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Die Wachsbildnerin
 
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Die Wachsbildnerin (Broschiert)

von Francoise Mallet-Joris (Autor), Francoise Mallet- Joris (Autor)
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 493 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426603608
  • ISBN-13: 978-3426603604
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 721.489 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Catherine findet im Jahr 1715 als Wachsbildnerlehrling Unterschlupf im Haus des geheimnisvollen Chevalier Martinelli. Bald erkennt das junge Mädchen, daß Martinelli als Agent oder Spion in die Ränke um Philipp von Orleans verstrickt ist. Seine Komplizen sind ein vermeintlicher Kutscher, die schöne, melancholische Antoinette und der die Philosophie liebende Henker Sanson, der von der Abschaffung der Todesstrafe träumt. Aber auch der Vater von Catherine spielt eine Rolle in diesem Komplott. Catherine, der Martinelli inzwischen ans Herz gewachsen ist, sieht, daß dem Chevalier Gefahr droht und sie ihn retten muß.

Der Verlag über das Buch

Der Bestseller erstmals im List Taschenbuch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich, aber gut, 5. Januar 2004
Von A. Brosch (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Die Wachsbildnerin (Broschiert)
Ich glaube, Problem bei diesem Buch sind die Erwartungen, die man daran stellt. Wer einen typischen historischen Roman erwartet, wird zwangsläufig enttäuscht sein. "Die Wachsbildnerin" ist kein bloßer Unterhaltungsroman, sondern hat durchaus einen gewissen Anspruch, dies wird schon am Schreibstil deutlich. Auch die Geschichte ist nicht gleich einzuordnen, es kommt zwar eine Liebesgeschichte vor, diese steht aber nicht sehr stark im Vordergrund. Oft werden philosophische Themen angesprochen. Am stärksten ist dieses Buch für mich aber eine Milieustudie aus der Zeit der Régence, dieser Epoche zwischen Absolutismus und Aufklärung. Der Autorin ist es gelungen, den damaligen Zeitgeist sehr lebendig darzustellen, was mich fasziniert hat.
Alles in allem ein wunderbares Buch, nur sollte man wie gesagt wissen, was einen erwaret.
Meiner Meinung nach hätte die Übersetzerin dieses Problem mindern können, indem sie den Originaltitel korrekt übersetzt hätte: "Les Larmes", "Die Tränen".
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Warum so schlecht???, 8. Januar 2003
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Die Wachsbildnerin (Taschenbuch)
Ich kann mich der scheinbar allgemein schlechten Meinung zu diesem Buch keinesfalls anschließen. Zwar stimmt es schon, dass es manchmal etwas mühsam zu lesen ist (vor allem, wenn die "kleine Catherine" nicht aus der Ich-Perspektive erzählt, sondern andere Handlungsstränge, an denen sie unbeteiligt ist von der Erzählerin beschrieben werden), aber meist ist "Die Wachsbildnerin" doch ein recht kurzweiliges Buch.
Als ich es mir in einer Buchhandlung besorgte -einfach nur, um irgendetwas zu lesen zu haben- dachte ich eben an ein leichtes Buch, Liebesgeschichte inbegriffen, über ein junges Mädchen, dass Wachsmasken anfertigt... Als sich nach den ersten paar Seiten jedoch herausstellte, dass das Mädchen gerade 13 und alles andere als hübsch ist, dass es sich nicht um Masken, sondern um Abdrücke von Leichenteilen aus Wachs handelt, die der Henker ihrem Meister, der sich immer geradezu kindlich über "neue Ware" freut vorbeibringt, und ich dann auch noch die Rezensionen im Internet darüber las, war ich wirklich kurz davor das Buch wieder aus der Hand zu legen. -Wie froh bin ich jetzt, es nicht getan zu haben!
Mit viel Witz und Spannung wird das Leben der jungen Catherine als Wachsbildnerin bei ihrem Meister erzählt, und wie sie langsam herausfindet, dass die Wachsbildnerei und das Sezieren keineswegs die einzige Beschäftigung des Italieners sind... Und da ist auch noch Wilhelm, der oft als Kutscher verkleidet ihren Meister fährt, aber in Wirklichkeit ein deutscher Graf ist...
Ja, von diesen Beispielen könnte ich noch unwahrscheinlich viele weitere aufführen.
Abschließend kann ich nur sagen, dass sich das Geld, dass ich für dieses Buch ausgegeben habe wirklich gelohnt hat und ich es nur weiterempfehlen kann!
*Ich hoffe ja, dass meine Bewertung den Schnitt ein bischen aufbessern kann...;-)*
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Eine positive Überraschung, 13. Juli 2007
Diese Rezension stammt von: Die Wachsbildnerin (Gebundene Ausgabe)
Ja, der Klappentext und auch das Titelbild dieser Ausgabe wecken eher falsche Erwartungen - nämlich daß es sich hier um einen dieser unzähligen pseudo-historischen Romane handelt, bei denen längst vergangene Epochen die exotische Kulisse für ergreifende Frauenschicksale bilden. (Man kennt sie ja - dutzende von Novellen, deren Titel, wie hier, eine weibliche Berufsbezeichnung bildet - alles von der Wanderhure bis zur Hebamme.) Wer auf so etwas eher skeptisch reagiert, der könnte von diesem Buch positiv überrasch werden! Für die Irreführung durch den Verlag, anders kann man es nicht nennen, gibt es aber einen Stern Abzug, denn es wird ja auch die Auflage ezensiert, nicht nur die Geschichte an sich.

