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Die Eleganz des Igels: Roman
 
 

Die Eleganz des Igels: Roman (Taschenbuch)

von Muriel Barbery (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 380 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423246588
  • ISBN-13: 978-3423246583
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (132 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 12.324 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Concierge René ist 54 Jahre alt, liest Philosophen und argumentiert mit Dostojewski. Sie ist klein, dick, hat Hühneraugen - und versucht trotz des herrschaftlichen Stadthauses in Paris vorzutäuschen, sie gehöre zum Proletariat. Bis eines Tages der Japaner Ozu einzieht und sie sofort durchschaut. Und auch für eine weitere Hausbewohnerin bekommt Ozu eine schicksalhafte Bedeutung: Die zwölfjährige Paloma hat erkannt, dass sich das Leben einer Erwachsenen nicht lohnt und daher den Selbstmord mit 13 Jahren beschlossen. Ein insgesamt illusteres Setting also, das sich die Französin Muriel Barbery für ihren zweiten Roman ausgedacht hat. Doch obwohl "Die Eleganz des Igels" mehrfach ausgezeichnet wurde, vermisst man in der deutschen Übersetzung den vielgepriesenen Charme und Witz. Die kleine Paloma erscheint mehr nervig-altklug als eine französische "Little Miss Sunshine", und man fragt sich, warum Barbery das Konstrukt einer Concierge geschaffen hat, die sich dümmer macht, als sie ist. (bl)

Kurzbeschreibung

Der große Bestseller aus Frankreich: Muriel Barberys Roman über eine kleine, hässliche, aber ungemein gebildete Concierge in Paris und eine altkluge Tochter reicher Eltern. Hinreißend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn im Stadtpalais, von Musik und Mangas, von Gott und der Welt. Eine großartige Gesellschaftssatire, ein sehr intelligenter Führer durch Kunst und Philosophie, die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter.

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175 von 187 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Wie gesprächig kann ein Igel sein?, 23. Juli 2008
Von Eskalina (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Es ist oft eine Freude die wunderbar geformten Sätze zu lesen und ich habe mich mehr als einmal gefragt, warum der Name der Übersetzerin Gabriela Zehnder, die es vermochte, die Melodie der Sprache so gekonnt zu übersetzen, nur einmal genannt wird und die es dem Verlag noch nicht einmal wert ist, dass man ihr ein paar Zeilen im Klappentext widmet. (Fast eine Parallele zur Concierge, deren Arbeit von allen geschätzt wird, die aber aufgrund ihrer Rolle immer im Hintergrund zu stehen hat.)
Trotz der Freude ist es aber auch häufig eines: etwas anstrengend und sogar manchmal etwas ermüdend, wenn allzu viel parliert wird, wenn der Grundgedanke der Überlegungen und Abschweifungen schon als Schatten seiner selbst 5 Seiten zuvor zu finden ist und über dem ganzen fast in Vergessenheit gerät.
Das ist einer der Punkte, die dazu führten, dass ich die allgemeine Begeisterung nicht so ganz teilen mag. Und noch etwas war für mich nicht stimmig. Ein zwölf Jahre altes Mädchen und eine 54 Jahre alte Frau müssen einfach unterschiedlicher in ihren Formulierungen sein. Natürlich sind beide Hyperintelligent und darauf werden wir als Leser dann auch mehr als einmal hingewiesen, als wenn wir das nicht aus der Sprache und den verwendeten Zitaten schon verstanden hätten, wird es immer wieder in die Geschichte eingestreut, doch die Autorin gibt den Beiden die selbe Art von Sprache, legt ihnen Sätze in den Mund, die von ihnen beiden stammen könnten und so besitzen Renèe und Paloma für mich keine eigene Identität und wirken darum seltsam homogen und nicht authentisch genug, als dass ich ihnen die von Frau Barbery zugedachte Rolle abnehmen mag.

Natürlich werde ich nichts über das Ende des Buches verraten, doch auch hier war ich nicht sehr begeistert von dem, was die Autorin für ihre Hauptperson vorgesehen hat und auch, wenn es kein unrealistisches Ende ist - unrealistisch ist eher die Existenz einer überintelligenten philosophierenden Concierge wie Renèe und eines Wesens wie Paloma, deren Sprache und Erfahrungen zu abgeklärt und zu Lebenserfahren für ein Mädchen ihres Alters klingt  so hat es mir persönlich nicht gefallen.Insgesamt, mag ich mich der allgemeinen Begeisterung nicht anschließen, da es zwar sprachliche Schönheit aufweist und zum Teil interessante Ausflüge in die Philosophie bietet, mir aber zu viele Kritikpunkte bietet, um es uneingeschränkt zu empfehlen.
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110 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen sympathisch - nicht mehr und nicht weniger , 13. Juni 2008
Ein heiterer, kurzweiliger und warmer Roman ist das. Nach meinem Empfinden kommt er erst im zweiten Viertel so richtig in Fahrt, so als hätten die Protagonisten ab da selbst das Ruder übernommen. Um so mehr wachsen sie einem dann ans Herz, und umso mehr habe ich mich gefreut, dass Renée und Paloma in ihren harten Ansichten und ihrer Strenge am Ende eines Besseren belehrt und in die Lage versetzt werden, mit gütigeren Augen auf sich und die Welt zu schauen. Das hat mich ehrlich gerührt.

