Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Val McDermids "Schlussblende" ist kein klassischer whodunit-Krimi., 28. Juli 2006
Val McDermids "Schlussblende" ist kein klassischer whodunit-Krimi.
Es beschreibt in der Hauptrolle einen Psychopathen, der so wenig Mitgefühl zeigt, dass man sich fragt, ob er überhaupt menschlich ist.
Jacko Vance, ist für sein bewunderndes Publikum ein Heiliger auf Erden.
Nach dem Verlust eines Teils seines rechten Arms wird Jacko eine berühmte Fernsehpersönlichkeit und ein unermüdlicher Wohltäter.
Was keiner weiß - dieser scheinbar freundliche und selbstlose Mann verbirgt ein monströses Geheimnis.
Die Gegner von Jacko sind Dr. Tony Hill, ein erfahrener Profiler, und DCI Carol Jordan.
Dann wird einer der jungen Studenten Tony Hills brutal ermordet und verstümmelt aufgefunden.
Hill und der Jordan machen sich auf die Suche, um den Serienmörder zu finden, der wie sie glauben, für das Verschwinden mehrerer Mädchen sowie des Mordes an dem Studenten verantwortlich ist.
Leider übertreibt die Autorin ein wenig mit dem Sadismus von Jacko und seiner Fähigkeit, die Leute und die Polizei zu manipulieren. Es ist zu bezweifeln, dass echte Polizisten seinem Charme so schnell erliegen würden.
Die Geschichte vom Serienbrandstifter stört eher.
Ein guter, aber nicht außergewöhnlicher psychologischer Thriller.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannende Story mit guten Charakteren und logischen Mängeln, 26. Januar 2006
Der Psychologe und Profiler Dr. Tony Hill trainiert eine Gruppe Nachwuchsprofiler, allesamt junge Kriminalbeamte. Er gibt ihnen einen Übungsfall als "Hausaufgabe", nämlich das Verschwinden von 30 jungen Mädchen im Zeitraum von 12 Jahren und bittet sie, nach Gemeinsamkeiten zu suchen, die auf einen Serienmörder hindeuten. Die vier erarbeiten sehr unterschiedliche Ergebnisse. Eine von ihnen, Shaz Bowman, wartet mit einer abstrusen Theorie auf, die sie mit ihrer an Besessenheit grenzenden Akribie herausgearbeitet hat: der gefeierte Fernsehstar Jacko Vance soll mindestens sieben der Mädchen ermordet haben. Ihre Kollegen lachen sie praktisch aus, und deshalb forscht Shaz auf eigene Faust weiter, was ihr übel bekommt... In der Zwischenzeit befaßt sich Detective Chief Inspector Carol Jordan, die bereits in einem früheren Fall mit Tony zusammengearbeitet hat, mit einem möglichen Serienbrandstifter. Auch sie wird nicht für voll genommen. Als Shaz Bowman ermordet und entsetzlich zugerichtet aufgefunden wird, arbeiten die beiden wieder als Team zusammen. Es ist sinnvoll, zunächst den ersten Band der Reihe mit diesen beiden Ermittlern zu lesen, "Das Lied der Sirenen", weil auf die Ereignisse aus dieser Geschichte mehrfach Bezug genommen wird. So erklärt sich auch die etwas verzwickte Beziehung zwischen Carol und Tony. Mir gefielen die recht präzise gezeichneten Charaktere und die Darstellung der Polizeiarbeit, außerdem ist die Geschichte spannend. Andererseits sind einige Punkte, vor allem das Verhalten des Verdächtigen, teilweise sehr unlogisch und konstruiert. Ich glaube einfach nicht, daß sich ein Fernsehstar mit vollem Terminkalender, der sehr auf seine Privatsphäre bedacht ist und darauf, möglichst keinen Klatsch entstehen zu lassen, einfach so mit einer Person anderen Geschlechts in einem Restaurant trifft. Auch die Alibikonstruktion ganz zum Schluß ist Unsinn - schon mal was von forensischen Spuren gehört? Aber insgesamt hat es mir gut gefallen und ich werde die anderen Bände der Reihe in jedem Fall auch lesen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungene Fortsetzung, 13. Dezember 2005
Tony Hill bildet eine neue Profiler-Gruppe aus. Im Rahmen einer Hausaufgabe kommt eine der Polizistinnen, Shaz Bowman dahinter, dass es sich um einen realen Fall handelt und recherchiert, dass der bekannte Showmaster und Gutmensch Jacko Vance hinter hinter dem Verschwinden von sieben jungen Mädchen steckt. Niemand nimmt Shaz zunächst ernst, aber dann wird sie ermordet aufgefunden. Es sind Romane wie dieser, die einen immer wieder zu McDermids Büchern greifen lässt, obwohl man schon einige Flops der Autorin in der Hand hatte. Dieses, der zweite Band der Hill-Jordan-Reihe, rangiert für mich direkt hinter ihrem spannensten Werk "Der Gesang der Sirenen". Der Täter ist zwar von vorneherein bekannt, aber das Duell zwischen Tony und Vance, dem es meisterhaft gelingt, nicht die geringste Spur seiner Verbrechen zu hinterlassen, ist rasant und fessend erzählt, vor allem, weil Tonys Truppe zu den Hauptverdächtigen im Fall Shaz zählt und die Frage nach Vance von den offiziellen Stellen mit einem müden Lächeln abgetan wird. Tony muss quasi undercover arbeiten, wenn ihm auch wieder Carol Jordan zur Seite steht, die darüber ihren eigenen Fall, eine Brandstiftungsserie, vernachlässigt. Schade nur, dass der Fall nicht aufgrund der Profilerstellung gelöst wird, sondern mittels normaler Polizeiarbeit wie Observierung und Durchsuchung. Ob Tony mit seinem Profil über den Serienmörder recht hat oder nicht, ja, ob er überhaupt eins anfertigt oder nicht, ist für die Handlung faktisch ohne Belang. Zähneknirschend liest man den Epilog, der niemandem gefallen kann, der eigentlich das Buch erleichtert und befriedigt schließen wollte. Ob die Autorin für spätere Bücher vorbauen will, falls sie eventuell keinen Serienmörder zur Verfügung hat?
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