Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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86 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Nicht das was es vorgibt zu sein, 21. Juli 2005
Dan Browns von diesem Werk der Herren Lincoln, Baigent und Leigh inspirierter Bestseller Sakrileg sorgt heutzutage für gewaltige Erfolge und scheint einen Fixplatz in den Bestsellercharts renommierter Magazine wie dem SPIEGEL zu haben.Der heilige Gral und seine Erben wird sowohl in Sakrileg erwähnt wie auch in dem Quellverzeichnis auf das sich der Autor Dan Brown beruft und von dem er behauptet seine Fakten bezogen zu haben. Klarheit herrscht auch darüber, dass einige der zentralen erzählerischen Elemente in Sakrileg diesem Buch entnommen wurden. Unter anderem wurden die neuren Auflagen von der heilige Gral und seine Erben auch mit einem Aufkleber versehen (Ein Muss für die Leser Dan Browns Sakrileg), um damit Dan Browns Sakrileg zu bewerben und gleichzeitig interessierte Käufer auf dieses Werk zu verweisen. Unter dem Haupttitel des Buches steht folgende Zeile: „Ursprung und Gegenwart eines geheimen Ordens. Sein Wissen und seine Macht" Gemeint ist damit die mehrmals als Referenz aufgerufene Prieure de Sion, eine angebliche Geheimgesellschaft, deren angeblicher Anführer in neuerer Zeit ein gewisser Pierre Plantard war. Diese sehr umstrittene „Geheimgesellschaft" hat bereits mehrere echte Experten auf dem Gebiet der Historik auf den Plan gerufen und einige von ihnen kommen im Buch „Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code Das Sakrileg entschlüsselt" auch zu Wort. Wer also mehr über dieses Thema wissen möchte sollte sich auch dieses Buch kaufen, um einen äußerst kritischen Einblick in die Welt des Da-Vinci-Codes zu bekommen. Aussagen unter Eid, Zeugenaussagen und Berichten zufolge ist diese Organisation mit Namen Prieure de Sion im Grunde als nur ein durch Dokumentenfälschung und geschickte Manipulation hervorgerufener Schwindel, eben jenes Pierre Plantard. Diese harten Fakten treffen „der heilige Gral und seine Erben" natürlich schwer und untergraben desssen Glaubwürdigkeit vollkommen, da viele der Annahmen und Theorien des Buches auf Aussagen Pierre Plantards und „seiner" Geheimgesellschaft basieren. Wenn man dieses Buch liest sollte man vor allem eine kritische Sicht der Dinge bewahren, denn nicht alles was hier als Fakten präsentiert wird verdient diese Bezeichnung. Einige durchaus plausible Theorien überschneiden sich hier mit an den Haaren herbeigezogenen Mutmaßungen und vermischen sich zu einer theoretischen Geschichte aus Halbwahrheiten, Sagen, Mythen, Legenden, gefälschten Fakten, harten Tatsachen und der ernüchternden Wahrheit. Dieses Werk ist kein Sachbuch, zumal es allein durch den Willen der Autoren zu einem einzigen plausibel erscheinenden Werk zusammengehalten wird. Gegen Ende verstricken sie sich sogar in den Fallstricken der modernen Geschichtswissenschaften und berufen sich immer häufiger auf die von Pierre Plantard zur Verfügung gestellten Informationen und Fakten. Alles in