Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Schon weit bessere Bücher von Peter James gelesen -, 27. April 2006
- ich denke da nur an "Ein guter Sohn", mag wohl auch am Thema liegen, denn wer glaubt einen waschechten Horrorthriller vor sich zu haben, der so richtig unter die Haut geht, täuscht gewaltig. Dieser hier konnte bei mir gerade mal ein schwaches Kribbeln verursachen, die Personen waren mir einfach zu klischeehaft, Faith eine hübsche Frau mit unterdrücktem Selbstwertgefühl versucht aus der Ehe mit dem erfolgreichen Schönheitschirurgen Ross auszubrechen. Er, superintelligent und zwangsneurotisch, macht ihr das Leben zur Hölle, will sie durch ein Anästhetikum namens Ketamin, eine Art Halluzinogen, gefügig zu machen. Ich möchte natürlich keine wichtigen Details verraten, manche Szenen waren ziemlich gestellt und unrealistisch, am Ende hatte ich sogar den Eindruck dass P. James, auf Teufel komm raus, versuchte, das Beste aus dem Stoff herauszupressen - ein Versuch, der leider mißlang. Er sollte sich wohl doch eher auf den Horrorbereich beschränken, wo er einer der ganz großen ist, bestes Beispiel dafür eines der älteren Bücher "Die Prophezeiung".
Man sollte trotz der beschriebenen Mängel nicht zu hart urteilen, der Roman hat mich gut unterhalten - zum schnellen Weglesen zwischendurch auf jeden Fall geeignet, mehr nicht. Erwartet man aber eine durchdachte, lebensnahe Geschichte wird`s für den Autoren etwas haarig. Als großer Fan halte ich ihm trotzdem die Treue.
Ich verstehe nicht warum bei einem Autoren wie James der so viele positive Resonanzen hat, bisher nicht mehr seiner vierzehn! Spannungsromane ins Deutsche übersetzt wurden.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannender Unterhaltungsroman!, 10. September 2006
Nach dem für mich eher enttäuschenden Bestseller "Stirb ewig", wollte ich Peter James eine zweite Chance geben und bin froh, dass ich es getan habe. Quantität ist zwar nicht gleich Qualität, aber bei "Mein bis in den Tod" sind die ca. 200 Seiten mehr sicher von Vorteil, denn nun hat Peter James die Chance seine Charaktere klarer zu zeichnen und die Spannung deutlich besser aufzubauen. Und diese Chance nutzt er. Er lässt sich viel Zeit seine Charaktere und ihre Gefühle und Handlungen darzustellen, die Spannung baut sich dabei wie von selbst nach und nach auf und erzeugt einen Sog, dem sich der Leser einfach nicht entziehen kann.
Etwas gestört hat mich manchmal die Beziehung zwischen Faith und Oliver, bzw. die Art wie sie zustande kommt. Da kehrt der Autor wieder zu seinem Wischi-Waschi-Stil zurück. Er weiß nicht so richtig, wie er es machen soll und redet ein wenig drum rum und ohne, das der Leser es richtig merkt, ist es passiert. :-)
Mit Vorsicht zu genießen sind in diesem Roman außerdem die Ansichten über Schulmedzin und alternative Medizin. Was das betrifft bezieht der Autor anscheinend eindeutig Stellung und übertreibt dies auch an einigen Stellen.
Das Ende ist halbwegs überzeugend. Nicht sehr überraschend, aber doch so, wie es man im Normalfall von einem Thriller erwarten könnte. Schade finde ich, dass einige Nebenhandlungen nicht aufgeklärt werden. Ingesamt hinterlässt dieser Roman mich auf jeden Fall deutlich befriedigter als "Stirb ewig", der überall in den Himmel gelobt wurde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das nenn ich mal Ehehölle!, 27. Mai 2009
Ich bin son bisschen geteilter Meinung, was das Buch betrifft.
Erstmal sowieso ein Pluspunkt für James' Schreibstil! Einfach jedes noch so langweilige Buch würde mit seinem Schreibstil verschlungen werden.
In dem Buch geht es darum, dass Ross, der Ehemann von Faith ist Schönheitschirurg und eigentlich ein guter Ehemann und Vater.
Das ändert sich jedoch schlagartig, als Faith einen Arzt kennen lernt und diesen öfters besuchen geht.
Ross wird zu einem richtigen Psychopath und macht ihr das Leben zur Hölle (und es sind einige heftige Überaschungen für den Leser dabei!).
Auf dem Buchrücken steht aber, dass Fait irgendwann unter einer Übelkeit leidet, die nichtmehr weg geht. Als man jedoch den Grund der Übelkeit erfährt, war ich ein bisschen enttäuscht, was sich jedoch schnell wieder gelegt hat, da James es versteht die Spannung trotzdem unentwegt auf dem Höhepunkt zu halten, und den Leser von seinem Buch zu überzeugen.
Die Ehehölle ist so perfekt beschrieben, nicht jeder Streit ist der gleiche, immerwieder kommt eine Kleinigkeit dazu, bis es schließlich zum unausweichlichen Höhepunkt kommt und eine drastische Wendung vorprogrammiert ist.
Wirklich ein klasse Buch, was man, einmal angefangen, nichtmehr aus der Hand legen kann!
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