Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
spannende, fesselnde Serie, 23. Januar 2008
Ich finde dieses Hörbuch aus der "Agent Pendergast" - Serie bisher das am gelungensten.
Den meisten Hörern werden diese Bücher wahrscheinlich gar nichts sagen. Deshalb möchte den Inhalt dieser hier kurz umreißen:
Es geht bei den Büchern meist um leicht fantastisch angehauchte Fälle eines FBI Agenten, die er mit seiner kühlen charmanten Art zu lösen versucht. Im späteren Verlauf der Serie kommt noch eine familiäre Komponente hinzu. Was sich hier nun sehr unspektakulär anhört ist aber mehr als nur spannend zu hören. Man fiebert förmlich mit den Protagonisten mit.
Der Sprecher:
Tommi Piper spricht das Buch, wie auch die vorgehenden Bücher, hervorragend. Mir gefällt bei ihm besonders die Sprechweise des Agent Pendergast, er verleiht ihm so einen einzigartigen Touch.
Inhalt:
*eventueller Spoiler*
Die Story mit dem Untergrund und den verlassenen Tunneln hat mich total gefesselt.
Die Handlung bleibt permanent spannend und es entstehen keinerlei langweilige Passagen.
Preis:
Für knappe 11¤ bekommt man ein superspannendes Hörbuch welches auf Grund seiner 6CD's Spieldauer auch mal für längere Fahrten geeignet ist.
Dies ist der 2te Band der Serie um Agent Pendergast. Ich würde demjenigen der sich diesen Hörgenuß hingeben will empfehlen die Hörbücher in chronologischer Reihenfolge zu hören (nicht unbedingt nötig, doch manchmal wird auf vergangene Ereignisse Bezug genommen), diese sieht wie folgt aus:
- Relic, Museum der Angst
- Attic, Gefahr aus der Tiefe
- Formula, Tunnel des Grauens
- Ritual, Höhle des Schreckens
- Burn Case, Geruch des Teufels
- Dark Secret, Mörderische Jagd
- Maniac, Fluch der Vergangenheit
ich habe zwischen den ersten 4 Bänden und den folgenden bewusst einen Absatz gelassen. Dazwischen wurde der Sprecher der Serie (Tommi Piper) gegen einen neuen (Detlef Bierstedt) ausgetauscht. Hier empfehle ich NICHT sofort von Ritual auf Burn Case weiterzugehen, sondern erst mal eine längere Hörpause einzulegen, da der Umstieg auf den neuen Sprecher sehr gewöhnungsbedürftig ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
spannende Stunden mit leichten Schwächen, 23. März 2009
Attic baut inhaltlich auf den Vorgänger Relic auf. Es ist aber nicht nötig, das andere Buch zu kennen, da die Vorgeschichte in den Dialogen der Protagonisten sehr ausführlich erläutert wird.
Im Untergrund von New York (der Dachboden des Teufels) geschehen grausame Morde an Obdachlosen. Zunächst interessiert sich die Polizei nicht für die Mordserie doch das ändert sich rasch, als auch die sterblichen Überreste "normaler Bürger" auftauchen.
Für mich ist es bisher das beste Buch aus der Reihe, weil es nicht so übertrieben ist, wie manch andere "Agent Pendergast"-Abenteuer.
Spannung ist in jedem Fall garantiert und abgesehen von kleineren Patzern (Warum lässt sich die Abpumpsequenz des Trinkwasserreservois nicht mehr stoppen?) bekommt man für wenig Geld viel Abenteuer.
Auch Thomas Piper (Synchronstimme von Alf) liest diesmal erstaunlich gut und schafft es, den Figuren Tiefe zu geben.
Fazit: Von kleineren logischen Schwächen abgesehen, das absolute Highlight der Pendergast-Serie.
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Unplausibel, schlecht gesprochen, miserabel übersetzt, Teile von Relic wiederholt, 11. April 2008
ACHTUNG ICH VERRATE IM FOLGENDEN HANDLUNG!
