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Die Kinder der Finsternis
 
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Die Kinder der Finsternis (Taschenbuch)

von Wolf von Niebelschütz (Autor)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: dtv; Auflage: 1. Aufl. (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423120304
  • ISBN-13: 978-3423120302
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 162.403 in Bücher (Die Bestseller Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Um den Aufstieg des Schäfers Barral, dessen Herkunft von Geheimnissen umwittert ist, rankt sich dieser Romen, der in einer Provence mit legendären Zügen spielt. Mit atemberaubender Intensität und Farbigkeit erzählt Niebelschütz aus der Blüte des Mittelalters von Schlachten und Freundschaften mit den 'Ungläubigen' - den kulturell enorm überlegenen Mauren aus der benachbarten Provinz -, von Kämpfen, Intrigen und Bündnissen mit den christlichen 'Brüdern'; von Ritterturnieren, Minnedienst, Ehrengerichten, Aberglauben, Hexenprozesse; von Liebe und Heiratspolitik, Familienfehden und -zusammenhalt.


Klappentext

In der Provence des 12. Jahrhunderts nimmt der Schäfer Barral den Kampf auf mit dem kargen Boden seiner Heimat, mit adelsstolzen Feudalherren und fuchsschlauen Bischöfen. Er bringt es zum Grafen, zum Herzog, gar zum Freund des Kaisers und gewinnt die Liebe der schönen Markgrafentochter Judith - sowie der nicht minder schönen Bauerntochter Maitagorry. Die mittelalterliche Welt ist geprägt von Kriegen und Seuchen, Inquisitionsprozessen, Turnieren, Minnehöfen, Hungersnöten und Pogromen. Ein Stoff, aus dem Wolf von Niebelschütz einen Traum gestaltet hat - der manchmal zum Alptraum wird. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Hammer, 19. Dezember 2005
Diese Rezension stammt von: Die Kinder der Finsternis (Gebundene Ausgabe)
Ich habe schon viele Mittelalter-Romae gelesen, gute und weniger gute. Dieses Buch fegt sie allesamt beiseite. Mit ungeheurer Sprachgewalt, einem selten klaren Blick auf die Schrecken und Freuden dieser Zeit, mit einfühlsamer Präzision bei der Darstellung der damaligen Menschen und mit einer großen Liebe zur dargestellten Landschaft entfaltet von Niebelschütz ein kenntnis- und facettenreiches Panorama der mittelalterlichen Provence, deren Geschichte er auf die Lebenszeit des anfänglichen Schäfers und nachmaligen Fürsten Barral komprimiert. Dieser Mann wandelt sich zum Titanen, dessen Leben trotz furchtbarer Schläge am Ende fast pharaonische Züge annimmt.

Ein Warnhinweis sei angebracht:
Die Sprache sowie die Bildwelt dieses Buches sind nicht jedermanns Sache. Wer sich vor allem an lingusitschem Fastfood zu erfreuen pflegt (wie es zB in den deutschen Übersetzungen von Dan Brown durchaus kunstfertig serviert wird), der sollte die Finger von Niebelschützens Büchern lassen: Hier wird tief in den deutschen Sprachschatz gegriffen, werden alte, wenig geläufige Stilformen kulitiviert und es wird an drastischen Bildern nicht gespart. Politische oder moralische Scheuklappen waren dem Autor ganz offensichtlich verhaßt.
Die Kinder der Finsternis ist kein gemütlicher Schmöker. Wer den Zugang zu diesem Buch gefunden hat, der taucht ein in eine heiß-kalte Welt voller Leidenschaften und Gegenlätze, eine fremdartig-vertraute Vergangenheit, in der die Maßstäbe unseres Denkens gezimmert wurden.

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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hätte viel höheren Verkaufsrang verdient, 12. September 2001
Von Ein Kunde
Ein unbekannter Großer der deutschen Literatur. Empfehlenswert auch "Der blaue Kammerherr" vom gleichen Autor. Wenn auch die Sprache möglicherweise gewöhnungsbedürftig ist, bereitet sie m.E. dennoch nicht so viel Mühe wie das Spätwerk Thomas Manns. "Saft und Kraft", hier durchaus nicht spöttisch gemeint, ungeheurer Kenntnisreichtum und eine Erzählkraft, wie sie deutschen Autoren keinesfalls häufig eignet, zeichnen dieses Buch aus. Ich hoffe, dass der Literaturunterricht an deutschen Schulen das Werk mittlerweile entdeckt hat.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Genial - atemberaubende sprachliche Urgewalt, 2. Februar 2001
Diese Rezension stammt von: Die Kinder der Finsternis. (Broschiert)
Ich teile die Meinung der meisten Rezensenten vollkommen, auch wenn ich Kritik verstehen kann. Die Sprache ist nicht für jedermann leicht zu lesen. Das ist sicher mehr eine Frage des Geschmacks als der Fähigkeit. FALLS es einem allerdings gelingt, sich mit der Sprache (nach einigen Seiten) anzufreunden, erwartet einen ein Roman dessen Kraft, ja Urgewalt, selbst Großen wie Tolkien und Joseph Conrad auf die Plätze verweist. Das Buch hat mich beim Lesen so gefesselt, dass ich mehrmals vor Begeisterung Termine vergessen habe. "Die Kinder der Finsternis" ist ein Lesegenuß unvergleichlicher Intensität. Wer den Medicus gut fand und auch mit Grimmelshausen seine Freude hat, der MUSS es lesen.
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5.0 von 5 Sternen Ein Jahrhundertwerk.
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Am 16. September 2005 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Das Original
Wenn es einen "Mittelalterroman" gibt, dann ist es dieser. Danach kommt "Der Name der Rose" und dann ist erstmal Schluß. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2004 von Walter Monk

1.0 von 5 Sternen Nerviges Pseudomärchen
Das Buch mag ja gewissenschaft recherchiert sein und das Leben im Mittelalter realistisch darstellen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2004 von Irmgard

5.0 von 5 Sternen Gegenwart Mittelalter
Wolf von Niebelschütz schrieb das Buch nach dem Krieg, also in einer Zeit, in der alles Düstere, Gewalttätige und Wahrhaftige nicht gerade boomte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2003 von asoric

3.0 von 5 Sternen Ziemlich finster
Sicher ist es eine spannende Gescichte, vielleicht war es im Mittelalter ja auch so. Die finsteren Zeiten werden sehr anschaulich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2003 von Häberle, Magdalene

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