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Träume von Träumen
 
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Träume von Träumen (Taschenbuch)

von Antonio Tabucchi (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Dtv (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423128062
  • ISBN-13: 978-3423128063
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,1 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 1.053.585 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 35 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Zeitgenössische Literatur > Internationale Autoren > Tabucchi, Antonio

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"...geschickt und raffiniert gemacht, wie es sich für einen so manieristischen Autor wie Tabucchi gehört." (Hanns-Josef Ortheil in der "Zeit")
"Der Charme seiner Erzählungen entsteht aus der Andeutung; Tabucchi schreibt fragmentarisch, romantisch, ein wenig surrealistisch... ein Salonstück, ein leichtes, artistisches Spiel um Bildungszitate." (Rolf Grimminger in der "Süddeutschen Zeitung")

Kurzbeschreibung

Ob Toulouse-Lautrec davon träumt, dass er lange Beine hat und mit Jane Avril Cancan tanzen kann, der 15jährige Stevenson davon, dass er auf einer Südseeinsel das Buch ›Die Schatzinsel‹ findet, oder ob Goya im Traum versucht, die Schreckensbilder seiner späteren Jahre allesamt mit dem Pinsel zu vertreiben - nach dem Motto »Jedem seinen eigenen Traum« erfindet Tabucchi für seine illustren Lieblingsgestalten aus Musik, bildender Kunst, Literatur und Geschichte die entsprechenden Traumgebilde. Stets wird der Kern eines Lebens angesprochen, aber eben in der Manier eines Traums: immer leicht schräg, immer indirekt. Durch den Kontrast mit den Lebensgeschichten der Träumenden verlieren die literarischen Luftgespinste ihre Harmlosigkeit und werden zu Interpretationen der Biographien - eine wahre Prophetie ihrer Zukunft.

»... geschickt und raffiniert gemacht, wie es sich für einen so manieristischen Autor wie Tabucchi gehört.« Hanns-Josef Ortheil in der ›Zeit‹

»Der Charme seiner Erzählungen entsteht aus der Andeutung; Tabucchi schreibt fragmentarisch, romantisch, ein wenig surrealistisch ... ein Salonstück, ein leichtes, artistisches Spiel um Bildungszitate.« Rolf Grimminger in der ›Süddeutschen Zeitung‹


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5.0 von 5 Sternen anmutige Traum--Capriccios, 28. Februar 2006
Diese Rezension stammt von: Träume von Träumen (Taschenbuch)
Mit den Worten "Ich habe oft das Bedürfnis verspürt zu erfahren, was die Künstler, die ich liebe, geträumt haben.", leitet Antonio Tabucchi seinen feinen kleinen Band ein, in dem er seinen Lieblingsgestalten aus Musik, Geschichte Literatur und Kunst entsprechende Traumgebilde andichtet bzw. zueignet.
Was also träumt der Dichter, wenn er anderer Menschen Träume träumt?

Beginnend mit Dädalus macht Tabucchi bis Freud bei verschiedenen historischen Gestalten halt, um nächtliche Traumstreifzüge zu erfinden. So erfreut sich Rabelais an einer gargantuesken Mahlzeit in Gesellschaft des Herrn Pantagruel, ein mondsüchtiger Minotaurus entflieht dem Labyrinth auf den wächsernen Schwingen des Dädalus, Ovid wechselt seine Gestalt bei der Metamorphose zum Schmetterling und Goya versucht nur mit dem Pinsel bewafffnet den Schreckensbildern seiner späteren Jahre Herr zu werden. Weiterhin treffen wir in diesem Büchlein auf Toulouse-Lautrec, Fernando Pessoa, Federico García Lorca, François Villon, Samuel Taylor Coleridge, Debussy und Andere.

Als hilfreich erweist sich das Dossier mit den Kurzbiographien der angesprochenen Träumer am Ende des Buches. Für die Personen, deren Biographie einem unbekannt ist, stellt dieses eine Hilfe zur geschichtlichen Einordnung und zum Verständnis der "Träume" dar.
Die einzelnen Erzählungen an sich sind kunstvolle Stimmungsbilder, die etwas Flüchtiges und Unbestimmbares an sich haben und die des mehrmaligen Lesens bedürfen, um sich in ihrer gesamten Tragweite erfassen zu lassen.
Mal heiter, mal schmerzlich oder ironisch, dabei stets pointiert und gewiss niemals naiv gewinnen die Träume in Verbindung mit den jeweiligen Biographie des „Träumenden" an Vielschichtigkeit und Tiefe. Für mich ist dieses eines jener Bücher, die den Leser selbst nach mehrmaligem Lesen zu überraschen verstehen, darum 5 Sterne.

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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen ... das sind doch keine Träume!, 23. Juli 2001
Diese Rezension stammt von: Träume von Träumen (Gebundene Ausgabe)
Ein Traum ist für gewöhnlich verworren, unlogisch, springt hin und her und tut alle möglichen Sachen, deretwegen man ihn nicht versteht. Die Träume, die Tabucchi für seine Lieblingskünstler (von Ovid über Rabelais, Toulouse-Lautrec bis Freud) erfindet, sind dafür ziemlich strukturiert und haben immer das gleiche Thema. Wobei man ihm anrechnen muß, daß er nicht darauf aus ist, große Literatur zu schaffen, sondern er gibt besonderen Ereignissen oder Eigenschaften der Träumer Traumform. Wegen der Kürze der einzelnen Erzählungen eine leichte Lektüre.
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