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Der Seelenbrecher
 
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Der Seelenbrecher (Taschenbuch)

von Sebastian Fitzek (Autor)
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (394 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Droemer/Knaur; Auflage: 1 (September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426637928
  • ISBN-13: 978-3426637920
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (394 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 508 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 62 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Länder, A-Z > D > Deutschland

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine psychiatrische Klinik, durch einen Wintersturm von der Außenwelt abgeschnitten, beunruhigende Meldungen über einen Mann, der Frauen innerlich bricht, ein Protagonist, der die Erinnerung an sich und seine Vergangenheit verloren hat. Das sind die Zutaten zu Sebastian Fitzeks packendem neuen Thriller, der einmal mehr nichts für schwache Nerven ist.

Im Mittelpunkt des Romans steht "Caspar", ein junger Mann mit totaler Amnesie. Erst nach und nach lernt er sich selbst näher kennen. Dabei sind die Dinge, an die er sich erinnert, mindestens so unheimlich wie die Gegenwart, in der er nach einem Unfall in die einsam gelegene Klinik eingeliefert wird. Gibt es eine Verbindung zum "Seelenbrecher", und was eigentlich tut er seinen Opfern an, jungen Frauen, die über kurz oder lang nach der Begegnung sterben?

Jahre nach den Ereignissen in der Klinik recherchieren Studenten in einer Krankenakte, die Klarheit bringen soll. Angeleitet werden sie dabei von einem Professor, den ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint. Es dauert nicht lange, und die Studenten geraten in den Sog der unheimlichen Schilderungen.

In Rückblenden entfaltet Sebastian Fitzek seine Geschichte, die wie gemacht ist für eine filmische "Übersetzung". Dabei spielt er erneut seine Fähigkeiten aus, spannend zu erzählen und Fährten zu legen, denen der Leser vorsichtig folgt, um diese später wieder zu verwischen. Dabei zieht der Autor alle Register, die nötig sind für einen Psychoschocker der Extraklasse. Und in dem Moment, da alles klar zu sein scheint, setzt Fitzek zu einem furiosen Finale an...

Sebastian Fitzek, noch immer als Jungstar des Psychothrillers gehandelt, hat mit Der Seelenbrecher bereits sein viertes Buch vorgelegt. Mit den Vorgängerbänden Die Therapie oder zuletzt Das Kind hat er sich längst eine treue Fangemeinde gesichert -- die mit seinem neuen Band weiter wachsen dürfte. --Mathias Voigt, Literaturtest

kulturnews.de

Sebastian Fitzek ist unter den deutschen Thrillerautoren sicherlich der Erfolgsverwöhnteste. "Die Therapie", "Amokspiel" und das gerade mal vor einem Dreivierteljahr erschienene dritte Buch "Das Kind": alles Bestseller. Auch "Der Seelenbrecher" hat sofort die Verkaufscharts geknackt- doch leider hat Fitzek einen lieblos runtergehudelten Schnellschuss hingelegt. Merkte man beim letzten Mal die Hast vor allem am nachlässigen Stil und den holzschnittartigen Figuren, so geht die Nachlässigkeit diesmal auch massiv zu Lasten der Geschichte. Gepresst in die überflüssige Rahmenhandlung eines medizinischen Experiments rollt Fitzek als Patientenakte getarnt auf, wie mehrere Menschen vom Schneesturm in einer Berliner Privatklinik eingeschlossen werden. Jeder Kontakt zur Außenwelt reißt ab, und nach ersten Unglücksfällen keimt der Verdacht, der polizeilich gesuchte Seelenbrecher könnte sich eingeschlichen haben. Drei Frauenmorde gehen auf das Konto des Verbrechers, der seine Opfer anscheinend mit psychologischen Mitteln derart zu quälen versteht, dass es ihre Angst ist, die sie tötet. Was ausgesprochen düster beginnt und aus "Die Therapie" bekannte Zweifel aufwirft, ob es eine reale Handlung oder ein halluziniertes Zerrbild ist, wird schnell zu einem ganz profanen Rennen, Jagen - und Rätseln. Denn der Seelenbrecher hinterlässt Botschaften, während er blutig mordend durch die Klinik zieht. Gerade die Hörbuchversion wirkt durch diese bemühte Idee ein bisschen wie eine Drei-Fragezeichen-Kassette. Die Rate- und Denkspielchen, die alte Dame mit dem Durchblick, dazu noch der Amnesiepatient, den plötzlich zurückkehrende Erinnerungen durchzucken, und die nicht gerade subtil gestreuten Hinweise auf den Täter machen den vierten Thriller Fitzeks zu einem müden und gleichzeitig überdrehten Abklatsch seiner vorherigen Bücher. Hier muss mal einer dringend die Pause-Taste drücken. (kab)