Allem ergibt das Buch zwar einen durchwegs plausiblen Sinn, aber die Vermischung der vielen Quellen machen es zu einem Werk dass sich zu sehr an dem Wunschdenken orientiert, allem einen Sinn zu geben und alles in gewisser Weise miteinander zu verbinden, wie das auch am Beispiel der Darstellung der Prieure de Sion sehr deutlich wird. Der Prieure wird nachgesagt, dass sie sehr häufig ihren Namen wechseln würde und allein eine (fiktive?) Liste ihrer Großmeister und einige Mutmaßungen dazu verleihen ihr einen geschichtlichen Hintergrund. Fazit: Schon alleine das basieren auf gefälschten Urkunden und die direkte Miteinbeziehung von Betrügern nehmen diesen Buch beinahe jegliche Authenzität. Die Behauptung dies sei ein Sachbuch mag stimmen, da es sich mit einer Sache beschäftigt die größtenteils oder zumindest teilweise auf geschickt platzierten Lügen und Halbwahrheiten beruht. Leser von Sakrileg möchte ich deshalb raten es nicht zu kaufen oder sich nur sehr vorsichtig und vor allem überaus kritisch in die Lektüre dieses Buches zu vertiefen. Selbst Fakten sind nicht immer das was sie vorzugeben scheinen.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Interessant zu lesen, aber wo liegt die Wahrheit........, 11. Dezember 2006
ich habe mir einmal die Mühe gemacht alle Rezensionen durchzulesen und von denjenigen, die dieses Buch so niedermachen, auch die Rezensionen zu anderen Büchern zu lesen. Dabei ist auffällig dass diese Leute anscheinend nur Bücher lesen mit dem Thema Kirche, Christentum, Jesus.....usw., genauso fällt ins Auge dass alle Bücher die sich gegen den gängigen katholischen Glauben richten gnadenlos als Schwachsinn abgestempelt werden. Man bekommt den Eindruck dass da Leute am Werk sind die man nur noch als Hardcore-Katholiken bezeichnen kann oder aber der kath. Kirche, warum auch immer, hörig sind. Sollten da etwa irgendwelche Bedienstete der Kirche am Werke sein, so meine persönliche Verschwörungstheorie oder gab es irgendwo besonders große Scheuklappen im Sonderangebot.
Dieses Buch, das als Grundlage für Dan Browns Bestseller Sakrileg herhalten mußte ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluß nur kann man das auch von der Bibel nicht behaupten. Ist wirklich alles was der Kirche nicht in den Kram passt nur dummes Zeug, ich glaube es nicht.
Genau das aber ist der springende Punkt, der Glauben. Glaube ich das, was mir von Geburt an von Eltern, Schule und Kirche gebetsmühlenartig eingeimpft wurde oder bin ich noch in der Lage offen an Dinge heranzugehen die nicht so ganz ins anerzogene Weltbild passen, ganz gleichgültig ob richtig oder falsch. Es wird zu diesem Thema immer Leute geben die A sagen und es wird welche geben die B sagen, bewiesen ist gar nichts, weder in die ein, noch in die andere Richtung.
Wenn ich allerdings die bisherige Geschichte der Kirche verfolge, die über viele Jahrhunderte aus Mord und Totschlag bestanden hat, aus Lug und Trug, Intrigen und andere Schweinereien, dann, ja dann fällt es mir schon ziemlich schwer, eine solche Institution als die einzig Wahre anzuerkennen.
