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Jung, blond, tot
 
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Jung, blond, tot (Taschenbuch)

von Andreas Franz (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 511 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (10. April 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426617889
  • ISBN-13: 978-3426617885
  • Größe und/oder Gewicht: 18,3 x 11,4 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (80 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 4.210 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Petra, 12/96

"Beschrieben mit einer derart klinischen Grausamkeit, daß man kaum zu atmen wagt."

Hamburger Abendblatt, 25.01.97

"Der Roman besticht durch glaubwürdige Charaktere und Milieuzeichnungen und einen gut konstruierten Spannungsbogen. Andreas Franz ist ein glanzvolles Krimidebüt gelungen."

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen atmosphärisch-dich, psychologisch-kriminalistisch, 15. September 2007
Von Tanja Küsters "Literatin" (Leverkusen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Der Roman hat über 500 Seiten und ist atmosphärisch-dicht und ohne Längen geschrieben!

Die Morde werden grundsätzlich für den Leser in Form des Autopsieberichtes wiedergespiegelt, also schriftlich unblutig und gewaltlos. Nur ein einziges Mal, gegen Ende, wird ein Mord an einem Mädchen aus Sicht des Täters geschildert, was heftig ist, aber nicht textlich ausgeweidet wird. Kurz und prägnant.

Die Hauptermittlerin ist Kommissarin Durant, die vorher bei der Sitte war und erstmalig bei der Mordkommission eingesetzt wird, weil sie unabhängig von ihrer guten Ausbildung ein Gespür für Opfer und Täter hat, viel Erfahrung mit Sexualdelikten und einfach eine sehr spezielle und von Erfolg gekrönte Ermittlungsarbeit leistet. Sie ist mehr als eine gute Polizistin. Darüber hinaus ermittelt sie mit Kommissar Schulz, dessen Tochter auf der Kinderonkologie liegt und mit seinem Leben kämpft, was ihn im Buch immer rarer werden lässt. Berger ist der Kopf, also der Chefermittler, der sich allerdings auf die Büroarbeit beschränkt und das Ausarbeiten am Platz.
Der Ton der Ermittler untereinander ist salopp und zuweilen bissig, also nicht harmonisch und auch nicht sehr diszipliniert. Durant versucht den richtigen Weg stets beizubehalten.

Die Szene ist Frankfurts Oberschicht, also die High-Society, Geld und Macht stehen an oberster Stelle, gefolgt von "um jeden Preis sein Gesicht waren", dazugehören, egal, was es kostet.
Aber auch die andere Seite wird im Extrem wiedergespiegelt, nämlich Suff, Gestank, Armut, Verkommenheit und Gleichgültigkeit.
Ein wenig vermisst habe ich die normale Schicht, ABER, Franz bleibt sich durch den gesamten Roman treu. Er will in diesem Buch in erster Linie von der Oberschicht erzählen. Korruption, Gewalt, Macht und Schweigen sind da nunmal an der Tagesordnung. Für den Leser, der aus normaler Schicht kommt, geregelt arbeitet, keine Drogen nimmt und auch nicht alkoholsüchtig ist oder pedofile Neigungen hat, ist es anfänglich etwas ungewohnt, sich in dieser Welt zu bewegen und einzutauchen. Franz präsentiert einem diese Welt ungeschminkt und überlässt dem Leser, ihm zu folgen, sich einzufinden, sich diese Welt für 500 Seiten als zweite Haut überzulegen, um nachvollziehen und begreifen zu können. Wer das nicht kann, wird den Roman wahrscheinlich die ganze Zeit über mit gemischten Gefühlen lesen und sich nicht fallen lassen können, was aber wichtig ist. Für ein paar Stunden sollte der Leser eintauchen können, dann erfährt man eine unglaubliche Atmosphäre, sehr ausgeprägte Charaktere aus allen Lebensbereichen, den typischen Slang an der Oberfläche, der schnell wechselt, wenn Kommissare "wühlen".

Man rät und rätselt und Franz legt gekonnt Spuren, die den Leser im Glauben lassen, natürlich schon längst zu wissen, wer der Psychopath ist. Aber von wegen. Durch die ständig welchsenden Schauplätze und Personen, die alle spannend, zielstrebig und ausführlich beschrieben werden, kommen immer neue Möglichkeiten in Betracht und man grübelt trotzdem weiter. In manchen Büchern sind diese "Schwenks" von einem Schauplatz zum anderen oder zwischen den Personen hin und her lästig und langweilig. Da wird es gerade spannend und schon kommt der schwenk. Franz macht das sehr gekonnt. Der neue Beginn ist sofort wieder spannend und lenkt einen ab. Es gibt kein Durcheinander. Man kommt nicht durcheinander. Man behält die Personen gut im Kopf, kann sie auseinanderhalten und ihnen Eigenschaften zuordnen. Ein Bild entsteht, ein Puzzle zeigt sich.
Der Mörder wird ca. 70 Seiten vor Schluss entlarft, aber damit ist die Luft nicht raus, ganz und gar nicht. Es geht weiter und zwar spannend. Also kein Frustende!

