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Die Pendragon-Legende: Roman
 
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Die Pendragon-Legende: Roman (Taschenbuch)

von Antal Szerb (Autor), S. Großmann-Vendrey (Übersetzer)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 312 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423244259
  • ISBN-13: 978-3423244251
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 240.920 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nachdem er 2003 Antal Szerbs großartigen Roman Reise im Mondlicht wiederentdeckt hat, erfreut uns der Deutsche Taschenbuchverlag ein Jahr später mit der Neuausgabe des Romans Die Pendragon-Legende.

Im Original erschien das in mehrerlei Hinsicht fantastische Buch 1934. Und in etwa dieser Zeit spielt auch die Geschichte um den jungen, in England lebenden ungarischen Gelehrten János Bátky, einem Spezialisten für das mystische Schrifttum des 17. Jahrhunderts. Durch einen Zufall lernt der Ich-Erzähler -- ein Büchermensch durch und durch -- einen wundersamen walisischen Earl kennen, der vorgibt, die Mystik des 17. Jahrhunderts sei auch eines seiner Steckenpferde. Er lädt Bátky ein, ihn auf seinem Schloss zu besuchen, das eine für ihn ausgesprochen reichhaltige Bibliothek beherberge. Und so ist es! Doch nicht nur die Bibliothek hat es in sich. Das wahre Leben im Schloss des Owen Pendragon, dem Earl of Gwynned, ist nicht minder geheimnisvoll. Die Identität des Schlossherrn erweist sich bald selbst als ein Mysterium, das mit der Geschichte des Rosenkreuzerordens verwoben ist, dessen Gründers Auferstehung bevorstehen soll …

Die Atmosphäre des von Susanna Großmann-Vendrey glänzend übersetzten Buchs zieht den Leser schnell in den Sog einer düsteren und zutiefst englischen bzw. keltisch-walisischen Geschichte hinein, in der es natürlich auch von Gespenstern und durch nächtliche Nebel galoppierenden schwarzen Reitern nur so wimmelt. --Alexander Dohnberg

Kurzbeschreibung

Ein ungarischer Büchernarr gerät auf einem walisischen Schloss unversehens in ein gespenstisches Verwirrspiel.

»Im Grunde fangen alle Geschichten damit an, dass ich in Budapest geboren bin« – so beginnt János Bátky, Doktor der Philosophie mit besonderem Interesse für die englischen Mystiker des 17. Jahrhunderts und überhaupt sehr in alles Englische verliebt, seine außerordentlich »gespensterhafte Geschichte voller unerklärlicher Abenteuer«. Die wiederum beginnt mit einer Abendgesellschaft in London, auf der ihm Owen Pendragon, der derzeitige Earl of Gwynned, vorgestellt wird, über den man sich allerlei Wundersames erzählt – so unter anderem, dass er auf seinem walisischen Schloss in einem geheimen Labor Versuche mit merkwürdigen Tieren betreibe, um, getreu dem Pendragonschen Familienmotto »Ich glaube an die Auferstehung des Fleisches«, dem ewigen Leben auf die Spur zu kommen.

Aufgrund beidseitiger Sympathie lädt der Earl den jungen Ungarn für ein paar Wochen auf sein Schloss und zum Studium in die berühmte Bibliothek der Pendragons ein. János Bátky kann sein Glück kaum fassen – ahnt er doch noch nicht, dass seine Reise ihn in ein mysteriöses Verwirrspiel um eine höchst strittige Erbschaft verwickeln wird, in dem unter anderem die folgenden Figuren wahrhaft literarische Rollen spielen: zwei schöne Damen, lebende und tote englische Gentlemen, ein schalkhaftes walisisches Gespenst und vor allem der seit 120 Jahren in der Familiengruft der Pendragons auf seine fleischliche Auferstehung wartende Ahnherr Asaph Pendragon, Begründer des alchimistischen Rosenkreuzer-Ordens und vielleicht letzte Mensch auf Erden, der noch wusste, wie man Gold herstellt.


