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Mord auf ffolkes Manor: Eine Art Kriminalroman
 
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Mord auf ffolkes Manor: Eine Art Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)

von Gilbert Adair (Autor), Jochen Schimmang (Übersetzer)
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 294 Seiten
  • Verlag: Beck; Auflage: 4., Aufl. (23. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406550657
  • ISBN-13: 978-3406550652
  • Originaltitel: The Act of Roger Murgatroyd
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 291.714 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de–Redaktion

Die klassische Frage vieler Krimiklassiker: Wie gelangt der Mörder nach der Tat aus einem Raum heraus, der hernach von innen verschlossen vorgefunden wird? Eine erfolgreiche Krimiautorin und ein pensionierter Polizist rücken in Gilbert Adairs grandioser Krimiparodie Mord auf ffolkes Manor dem Problem zu Leibe.

Colonel Roger ffolkes (ja -- kleingeschrieben und mit ff am Anfang) und seine Weihnachtsgäste werden zu früher Morgenstunde von einem Schuss und einem Schrei auf den Plan gerufen. Der Colonel und Donald Duckworth, der Freund seiner Tochter Selina, eilen hinauf zur Dachkammer, aus der das Getöse zu vernehmen war. Sie finden die Tür verschlossen, Blut sickert durch den Türspalt. Nachdem sie mit vereinten Kräften die Tür aufgebrochen haben, finden sie ffolks ungeliebten Gast Raymond Gentry erschossen auf dem Boden vor. Eine Tatwaffe ist nicht auffindbar, das Zimmer leer. Wie kann der Mörder das Zimmer verlassen haben? Unglücklicherweise hat ein Schneesturm die Gesellschaft von der Außenwelt abgeschlossen, unglücklicherweise verfügt jeder der Anwesenden über ein Motiv, Gentry zu ermorden und unglücklicherweise ergibt die Befragung aller durch den pensionierten Scotland-Yard-Inspektor Trubshawe, dass Gastgeber und Gäste Dreck am Stecken haben, wovon der Ermordete nur zu gute Kenntnis hatte. Trubshawe ermittelt mit enervierender Langsamkeit, erhält jedoch Unterstützung durch die erfolgreiche Krimiautorin Evadne Mount, die sich unter den Gästen befindet. Gemeinsam rücken sie dem schier unlösbaren Problem auf den Pelz. Und ein klassisches ermittlerisches Meisterstück von Mount sorgt für den logischen und trotzdem genial verblüffenden Schluss.

Ob nun erfrischende Krimiparodie oder veritabler Kriminalroman -- Gilbert Adair sorgt mit seinen Anspielungen und Zitaten aus der klassischen Kriminalliteratur, seinem erfrischenden Humor und seiner erzählerischen Intelligenz in Mord auf ffolkes Manor für eines der originellsten Krimi-Leseerlebnisse dieses Jahres! Ulrich Deurer



kulturnews.de

England, im Dezember 1935. Im Herrenhaus des ehrwürdigen Colonel Roger ffolkes feiert eine illustre Gesellschaft den Weihnachtsabend und wird durch plötzlichen Schneefall von der Außenwelt abgeschnitten. Als am nächsten Morgen die Leiche des Klatschreporters Raymond Gentry in der Dachkammer des Hauses gefunden wird, ist klar: Der Mörder muss einer der Anwesenden sein. Ein pensionierter Scotland-Yard-Ermittler wird zur Lösung des Falls herbeigeholt, denn er wohnt zufällig im einzigen benachbarten Haus. Mit erloschener Pfeife im Mundwinkel, seinen alten Jagdhund bei Fuß, verhört er die Gäste des Hauses - und fördert dunkle Geheimnisse zu Tage. Gilbert Adairs Roman ist eine gelungene Hommage an die britische Kriminalliteratur der 30er und 40er. Nicht nur Schauplatz und Figuren könnten eins zu eins einem Agatha-Christie-Roman entsprungen sein, sondern auch der langatmige, sich in überflüssigen Details verlierende Erzählstil Adairs. Bei einem so gelungenen Duplikat ist selbst die Auflösung des Falls nicht wirklich überraschend. Wer kann die Tat klassischerweise begangen haben? Ein Tipp: Der Gärtner war's nicht. (jul)

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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Erfrischend kurzweilige Krimipersiflage, 5. September 2008
Gilbert Adair hat mit "Mord auf ffolkes Manor" etwas geschafft, was nur wenigen vor ihm gelungen ist: Eine gelungene Hommage an die britische Kriminalliteratur der 30er und 40er Jahre auf Papier zu bringen, die gleichzeitig persiflierend und spannend ist. Das er dabei mehr als nur einmal bei den Genies des Genres klaut, mag man ihm vorhalten können. Dennoch hat der Roman genug Eigenständigkeit um funktionieren zu können. Adair trifft den Ton einer längst vergangenen Epoche so genau, dass sich der Leser unmittelbar in diese Zeit zurückversetzt fühlt.

Handlungsaufbau, Schauplatz und Figuren könnten einem typischen Agatha-Christie-Roman entsprungen sein. Und wie bei der großen Queen of Crime kommt auch bei Adair sofort dieses wohlige Krimifeeling auf, bei dem man sich am liebsten in einen großen chintzbezogenen Ohrensessel kuscheln und losschmökern möchte. Von der ersten Seite an nimmt einen die typisch britische Atmosphäre gefangen, lässt man sich von den wunderbar schrulligen und irgendwie vertrauten Charakteren an der Hand führen.