Nicht völlig ohne Ironie, und auch nicht völlig ohne gruselige Details, aber mit viel Atmosphäre wird Catherines Geschichte -und die der Menschen um sie herum- in einer Zeit des Umbruchs geschildert. Alle Beteiligten sind auf ihre Art Außenseiter, aber Tragik wird höchstens wohldosiert verbareicht. Selbst die Liebesgeschichte steht nicht wirklich im Zentrum der Geschichte - und wird dadurch nur anrührender. Und Happy End...? Na ja.
Dazu kommt, daß es tatsächlich hilfreich war, ein, zwei zentrale, historische Figuren des Buches nachzuschlagen, etwas, was dem französischen Publikum vielleicht erspart blieb... Aber seit wann ist es denn ein Minuspunkt, wenn man beim Lesen etwas lernen kann? Die Zumutung, nicht alles schon zu kennen, was man zwischen den Buchdeckeln findet, ersparen uns viel zu viele Autoren!
Alles in allem, eine positive Überraschung, lebendig erzählt, und ich habe es noch vielen Lesern ans Herz gelegt.
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2.0 von 5 Sternen schwierig zu lesen
Ich bin ein großer Fan von historischen Romanen, aber auch mit aller Mühe gelang es mir nicht mich mit diesem Buch anzufreunden, vorallem nicht mit dem extrem verwirrenden und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juni 2003 von sally-sunshine

3.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich aber gut
Am Anfang ist es nicht einfach sich an den Schreibstil zu gewöhnen. Die Sätze sind manchmal zu verschachtelt und verworren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2002 von schmusetiger

1.0 von 5 Sternen Total öde!
Ich hatte einen kurzweiligen historischen Roman erwartet, aber der Klappentext täuscht. Die ersten 100 Seiten sind so langweilig, dass ich das Buch weglegen musste, ich konnte... Lesen Sie weiter...
Am 4. Juli 2002 veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Interessant und detailgetreu, aber nicht einfach
Diese Buch ist in meinen Augen ein interessantes Bild der französischen Geschichte. Leider manchmal etwas in die länge gezogen, aber trotz allem auch amüsant. Lesen Sie weiter...
Am 16. April 2001 veröffentlicht

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