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Reisen ans Ende der Welt 1325 - 1353. Das größte Abenteuer des Mittelalters.
  

Reisen ans Ende der Welt 1325 - 1353. Das größte Abenteuer des Mittelalters. (Broschiert)

von Ibn Battuta (Autor), Hans D. Leicht (Herausgeber)
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Produktinformation

  • Broschiert: 224 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (Januar 1989)
  • ISBN-10: 3426036789
  • ISBN-13: 978-3426036785
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 563.637 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ibn Battuta, ein Pilger, Abenteurer, Diplomat und Richter aus Tanger im heutigen Marokko, reiste im 14. Jahrhundert durch Asien. Seine Eindrücke und Erlebnisse hielt der Gelehrte fest -- und schuf damit eine unvergleichliche Datensammlung, die sich mit derjenigen Marco Polos messen lassen kann.

Als Ibn Battuta im Jahr 1325 aus seiner Heimatstadt zur Pilgerfahrt nach Mekka aufbrach, ahnte er nicht, dass ihn seine Reise in 27 Jahren rund 120.000 Kilometer quer durch Asien führen würde. Der Gelehrte besuchte Kairo, Mekka und Bagdad, durchquerte Palästina, Syrien, Persien, den Jemen, Indien, China und viele Regionen mehr.

Hans D. Leicht präsentiert jetzt erstmalig im Taschenbuch eine exquisite Auswahl der Reiseberichte Ibn Battutas. Den größten Platz nimmt darin die zeitlich längste Unternehmung -- der Besuch und Aufenthalt in Indien sowie die Fahrt nach China -- ein. Der Gelehrte erzählt dabei keine packenden Abenteuer-Storys, sondern berichtet sorgfältig und sachlich darüber, was er erlebt.

Ibn Battutas Berichte unterscheiden sich von heutigen Reiseberichten erheblich, mit literarischen Maßstäben des 20. Jahrhunderts darf sein Werk jedoch nicht gemessen werden. Wertvoll und spannend werden die geschilderten Erlebnisse letztendlich durch ihre Authentizität. Deshalb stellt sein Werk heute eine der interessantesten Quellen des späten Mittelalters dar. Der Lesestoff bietet somit eine faszinierende Zeitreise für alle, die sich für frühe Entdeckungen interessieren. --Katja Klenk und Herwig Slezak -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rüdiger Siebert in DEUTSCHES ALLGEMEINES SONNTAGSBLATT

»Doch die Lust am Lesen ist es nicht allein, die der Reihe so viele Freunde brachte. Der Spaß beginnt bereits, wenn man einen Band in die Hand nimmt: Büttenumschlag, leinengebunden, ausgestattet mit zeitgenössischen Bildern und Landkarten; alles liebevoll und sorgfältig gemacht.« -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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40 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Der wahre Weltreisende des Mittelalters, 8. November 2002
Von ludwigwitzani (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Alle Welt redet von Marco Polo - und dabei ist der größte Teil seiner Darstellungen, wie neue Forschungen zeigen, wahrscheinlich Schwindel, Erfindung oder Zugabe von Nachgeborenen. Der wahre Weltreisende des Mittelalters ist Marco Polos jüngerer Zeitgenosse Ibn Battuta, ein Marokkaner, der zwichen 1327 bis 1357 die Welt bereiste. Von seiner Heimatstadt Fes mchte sich der junge Battuta nach Mekka und Medina auf, um ein Hadsch zu werden, von dort aus bereiste er die ostafrikansiche Suaheli- Küste bis in die Höhe des heutigen Tansania. Zurück im Vorderen Orient wendet er sich nach Kleinasien und Byzanz, um schließlich von Südrussland aus, wo damamls die Tataren herrschen nach Buchara und Samarkand, den sagenhaften Städten an der Seidenstraße, zu reisen, ehe er nach der Durchquerung Afghanistan Delhi erreicht, wo er Zeuge wird, wie der blutrünstige Sultan Tuqul die ganze Bevölkerung Delhis in seine neue Kunsthauptstandt Dalautabad nach Südindien verschleppen läßt. Von Delhi baus bricht Battuta zu seiner größten Reise auf: er segelt über die Malediven, Ceylon und Kambodscha nach China in das Reich der späten Yüan-Dynastie, wo er die Abenddämmerung der mongolischen Herrschaft miterlebt, kurz bevor die chineischen Ming die Mongolen wieder in die Steppe jagen. Als reifer und hochgeehrter Mann kehrt Battuta schließlich nach Fes zurück - und noch immer ist sein Forscherdrang nicht befriedigt. Auf seiner letzten Reise durchquert er die Sahahra und erreicht ein halbes Jahrtausend vor dem ersten Europäer die esagenhafte Goldstadt Timbuktu am Niger. Die vorliegende und vorzüglich aufgemachte Ausgabe beschreibt vor allem die chienischen Reise. Ein informiativer Essay des Herausgebers H.D. Leicht ordnet Ibn Battua in die Geschichte des mittelaltelrichen und islamischen Reisens ein. Ein Buch für alle, die die Welt wirlich einmal durch eine fremde Brille sehen wollen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Zu unrecht kaum bekannt, 28. Januar 2002
Der Reisebericht des muslimischen Gelehrten Ibn Battuta ist
leider zu unrecht bei uns kaum bekannt.
Europa spielt in diesem grossartigen Buch eigentlich ueberhaupt
keine Rolle. Nahezu die ganze bekannte Welt wird von muslimischen
Kaufleuten beherrscht, die schon längst ihren Handel und grosse
Kolonien bis ins ferne China ausgedehnt haben.
Während es nur wenigen Europäern, wie Marco Polo, gelang bis
nach China vorzudringen, konnte sich einer wie Ibn Battuta
quasi en familie vorwaerts bewegen. Obwohl er mehrmals seiner
gesamten Habe verlustig wurde gelang es ihm mit Hilfe seiner
Glaubensgenossen immer wieder neues Reisegeld und sogar
erhebliche Reichtuemer anzuhäufen.
Ein lesenswertes Buch und sehr gut gegen zuviel Eurozentrismus
in unserem Geschichtsbild.
Ein Stern abzug wegen nachlaessiger, teilweise sogar leicht
rassistischer Kommentierung, zB.:
"Genügsam wie die Kamele ... lebt dieser Beduinenjunge in der
Steppe, immer aber die Hand nach einem Bakschisch ausstreckend"
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wertvoll für Geschichtsinteressierte!, 16. Juni 2001
Von Ein Kunde
Sehr interesseant, weil man aus Erster Hand erfährt, wie es damals in den beschriebenen Ländern aussah. Es ist kein Roman oder eine Nacherzählung, sondern ein echter Reisebericht. Teilweise für mich zu detailreich und man erfährt mehr wie es in den hohen Kreisen zuging, daher nur vier Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Reise ans Ende der Welt
Das Buch gibt einen guten Einblick wie die östliche Welt im 14. Jahrhundert ausgesehen hat. Es ist unterhaltsam geschreiben.
Vor 3 Monaten von Günter Noss veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Das dreifach Fremde...
Ich meine, dass man seinen Geist nicht bilden kann, wenn man nicht gelegentlich zu Originalquellen greift - Philosophie erschließt sich nicht nur aus Sekundärliteratur, empirische... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Kankin Gawain veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Auf hohem Ross von A nach B
Sicherlich handelt es sich hier um eine wunderbar authentische Quelle über eine grandiose Reise, und interessant ist natürlich - wie auch ein anderer Rezensent schreibt - dass... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2006 von miss.mirror

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