Deshalb mein Fazit: ohne Vorurteile lesen und sich selbst eine Meinung bilden.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Geld ist wahrer als Wahrheit..Geld entschuldigt alles....., 9. Mai 2001
Von Ein Kunde
Wer verstehen will, muss wissen, wo er die Wahrheit zu lesen hat. Wissen, wer Pierre Plantard und seine „Prieure de Sion" waren. - Laut dem Bericht der franz. Behörden von 1942 und des Deuxieme Bureau (franz. Geheimdienst) vom 15. Febr. 1945 (Originalpapiere): - für jedermann lange schon einsehbar in der Polizeipräfektur Paris, auch Lincoln, Baigent und Leigh bekannt und einsehbar gewesen, aber in ihren Büchern unterschlagen - ordnete man P. Plantard bereits 1942 als sehr jungen Mann als einen paranoiden Kranken ein... einen krankhaft geltungssüchtigen jungen Mann, der alles tat, um aufzufallen. Der sich als Heiland Frankreichs sah. Bereits im Alter von 16/17. Bereits 1937 (!) gründete Pierre Plantard eine antisemitische Loge mit dem Ziel „Der Säuberung und Erneuerung Frankreichs" Stellte einen Antrag auf Herausgabe einer dazugehörigen antisemitischen Zeitung, der jedoch vom damaligen Ministerpräsidenten Daladier abgelehnt wurde. Trat dem ultra rechts-monarchistischen antisemitischen unmaßgeblichen Orden „Alpha Galates" bei, wurde durch Protektion des Vichy-orientierten, mit der Thulegesellschaft verbundenen Prof. le Fur (Rechtswissenschaftler für internationales Recht an der Sorbonne) „Großmeister" von Alpha Galtes. Gab, genehmigt von der Gestapo, eine Zeitung namens Vaincre heraus, die vor antisemitischer und antifreimaurerischer Hetze strotzte (diese ungeheuerlichen Passagen in Vaincre, u.a. z.B. gegen jüdische Autoren jegliches schriftstellerischen Genres, unterschlugen LBL in ihrem Buch. Ebenso wie Prof. le Fur`s Nazieinbindungen). Le Fur lehrte und vertrat ein „Neues Menschenrecht" und sein engster Mitarbeiter und Assistent machte später von sich reden. Er war jener Anwalt, über den die Welt sich empörte, da er forderte, den Eichmannprozess nicht in Israel stattfinden zulassen, „da die Juden nicht objektiv seien".- Aber le Fur und seine Kompagnons waren nur einige wenige in Plantards bewiesener antisemitischer ultrarechts orientieren Vergangenheit. Plantard, der sein Leben lang unter verschiedenen (blumigen) Pseudonymen seine Fälschungen schrieb, gründete einen Orden nach dem anderen. Stets erfolglos. Er sah sich als Retter Frankreichs gegen die Juden und Freimaurer. Keinen Beruf erlernt. Nannte sich „Redner und Journalist". Lebte jedoch von der Rente seiner Mutter. Lebte in den 50ziger Jahren unter ärmlichsten Verhältnissen als Ofensetzergehilfe und gründete 1956 in Anamasse zusammen mit seinen Arbeitskollegen mal wieder einen „Orden" „für bessere und billigere Wohnungen" mit dem Namen - „Prieure de Sion". (benannt nach dem Hausberg von Anamasse). Die berühmten „alten" von dem Abbe Sauniere „gefundenen" Dokumente, sowie die „Dossiers Secrets" auf denen LBL ihre Theorie der Merowingernachkommenschaft aufbauten, wurden 1965 von Plantards „Medium", dem belgischen Schauspieler Philippe de Cherisey, nach dem Desaster des ersten von Plantard initiierten Buches de Sedes „Die Templer sind unter uns", erdacht und erarbeitet. Cherisey selbst gab dies lange vor Erscheinen von „Heiliger Gral und seine Erben" zu. Auch schriftlich. In vielen Briefen. Sowie in Interviews und in seinem eigen Manuskript „Stein und Papier". Sogar notariell bestaetigt. Auch der BBC und LBL gegenüber! Die BBC sendete endlich 1996 eine Dokumentation mit beweisenden Unterlagen und polizeilich protokollierten Aussagen ueber den Betrug „Merowingernachfolge- Holy Grail - Rennes-le-Chateau - Plantard - Prieure de Sion" unter dem Titel „History of a Mystery". Welch eine Karriere! Vom Nazi, Antisemiten, Fälscher und vorbestraften Betrüger zum Nachkommen aus dem Blut Jesu! Verständlich, dass H. Lincoln davon nichts mehr wissen will und heute das „große Geheimnis" der Templer nicht mehr in Rennes-le-Chateau oder in der „Prieure de Sion" oder gar in Plantard, sondern nun auf der Insel Bornholm sieht. Welch ein Segen, dass dem deutschen Leser diese letzten Bücher Mr. Soskins (Lincoln) erspart blieben. Aber ein Segen fuer Bornholm...so sieht dies das Touristikbüro von Bornholm.
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