Der Roman lebt von seinen Hauptfiguren und den Situationen, in die sie geraten, den genauen Beobachtungen, die sie machen, seinem situativem Witz wie vielleicht auch dem Wunsch, die Augen zu öffnen für die wahren Begegnungen im Leben, für die Kunst und die zeitlos schönen Momente.

Muriel Barbery schreibt unbestritten gut, verfehlt aber meiner Meinung nach immer dann das Ziel, wenn sie dem Leser in Exkursen, die die Handlung überhaupt nicht voranbringen, vermeintlich philosophische oder ästhetische Prinzipien (zur Grammatik, zu Innenarchitektur oder zu Funktion und Wirkung von Türen, sic!) erklären will und sich dabei auch noch besonders umständlich ausdrückt. Da, wo Barbery aber bei ihrer Geschichte und ihren Figuren bleibt, ist sie gut.

Der Roman kommt in seiner Sprache und in seinen Nebensträngen anspruchsvoller daher, als er ist. Ich kann daher verstehen, dass Leser enttäuscht sind, die mehr Tiefgang erwartet haben, weil der durch die Sprache suggeriert, das Versprechen aber nicht eingelöst wird.

Ich lege "Die Eleganz..." ab unter "sympathischer, teils herzerwärmender Schmöker mit spleenigen Charakteren, geschrieben von einer ambitionierten und zum Teil etwas zu selbstverliebten Autorin ".
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Hybris, 9. August 2009
Da kommt ein Buch mit einem großen Anspruch daher, der einen eigentlich schon stutzig machen sollte, denn wirklich große Dinge preisen sich nun mal nicht selbst. Deshalb als Antwort auch ein großes, fast schon anmaßendes Wort: HYBRIS.
Aber wie die meisten Menschen auch, die auf der Suche sind nach Neuem und Schönen und vielleicht auch ein bisschen nach weisen Dingen und Gedanken, habe auch ich mich von dem äußeren Schein locken lassen.
Aber vor lauter Selbstverliebtheit in die eigene Größe und Intelligenz kommen die großen Gedanken nur als Nebenschauplatz daher.
Sprache wird hier benutzt um uns zu zeigen wie beeindruckend man selber ist. Ob das nur die Protagonisten der Handlung sind oder der Autor selbst ist schon wieder nebensächlich, weil man nicht zu dem Text finden kann. Ein Text der nicht kommuniziert, sondern sich ständig selbst inszeniert und bewundert. Ein Text der einen nicht trägt, nicht durch die Geschichte und schon gar nicht zu den so vollmundig versprochenen großen Gedanken. Also wohl eher Literatur in ihrem schlechtesten Sinn. Schade!!
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Vor 1 Monat von Heike Ackermann veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wer die Eleganz eines Igels nicht sehen kann, liegt bei diesem Buch wohl falsch
Zugegeben: Die Anzahl der Fremdwörter, die Kompliziertheit mancher Sätze und der an Präpotenz grenzende Sarkasmus, der manchmal der ganzen Welt entgegengebracht wird, sind... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Hannes Winter veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen a book you want to read again
A wonderful story with a difference. The language used is excellent and you will want to read it again and again.
Vor 1 Monat von Susanna D veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Falsches Jahrhundert
Ich tat mir am Anfang mit dem Buch recht schwer und konnte es erst nach ca. 60 Seiten flüssiger lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Büchertiger veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Intellektuelle Langatmigkeit
Die Autorin versucht all ihr Wissen auf zwei Protagonisten zu übertragen, denen man dies in keinster Weise abnimmt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von pmkmunich veröffentlicht

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Gute Sprache zeichnet sich sicherlich nicht dadurch aus, einen Aspekt über mehrere Seiten auszudehnen und dazu möglichst verschachtelte Sätze zu konstruieren. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Olivia veröffentlicht

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Erstmal ein kräftiges *gääähn* für die Handlung. Was anderes fällt mir da nicht ein. Wie schon bei "Sophie's Welt" musste ich mich durch diesen pseudo-philosophischen... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Karoletti veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Französischer Charme nichts für deutsche Leser?
Selten hat mich ein Buch so kurzweilig unterhalten, so geistreich amüsiert und letztendlich so bezaubert wie dieses !! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Anazone veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Bezaubernd!
Dieses Buch berührt wie ein Feen-Wimpernschlag. Sanft, unerwartet, märchenhaft. Erzählt wird eine zwar zu Herzen gehende, aber unsentimentale Geschichte zweier Welten wie sie... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Angelika Schaller veröffentlicht

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Das Buch ist außerordentlich gut. Es gerät am Ende ein wenig kitschig, was man der Autorin aber verzeiht. Schließlich ist es ein Kinderbuch. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Hugi Von Baz veröffentlicht

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