Jeder Franz ist anders und doch sind sie sich so ähnlich. Franz schreibt stets atmosphärisch dicht, psychologisch interessant, mit charakterlich gut dargestellen Personen, auch wenn Slang und Sprache mal anders sind, als "wir normalen" es so gewohnt sind. Aber diese Welt gibt es nunmal. Franz kann 500 Seiten ohne Längen schreiben, ohne zu verwirren, ohne zu übertreiben und auch ohne wegzulegen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spannung pur, 25. August 2007
Von Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Mit diesem ersten Krimi von Andreas Franz habe ich mir nun die Einstiegsdroge des deutschen Kriminalismus ins Haus geholt. Ich habe keine Ahnung, warum ich zuvor noch nie ein Buch dieses Autors gelesen hatte. Wie kann es sein, dass dieses Buch bereits 10 Jahre in den Bestseller-Listen zu finden ist und ich bisher nicht mal den Hauch einer Ahnung davon hatte, dass es existiert? Ich weiß nur eines.... wer sich einmal auf die Kriminalfälle von Julia Durant eingelassen hat, wird nicht mehr davon loskommen. So ist es zumindest bei mir, denn ich habe mir bereits alle anderen Krimis von Andreas Franz rausgesucht (meinen Recherchen nach müßte es sich um 8 weitere Folgen handeln), um sie demnächst nach und nach zu lesen.

In "Jung, blond, tot" haben wir es mit einem Frauenmörder zu tun, der, wie der Titel schon sagt, junge blonde Frauen tötet. Nicht gerade mit Samthandschuhen fasst uns Herr Franz an, wenn er die Mordopfer beschreibt. Aber eine hartgesottene Thriller-Leserin wie ich es bin, kann so leicht nichts mehr schocken. Die doch sehr ekelhaft geschilderte Mord-Vorgehensweise erzeugte bei mir genau das, was ich von einem sehr guten, spannenden Buch erwarte: Ein wenig Ekel gepaart mit einem Schauer, der mir über den Rücken läuft, ein stockender Atem und aufgerissene Augen.

Während des Buches, welches im Übrigen auf keiner der 511 Seiten langatmig wurde, werden uns verschiedene mögliche Täter präsentiert. Natürlich läßt man sich als Leser oft an der Nase herumführen und wird so auf eine falsche Fährte gelockt. Andreas Franz versteht es, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Seine Sprache ist einfach, direkt und oft auch sehr vulgär, was aber die Protagonisten dieses Krimis wiederum sehr sympathisch macht.

Die Handlung ist sehr gut recherchiert, logisch ausgetüftelt und der rote Faden wird zu keiner Zeit fallengelassen. Die Beschreibung der Personen wird nicht akribisch bis ins Detail wiedergegeben, wie es manch andere Autoren machen, um die Seiten eines Buches zu füllen. Andreas Franz beschreibt direkt, kurz, knapp und dennoch sehen wir die Personen vor unserem bildlichen Auge, als würden sie uns gegenüberstehen.

Da ich selber noch nie in Frankfurt und Umgebung war, kann ich natürlich nicht mitreden, was die Orte dieses Krimis angeht. Aber dennoch konnte ich während des Lesens gleichzeitig den passenden Film zum Buch schauen. By the way: Warum ist dieser Krimi eigentlich noch nicht verfilmt worden? Den Stoff dazu hat es allemal!

Das Ende des Buches und somit die Auflösung ist grandios beschrieben. Hier wird nicht nur der Täter präsentiert, sondern Andreas Franz läßt uns auch hinter die Fassade des Mörders schauen. Diese ist psychologisch sehr gut durchdacht und zeugt von ungeheurer Recherche, was die Psyche eines Menschen angeht.