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Empfehlung an einen Psychothrillerfan., 16. Oktober 2009
Lieber Psychothriller-Fan,

ich habe doch vor zwei Jahren eine Empfehlung für DIE THERAPIE, einen Psychothriller von Sebastian Fitzek, geschrieben. Der Thriller - und Fitzek war damals ja noch absolut unbekannt als Autor - war ruckzuck ein Bestseller; und ist es noch! Genauso dann AMOKSPIEL und DAS KIND.
Nun wissen wir also beide, dass Sebastian Fitzek ein Garant für Hochspannung ist und wir beide, als Fans des hintersinnigen Psychothrillers, der uns gerne auf falsche Spuren führen darf und soll, sind gespannt an den SEELENBRECHER herangegangen. Nicht wahr? Du hast das Buch gekauft, als noch lange keine Empfehlung noch eine Bewertung dafür existierte? - Ach, hast Du es auch schon fertig gelesen? - Na, ich will Dich nicht zu lange auf die Folter spannen und Dir meine Meinung dazu mitteilen:

So ganz schlau aus der Art, wie der Thriller daherkommt, wurde ich anfangs nicht. Es handelt sich immerhin um eine Art Experiment, an der ich - gemeinsam mit den zwei Studenten in Geldnot -, als Leser unbewusst teilnehme. Dabei wird einem schon anfangs klar, dass es mit der Örtlichkeit wo das Experiment stattfindet und dem Professor, der es veranstaltet etwas auf sich hat. Aber viel Zeit exakt darüber nachzudenken bleibt einem nicht, denn die Akte die wir da vorgesetzt bekommen liest sich sauber und flott dahin, wirkt tatsächlich Spannung steigernd wie nix Gutes --- doch Notizen habe ich mir dabei ehrlich gesagt nicht gemacht. Mitgedacht und gerätselt hab ich aber doch - und kam nicht ansatzweise auf die Lösung, die uns am Ende präsentiert wurde.
Daraus schließe ich - gemessen an bisherigen Reaktionen - dass ich als Leserin völlig versagt habe und unterdurchschnittlich intelligent bin. Das ist einerseits schade, andererseits blieb mir so wenigstens die Spannung erhalten!
Emotional mitreißend ist der stückweise Gewinn an Erinnerungen des Protagonisten namens Caspar durchaus; vor allem weil man sich hie und da ordentlich aufregt über die Filmreifen Fehler, die von ihm und allen die gegen den SEELENBRECHER ankämpfen, gemacht werden.
Der Überraschungseffekt von wegen Motiv und so war mir am Ende zu undurchschaubar zu konstruiert. Sei's drum. Spätestens auf Seite 3xx (ich verrate nix Exaktes!), als ich eine Notfalladresse vorfand, hab ich mich ordentlich gegruselt; und trotzdem fett geschmunzelt. Auf die Idee muss man erst einmal kommen.
Empfehlen kann man den SEELENBRECHER allen, die bereits DIE THERAPIE sehr gut fanden - warum das so ist verrate ich besser nicht im Detail. - Da Du das Buch ja bereits gelesen hast, brauch ich es Dir nicht so explizit zu empfehlen.
Es wäre aber trotzdem ganz nett, wenn Du mir bei Gelegenheit mitteilst, wie es Dir gefallen hat!?
Bis dann mal wieder!
A.
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202 von 252 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend hochspannend und sehr, sehr raffiniert..., 7. September 2008
Von Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wie viele Vorbestellungen liegen einem Verlag vor, wenn bereits am Erscheinungstag der Thriller einen Aufkleber 'Bestseller' trägt? Fitzek katapultierte bereits ausnahmslos alle seiner bisherigen Veröffentlichungen in die Top-Positionen der Bestseller-Listen und auch 'Der Seelenbrecher' beweist das Potential, sich dort einzunisten, doch gestatten Sie mir vorab einige Worte zum Inhalt, da der offizielle Klappentext nur einen Teilbereich dieses fantastischen Thrillers erläutert:

im Rahmen eines Experiments lädt ein Universitäts-Professor einige Probanden - Psychologie-Studenten - in eine frühere Klinik ein. Die Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung, obwohl der Versuch nur darin besteht, in Begleitung des Professors eine Patienten-Akte zu lesen. Ebendiese Akte trägt merkwürdigerweise alle Züge eines unheimlichen Thrillers und liest sich wie ein Roman. Allen Probanden ist dieser Versuch suspekt, lediglich ein Pärchen bleibt über und beginnt, die Geschichte zu lesen. Die Geschichte des Seelenbrechers, der einige Menschen zu einem seelischen Wrack werden ließ und in einer nahezu verlassenen, aufgrund eines Sturms von der Aussenwelt abgeschnittenen, psychatrischen Klinik sein letztes Opfer sucht...