Die Story ist kurz erzählt: Im eingeschneiten Herrenhaus von Roger ffolkes, nahe Dartmoor gelegen (Reminiszenz an Sir Arthur Conan Doyle), ist ein Mord passiert. In einem verschlossenen Raum (John Dickson Carr lässt grüßen) einer Dachkammer. Der in der Nähe wohnende pensionierte Chefinspektor Trubshawe wird gerufen, um den Fall zu klären. Dabei erhält er ungewollt Hilfe von der bekannten Krimiautorin Evadne Mount, die die Ermittlungen selbst in die Hand nimmt und mehr als nur einmal die unter Verdacht stehenden Gäste mit ihren Anekdoten aus der Welt der Kriminalliteratur zur Verzweiflung treibt.

Hier zeigt sich Adairs Gespür für perfekt pointierten Witz, der zwar nicht zu Lachkrämpfen führt, dem Leser mit seiner trockenen Art aber desöfteren zum Schmunzeln bringt. Hinzu kommt das absichtlich überzogene klischeehafte Verhalten der Figuren. Trubshawe ermittelt mit enervierender Langsamkeit, die Verdächtigen winden sich übertrieben beim offenbaren ihrer Geheimnisse und Mount, das Ganze sorgsam verfolgend, zieht (natürlich) als Einzige die richtigen Schlüsse. Sie ist es auch, welche den Gästen, die sich alle zusammen im Salon versammelt haben (Christie hätts nicht besser gekonnt), die vorangegangenen, zum Mord führenden Geschehnisse schildert und mit einer logischen, aber trotzdem genial verblüffenden Auflösung bei ihrem Publikum für Staunen sorgt. Allenfalls Fans der schnelleren Gangart wird bis dahin der langatmige, sich im Endeffekt in überflüssigen Details verlierende Erzählstil, gestört haben.

Insgesamt ist "Mord auf ffolkes Manor" ein gelungenes Duplikat, das sowohl mit Spannung als auch Witz aufwartet. Eine erfrischend kurzweilige Krimiparodie, welche mit Zitaten und Anspielungen auf den klassischen Krimi aufs Beste unterhält und bei Freunden des Genres (wie mir) nach mehr gieren lässt.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Very british, 3. Dezember 2006
Von Livia (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Wer britisches Understatement und britischen Humor schätzt, wer Agatha Christie's Miss Marple liebt und wer die stillosen und seichten amerikanischen Krimis leid ist, der sollte dieses Buch lesen. Wer die Dutzendware der Italo-Lifestyle Krimi-Autoren nicht mehr riechen kann und bei Frau Leon Schüttelforst bekommt, der muß dieses Buch lesen. Spannend und von unnachahmlicher sprachlicher Rafinesse. Ein Krimi, der einen tief in die Nacht fesselt und dessen Atmosphäre unschlagbar ist. Es war eine echte Freude ihn zu lesen.
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35 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Flotte Krimischnurre mit Übersetzungsschwächen, 24. August 2006
DIe Kurzbeschreibung des Verlages ist völlig zutreffend und bedarf somit keiner Wiederholung. Das Buch bietet ein echtes Lesevergnügen und ist mit seinen knapp 300 Seiten auch nicht zu lang, so dass das Verfahren der ironischen, leicht persiflierenden Übererfüllung des Who's dunnit-Musters bis zum Schluss nicht ermüdet. Man muss aber schon ein paar von Agatha Christie's Romanen gelesen haben, Miss Marple (auch in ihrer filmischen Realisierung) und Hercule Poirot und die Grundkonstellationen klassischer britischer Kriminalromane kennen, um seinen Spaß zu haben; die Story allein gibt wahrscheinlich keinen allzu motivierenden Spannungsbogen her.
Das Buch ist auch als Produkt schön ausgestattet. Bedauerlich ist lediglich, dass die Handvoll Stellen, an denen der (Wort-)Witz von einer sprachreflexiven Idee lebt, geradezu stümperhaft übersetzt wurden. Dem im Klappentext eigens als literarischer Übersetzer praktisch auf Augenhöhe mit dem Autor vorgestellten Translator ist an solchen Stellen einfach nichts eingefallen. Man stutzt, weil man merkt, hier müsste eigentlich etwas sein, und erst wenn man sich dann überlegt, wie das wohl im Englischen geheißen hat, kann man die eigentliche Idee nachvollziehen. (Zum Beispiel an einer Stelle, an der "voice" sowohl "Stimme" als auch "aktiv/passiv" im grammatischen Sinne meint und das im Deutschen völig unverstehbar als "Stimme" durchgezogen wird.)So wird man also drei, vier Mal durch handwerkliche Mängel aus dem ansonsten schön formulierten Lesefluss geworfen; aber insgesamt bleibt doch der Eindruck einer angenehmen Lektüre. Keine Schenkelklopfer, aber feiner literarischer Humor!
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5.0 von 5 Sternen Für alle Fans von Agatha Christie ein Muss!
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