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der unbekannte Klassiker, 16. April 2005
Von Karl Hopf "karlderkahle" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Siehe da, dieses Büchlein wurde doch noch mal neu aufgelegt, nachdem es jahrzehntelang in sämtlichen Antiquarien vergriffen war.
Nun, was ist das für ein Buch, ich will es mal so sagen: Wenn Ephrahim Kishon und Umberto Eco sich zusammengesetzt hätten, um gemeinsam eine Geistergeschichte zu verfassen, die auf einem alten englischen Adelssitz spielt, wäre wohl ziemlich genau das herausgekommen. Eco hätte die Fülle philologischer und historischer Details beigesteuert, und Kishon den trockenen, typisch ungarischen Humor.
Was Antal Szerb damals (noch vor dem 2. Weltkrieg, leider wurde er im KZ ermordert) geschrieben hat, liest sich auch heute noch frisch, unterhaltsam und vermittelt ganz beiläufig ein paar Wissenswertigkeiten aus der Welt der Geheimbünde.
Der Philosophiedoktor Bátky trifft auf einer Party einen Earl, der ihn spontan auf seinen Landsitz einlädt, weil sie beide ein gemeinsames Hobby haben: Die Mystiker des 17. Jahrhunderts. Dort angekommen verguckt Bátky sich in die Nichte des Earls und bleibt beharrlich, obwohl schon bald bedrohliche Dinge geschehen: Erbschleicher wollen den Earl ermorden, und ein Geist aus dem 17. Jahrhundert geht auch noch um.
Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spannende und intelligent, 20. Oktober 2004
Welch ein Erstling! Ein spanndener und sehr intelligenter Mix aus Grusel- und Kriminalroman, mystischer Erzählung, bissiger Satire und Liebesroman. Der Ich-Erzähler, ein junger ungarischer Akademiker, der seit langem in London lebt und forscht, wird vom Earl of Pendragon in dessen walisisches Schloss eingeladen, um seine Studien über Mystik in dessen Bibliothek fortzusetzen. Ohne es zu ahnen, wird der junge Mann dadurch zu einer zentralen Figur bei einem alten Erbstreit und erlebt ein aufregendes Abenteuer zwischen vergessenem alchimistischem Wissen und alter walisischer Mystik. Natürlich verliebt er sich auch noch in die Tocher des Earls, was zu weiteren Komplikationen führt. Das ganze garniert Szerb mit einem herrlich humorvollen Blick auf die englische Adelswelt. Ich musste immer wieder lachen, dann wurde es wieder gruselig, das Buch blieb immer spannend und wurde niemals trivial. Schön, dass sich der dtv-Verlag dazu entschlossen hat, nach der "Reise ins Mondlicht" nun auch dieses äusserst lesenswerte Buch neu zu veröffentlichen! Welch wunderbare Bücher hätte man wohl von Antal Szerb noch erwarten dürfen, hätte man ihn nicht im Januar '45 im KZ wegen seiner Herkunft erschlagen.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Vor Eco und Rushdie war Szerb!, 22. Februar 2005
Von Ossiwan "ossiwan" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Ein ungarischer Philosophiedoktor in einem walisischen Schloss, das von den mystischen Rosenkreuzern heimgesucht wird. Was sich anhört wie eine Gespenstergeschichte von vielen birgt in Wahrheit viel mehr.

Antal Szerb hat es vor 70 Jahren geschafft mehrere Gattungen der Literatur zu einer zu vereinen. Steht am Beginn des Buches die klassische Gruselgeschichte, so vermengt sie sich schon bald mit dem essayistischen Roman, den Eco oder Rushdie groß gemacht haben. Und um dem ganzen noch eines drauf zu setzen, bringt Szerb ebenso eine Detektivgeschichte unter, ganz nach den Vorbildern von Christie oder Wallace, letzterer findet sogar Erwähnung. Fortan springt der Roman von einer Geschichte zur nächsten und man muss sich ganz dem süffisanten Erzählton von János Bátky, dem Ich-Erzähler hingeben um durch die Wirrnisse von Schloss Pendragon zu finden. Doch vertrauen darf man dem Erzähler auch nicht, egal welche Haken der Roman schlägt, die Nonchalance des Erzählers ist gleichbleibend, seine Ironie konstant. Sogar dann, wenn er die Ursprünge des Geheimordens der Rosenkreuzer aus einer alten Handschrift übersetzt. Der Erzähler vereinnahmt den Leser komplett, man ist ihm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, weiß nie mehr und meistens viel weniger. Egal ob es sich um Spukgestalten, Erbschaftsbetrügereien oder Liebesaffären handelt, nie kann man sich sicher sein, was Real und was Irreal ist.

Das macht das Buch zu einer virtuosen Achterbahnfahrt durch einen zweiwöchigen Aufenthalt im tiefsten Wales und wäre das nicht genug, bekommt man auch noch intensive Landschaftsbeschreibungen gratis dazu.

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Vor 10 Monaten von Wolfgang Gonsch veröffentlicht

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Wow, was für ein Schmöker: Detektivstory, Gespenstergeschichte, Satire. "Die Pendragon-Legende" gehört zu den Büchern, die man früher mit der Taschenlampe unter der Bettdecke las,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2007 von Floetelei

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Veröffentlicht am 12. Juni 2005 von Regina Karolyi

5.0 von 5 Sternen Unheimlicher und aufregender historischer Krimi
'Die Pendragon-Legende' handelt von der Begegnung des jungen ungarischen Büchernarren und Doktors der Philosophie, Janos Batky, mit dem walisischen Earl of Gwynedd - und von den... Lesen Sie weiter...
Am 29. April 2005 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wohliger Grusel aus Wales
Als Erzähler im Roman „Die Pendragon-Legende" fungiert der 32-jährige Ungar János Bátky, Doktor der Philosophie, welcher England zur Wahlheimat erkoren hat - der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2005 von lostlobo

4.0 von 5 Sternen Mystisches in Sherlock-Holmes-Umgebung
Dieser ungarische Roman ist eine Mischung aus Sherlock-Holmes-Detektiv-Geschichte und Geistergeschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2005 von weisserstier

4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung
Der aus dem Jahre 1934 stammende Roman ist eine erfreuliche Neuentdeckung. Vor dem geistigen Hintergrund der englischen Mystiker aus dem 17. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2005 von Tintenkiel

3.0 von 5 Sternen Mischung aus Mystik und Krimi
Man nehme einige frühneuzeitliche Mystiker, die klassische Alchimistenstory mit der Suche nach der Goldherstellung, die obskuren Geheimnisse der „Rosenkreuzer", und bastele... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Januar 2005 von bernd_jaekel

4.0 von 5 Sternen noch besser als Reise im Mondlicht
Schon die Reise im Mondlicht hat mir gut gefallen. Finde diese nunmehr zweite Übersetzung aber noch besser. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2005 von M. Hofbauer

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