Fitzeks Art und Weise, wie er psychologische Thriller konstruiert, scheint einzigartig. Einerseits führt er erneut den geneigten Leser bis zu den letzten Seiten auf vollständig falsche Fährten, andererseits nutzt er die 'Geschichte in der Geschichte', um uns Lesern implizit und explizit, direkt und indirekt sogar gewissermassen Anweisungen zu geben, denn schnell entsteht das Gefühl, dass auch wir selbst zu den Probanden gehörten, die an diesem seltsamen Experiment teilnehmen und das Buch im Buch zu lesen scheinen. Glaube man, dass 'Das Amokspiel' schon temporeich war, so irrt man. 'Der Seelenbrecher' ist noch atemberaubender, noch spannender, noch verzwickter konstruiert und nicht zuletzt dank der etwas großzügigen Typografie des Taschenbuchs ist man sehr schnell geneigt, die Nacht zum Tag zu machen und diesen fantastischen, merkwürdigen und hoch-spannenden Thriller in einem Stück zu lesen. Fitzek spielt hervorragend mit unseren Ängsten und hat hier ein Meisterwerk der Psychothriller abgeliefert.

Sie kennen Fitzek wirklich noch nicht? Haben noch keinen seiner Thriller gelesen? Wenn Sie diese und die bis heute bereits veröffentlichten, gelungenen Rezensionen meiner Mit-Rezensenten gelesen haben, müsste Ihnen nun aber klar sein, dass an diesem Thriller kein Weg vorbeiführt. Welch andere Neuerscheinung wurde in weniger als 48 Stunden von so vielen Lesern verschlungen und hier mit der Höchstbewertung kritisiert? Trauen Sie sich, Fitzek macht süchtig. Aber vergewissern Sie sich zuvor, ob Sie wirklich über Nervenstärke verfügen. Denn bei Fitzek braucht man das. Ach, Sie kennen Fitzek bereits? Mögen seiner bisherigen Thriller? Dann sind Sie beruhigt, er war nie besser - "Der Seelenbrecher" ist bislang sein Meisterwerk.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht verpassen!!, 23. Mai 2009
Von Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Das ist es nun, das vierte Werk des Shooting-Stars unter den deutschen Autoren. Kann es die Erwartungen erfüllen?
Fitzek's erster Thriller Die Therapie gehört sicherlich nicht nur für mich zu den ganz großen Exemplaren des Genres.
Ich habe es damals aufgrund des berauschenden Tempos und der unglaublichen Spannung in weniger als einem Nachmittag durchgelesen und war nach der letzten Seite einfach nur überwältigt.
Ähnlich erging es mir auch bei den Nachfolgern Das Kind und Amokspiel, wenn auch mit leichten (ganz leichten) Abstrichen. Der Mann hat einfach ein verdammt gutes Gespür für aussergewöhnliche Szenarien und deren atemlose Umsetzung.
Meine Befürchtung nach diesen 3 Büchern war nun, dass sich sein Erfolgsrezept etwas abnutzt. Sie sind zwar allesamt relativ eigenständig, aber durch z.B. den Knalleffekt im Finale auch ähnlich gestrickt.
Doch was soll ich sagen: Die Befürchtung war vollkommen unnötig.
Hier gibt es keine Abnutzungserscheinungen. Eher gegenteilig. Der Autor hat es einmalig geschafft, durch viele neue Ideen nochmals an der Spannungsschraube zu drehen, die Faszination wieder aufleben zu lassen und insgesamt das Niveau ein weiters Level zu heben.
Was diesmal besonders stark auffällt, ist eine neue Härte und Brutalität. Das war ich so nicht gewohnt, sehe es aber nicht negativ. Es passt einfach wunderbar in das düstere Thema.
Gewundert habe ich mich anfangs hier bei Amazon über die Masse an 1-, und 2-Sterne-Bewertungen, bis ich dann mal einige angelesen habe. Und siehe da, fast alle schlechten Bewertungen fangen mit "Das ist mein erstes Buch vom Autor.." an. Mein Tipp also an alle, die den Autor noch nicht kennen: Bitte die Thriller in chronologischer Reihenfolge -also mit Die Therapie beginnend- lesen. Denn dort beginnt der rote Faden und man erlebt dann auch keine Enttäuschung vom Seelenbrecher!

Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung und Erweiterung des Konzepts "Fitzek", die mit viel Spannung, dichter Atmosphäre, Rätselspass und zahlreichen Schockmomenten überzeugt.


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