Ich bin angefixt, was Andreas Franz angeht und freue mich auf seine weiteren Bücher! Ich bin froh, dass er schon über 10 Jahre schreibt und es erstmal massig Lesestoff von ihm gibt! So wird mir garantiert nicht langweilig!
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nettes Mittelmaß  Durchschnitt, 4. September 2006
Von housecatjuli (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Ein Serienmörder treibt in Frankfurt am Main sein Unwesen. Die Opfer sind ausnahmslos junge, blonde Mädchen. Der Mörder geht äußerst brutal vor. Vergewaltigt und verstümmelt sie  und bindet den toten Mädchen nach vollendeter Tat rote Schleifen ins Haar.
Kommissarin Julia Durant steht mit ihren Kollegen Schulz und Berger vor einem Rätsel. Die Ermittlungen führen in die höheren Kreise der Frankfurter Gesellschaft, die jedoch nicht sehr kooperativ sind.
Hier lauern hinter den Fassaden erschreckende Abgründe  und nicht alles ist so, wie es zu sein scheint.

Jung, blond, tot war mein erstes Buch von Andreas Franz. Mir wurde dieses Buch empfohlen, da ich Serienmörder-Geschichten äußerst spannend finde. Anscheinend hatte ich aber doch zu hohe Erwartungen.
Der Anfang ist gut. Die Mädels werden eine nach der anderen aufgefunden. Alles ist bis ins Detail beschrieben  blutig. Wer es mag, so wie ich, ist hier gut aufgehoben. Aber doch will irgendwie nicht so recht die Spannung entstehen. Man liest und liest und liest  und ist nicht wirklich gefesselt. Auch war das Ende zu vorhersehbar...

Was mir äußerst negativ aufgefallen ist, waren die vielen Kraftausdrücke. Außerdem wurde mal wieder das typische Ermittler-Klischee bedient: alle rauchen mindestens 3 Schachteln Zigaretten am Tag, man sollte schon morgens ordentlich betrunken zum Dienst erscheinen und ein verkorkstes Privatleben ist unabdingbar.

Außerdem hat es der Autor mit der profanen Seitenfüllerei etwas übertrieben. Zum Beispiel wurde an einer Stelle eine gesamte Sendung der Tagesschau mit jedem Beitrag (incl. Wettervorhersage) aufgeschrieben. Jedoch hatte das ganze mit dem Plot überhaupt nichts zu tun, da kein Mord erwähnt wurde. Da stellt sich einem einfach die Frage nach dem Sinn...

Mein Fazit: durchschnittlicher Krimi. Einerseits gut, weil düster und blutig  andererseits langatmig und nicht wirklich spannend. Man kann es lesen, wenn man Langeweile hat  jedoch gibt es viele bessere Bücher.
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3.0 von 5 Sternen ganz gut
das buch ist soweit gut geschrieben, hätte aber spannender sein können. wer mitdenkt, weiss schon nach kurzer zeit, wer der täter ist. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von M. Serbin veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Schlechter Stil und langweilige Klischees
Ich konnte dieses Buch nicht zu Ende lesen, weil ich kaum ertragen konnte, wie schlecht es geschrieben ist. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Kate Ocean veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Naja...
Ich bin eingefleischte Agatha-Christie-Freundin. Dann bekam ich dieses Buch geschenkt (ist ja schliesslich auch ein Krimi). Jung, blond, tot! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von freulein veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Leichte und spannende Unterhaltung
Erstmalig habe ich ein Buch dieses Autors gelesen. Es handelt sich um einen Krimi, in dem ein Serientäter junge, blonde Frauen in Frankfurt tötet. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Lachgummi veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Spannung pur!
Dieses Buch ist absolut lesenswert und ein Muss für jeden, der spannende Krimis mag. Bevor ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich noch nie von Andreas Franz gehört, bin aber... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Rilana Rakete veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Einfach jämmerlich
Ich habe einige Julia-Durant-Bücher geschenkt bekommen und diese auch gelesen. Hinterher kann ich es gar nicht fassen, wie ich diesen Mist durchhalten konnte. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Karla Kraus veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Super Buch Total spannend
Wieder einmal total super gibt es nix zu mäkeln und zu meckern !!!

Für alle Krimi Fans ein muß
Vor 3 Monaten von Magic veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Einfach nur mies!
Ich habe die ganze Zeit gewartet, dass es irgendeinen Twist gibt, eine plötzliche Wendung, etwas das zu ein wenig Spannung und Lesevergnügen führt. Fehlanzeige! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von R. Steinhaeusser veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Nie wieder Andreas Franz!
Alle Figuren sind Kettenraucher und haben ein Alkoholproblem (fahren betrunken Auto). In Frankfurt regnet es Tag und Nacht. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von sinueh veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Augenbrennen!
Da zum Inhalt und Aufbau dieses Werkes schon viel geschrieben worden ist, erspare ich mir diesbzüglich einen Kommentar. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Manon veröffentlicht

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Andreas Franz - Jung Blond Tot 0 Juli 2007
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