsstränge hätte ausgereicht, um die Geschichte zu einem guten Abschluss zu bringen.
Trotzdem bin ich ziemlich angetan. Die beteiligten Hauptfiguren kommen abwechselnd je Kapitel zu Wort und sind allesamt sehr wirklichkeitsnah dargestellt, auch wenn zum Beispiel bei den Wissenschaftlern gewisse Klischees bedient werden. Die eigentliche Hauptfigur Ella ist ein rastloser Mensch, getrieben von Neugier und der Angst vor einem klaren Blick auf sich selbst. Ein Charakter voller kleiner Details und sehr glaubhaft.
Ein klasse Erzählstil rundet das Ganze ab und macht "Magma" zu einem lesenswerten Thriller, genau passend in die heutige Zeit.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Massenkompatibler Sci Fi Bestseller mit Schwächen, 16. Mai 2007
Kritik:
Wissenschaftsthriller mit Weltuntergangsszenario haben Konjunktur. In diesem Sinne passt der Roman von Thomas Thiemeyer klar und eindeutig in das Schema der sich gerade en vogue präsentierenden Thematik. Wunderbar trägt er damit dem Bestsellerkalkül Rechnung.
Sicher, die Geschichte weiß zu faszinieren und bietet dem Fan entsprechender Stories mehr als nur passable Unterhaltung. Es gibt eine weltvernichtende Bedrohung, es gibt die gestrauchelte Wissenschaftlerin, die ganz entgegen ihrer bisherigen Vita nun vehement Einsatzbereitschaft zeigt, um die Welt zu retten, es gibt den fiesen Bösewicht, der die Ausführung des diabolischen Plans der Weltvernichtung um jeden Preis sicherstellen will und dabei bereit ist, dafür im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen zu gehen.
Merkwürdige Phänomene, spannende Verfolgungsjagden, eine latente Portion Sci Fi, typische Heroen, eine spannende, abwechslungsreiche Handlungsführung mit wechselnden Schauplätzen. Das passt und ist -da eine plausible Hintergrundgeschichte transportiert wird - Garant für die Bedienung einer massenkompatiblen Erwartungshaltung in Punkto Unterhaltungswert.
Gänzlich überzeugen kann der Inhalt indes nicht. Zu platt sind die verwendeten Klischees, zu vorhersehbar ist die Story, zu eindimensional sind die in der Geschichte wiederzufindenden Charaktere. Egal ob die privat gestrauchelte Überwissenschaftlerin die natürlich mit dem smart aussehenden wohlproportionierten Agenten eine heisse Liebesaffäre eingeht, oder der heroinsüchtige böse Wissenschaftler, der einen perfiden Plan zur Vernichtung der Welt ersinnt: Prota- und Antagonisten wirken in Summe wie aus einem Pool vorgegebener Verhaltensmuster stereotyp zusammengesetzt. Die Charaktere wirken damit unecht, wenig lebendig und nicht wirklich interessant. Das schmälert das Hörerlebnis genauso, wie zum Teil hölzerne Dialoge.
Fazit:
Der Roman bedient typische Erwartungen an brauchbare Unterhaltung. Er liefert eine Story, die schnell verdaulich, oberflächlich spannendend und mit Action garniert ist. Was fehlt ist ein nachhaltiger Eindruck, der auch nach Ende der Story noch nachwirkt und damit das Besondere, das Fazinosum einer wirklich hervorragenden Geschichte ausmacht. Gut!
(c) Oliver Schulte
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Großes Kino!, 13. Juni 2007
Ein starker dritter Roman, den Thomas Thiemeyer hier abliefert.
Nach der kurzen Einleitung, in der 1954 ein erstes kugelförmiges Objekt gefunden wird, wird in Deutschland eine Supernova gesichtet und aufgezeichnet. Die Sternenexplosion ist ein Highlight für Astronomen. Bald kommt es rund um den Pazifik zu seismischen Bewegungen.
Ella Jorden, eine bekannte Geologin und Vulkanologin, wird von einer geheimen Organisation gebeten, um die halbe Welt zu reisen, um diese ominösen Erdstöße zu untersuchen, die immer in gleichen zeitlichen Intervallen wiederkehren. Auf ihrer ersten Reise begegnet sie dem Geologen Konrad Martin, mit dem Ella anfänglich überhaupt nicht zurecht kommt.
Mit der Reise in die Challenger-Tiefe, am Grund des Pazifischen Ozeans, beginnt Thiemeyer die Spannungsschraube mächtig anzuziehen.
Die Protagonisten werden einem im Laufe der Geschichte sehr schön vorgestellt: Ella ist eine rasante und offene Wissenschaftlerin, die nicht davor zurückschreckt, sich in Lebensgefahr zu begeben. Konrad Martin ist ein zurückhaltender und stiller Wissenschaftler, dem es keiner so recht abnimmt, dass er ein Wissenschaftler ist. Esteban, der Geheimagent aus den USA, hegt mehr Interesse an Ella als es für seinen Job nötig wäre. Jeder scheint irgendetwas zu verbergen. Und genau das ist auch das Thema des Buches: Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint.
Begriffe der Geologie und der Vulkanologie werden im Text immer gleich erklärt und sehr gut beschrieben. Das Buch ist also auch für Laien sehr verständlich zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr spannend gehalten.
Rund 530 Seiten spannendes Abenteuer, die sich zu lesen wirklich lohnen.
Kein Wunder hat dieser Roman eine Empfehlung von Frank Schätzing erhalten.
Großes Kino!
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