Was bringt mich zu der Einschätzung im Betreff?
Mal der Reihe nach. Es ist der Nachfolger von Relic. Die Handlung wird weiter fortgeführt, soweit so gut, der Charakter von Pendergast ist interessant, alles klar.
Aber, man findet viele Versatzstücke aus Relic hier wieder. Der eklatanteste sei hier genannt. Bei Relic gibt es einen leitenden FBI-Agenten Coffee, der mit gerade zu offensichtlicher Dummheit, gegen jeden gesunden Menschenverstand verstoßend eine Strategie verfolgt, die in die Katastrophe führen muß. Die Helden werden überstimmt und werden zu Einzelkämpfern, die eben retten, was noch zu retten ist.
Hier ist es genauso. Wieder werden von oben angeordnet die Helden "entmachtet", bzw. deren Ratschläge ignoriert, wieder wird eine Strategie verfolgt, die offensichtlich dumm ist, ja hier sogar in der Absicht (ich verrate nicht, was daraus wird) einen Massenmord an zu dem Zeitpunkt nur Verdächtigen vorsieht (im Beschlußmeeting hatte man sich gerade noch gestritten, ob das überhaupt die Verdächtigen seien). Falls in der Gruppe nur einer der Täter ist, würden jede Menge Unschuldige umgebracht, egal. Daß es wahrscheinliche Kollateralschäden gibt, egal, daß die Strategie technisch extrem zweifelfhaft ist aber dennoch natürlich sofort ausgeführt werden muß, ohne auch nur einen Tag Detailplanung und Abschätzen der Folgen, ganz klar.
Zur unplausibilität nur ein Beispiel, unter New York findet sich (ich glaube irgendwo heißt es 30 Stockwerke tief) ein geheimes Netz aus Schienentunneln und Bahnhöfen (!) angeblich vor hundert Jahren von den reichsten Familien der Stadt, Rockefeller etc. für deren Privatvergnüngen angelegt. Soweit ok, aber dann mit riesigen Wartehallen und Bahnhöfen und regelmäßigen Fahrplänen. Hallo? Wozu brauchen ein paar Familien, also meinetwegen 100 Leute, Wartehallen (wohlgemerkt im tiefsten Untergrund) mit Wandgemälden und Prunk etc. und regelmäßig verkehrende Züge, die dann wohl die meiste Zeit leer fahren würden? Und das vor 100 Jahren in New York, wo es das Verkehrschaos von heute noch nicht gab?
Nun zur Umsetzung. Der Übersetzer ist schlecht. Einfach schlecht. Entweder weiß er es nicht besser oder er spricht Dialekt. Es werden immer mal wieder Worte und Redewendungen verwendet, die im Hochdeutschen schlicht und ergreifend nicht existieren. Dazu der ständig wiederkehrende Fehler des "ich bin da gestanden" statt "ich habe da gestanden" in immer neuen Varianten.
Was ebenfalls peinlich auffällt, verschiedene Charaktere in der Geschichte, verwenden für gleiche Sachverhalte exakt die gleichen Formulierungen, wörtlich. Zufall wenn es Personen sind, die sich nicht begegnet sind?
All das natürlich nicht ständig, aber häufig genug, daß es störend auffällt.
Zum Sprechen an sich, Tommy Piper, bekannt aus ALF, ist leider etwas begrenzt in seinen Nuancierungen, er versucht nur halbherzig, den Rollen unterschiedliche Stimmen zu verleihen. Frauen erkennt man noch ganz gut als solche, aber Männer sind untereinander so gut wie gar nicht zu unterscheiden. Das ist verwirrend bei Dialogen, da man manchmal nicht weiß, wer was sagt.
Eine Schlußbemerkung noch, ich habe die ältere Fassung gehört, welche die Vollständige Lesung umfaßt, keine Ahnung, ob die oben genannten Störungen hier rausgekürzt worden sind (es ist die gleiche Einspielung, nur gekürzt, nicht neu aufgenommen).
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