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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannende Unterhaltung, 27. Februar 2007
Ich lese Science Fiction auch, weil ich auf der Suche nach spannender Unterhaltung bin, und nicht nur, um mich mit anspruchvoller Literatur auseinander zu setzen. Dieses Buch ist sicher nicht anspruchsvoll, aber es ist spannend und es ist mit Sicherheit nicht platt oder trivial.
Das fängt schon mit der Idee an: Ein Nordstaatenregiment wird auf einen anderen Planeten verschlagen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Industiralisierung noch nicht soweit fortgeschritten, als dass sich nicht innerhalb kurzer Zeit mit dem Wissen einiger Fachleute (die zufällig alle Soldaten in dem Regiment sind) in kleinem Massstab wiederholen liesse. Man denke nur daran, was alles notwendig ist, um einen Transistor herzustellen! Ausserdem waren viele der Nordstaatensoldaten wirklich von den Gedanken der Demokratie und der Freiheit überzeugt, hier ist das Buch meiner Ansicht nach nicht unrealistisch.
Ein solches Regiment trifft nun auf eine Zivilisation, wie es sie in Russland bis zur Revolution noch gegeben hat. Auch hier hat der Autor die Strukturen korrekt beschrieben.
Die Spannung beginnt, wenn der Autor das Zusammentreffen der beiden Zivilisationen beschreibt, und kulminiert, wenn beide Zivilisationen durch Aliens bedroht werden.
Das eine Bedrohung einen massiven Industrialisierungsschub auslösen kann, dafür gibt es viele Beispiele in der Geschichte. Eines wird in dem Buch erwähnt: die Entwicklung der Südstaaten. Ein anderes Beispiel ist die Entwicklung der USA während des 2. Weltkriegs. Die Entwicklung in dem Buch mag etwas schnell gegangen sein, aber die politische Situation ist nicht unrealistisch. Und natürlich trägt die rapide Entwicklung auch zum Spannungsbogen bei.
Die Protagonisten in dem Buch sind durchaus differenziert dargestellt, und zwar auch bei den Aliens. Es sind keine reinen Helden oder absolute Bösewichter. Das unterscheidet das Buch übrigens von den manchmal etwas faschistoiden Tendenzen in den Büchern von Robert A. Heinlein.
Alles in allem: Empfehlenswert! Ich bin gespannt auf die weiteren Folgen.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unterhaltsam, Lehrreich, Gut!, 19. März 2005
Hab das Buch auch gelesen und kann meinen Vorrednern NICHT zustimmen!Das Buch ist spannend es hat interessante Charaktere die sich entwickeln und bestimmt noch werden in den anderen Bänden. Es hat eine interessante Story die Kämpfe sind realistisch aber sehr blutig mit vielen Opfern. Gerade dadurch finde ich wird es aber sehr realitätsnah und es wird deutlich das bei einem Kampf für die Freiheit zwangsläufig viele Opfer auf beiden Seiten zu beklagen sind. Das die Industriealisierung manchen viel zu schnell und realitätsfern erscheint könnte eventuell daran liegen das wir heute wohl andere Masstäbe haben als früher. Damals hat man noch gearbeitet von morgens bis abends, da war der Wille noch größer als heute. Ständig gab es neue Erkenntnise und Entwicklungen in jedem Forschungsgebiet. Es gab noch keine bequeme 40 oder 35 Stunden Woche. Die Leute wollten was bewegen etwas erschaffen an das sie glaubten! Vor allem im damaliegen Amerika zur Zeit als es noch Massen an Land gab und der Kampf für die Freiheit und Gleichheit aller Menschen geführt wurde (Was heute so darunter läuft ist ein anderes Thema). Stellenweise ist es vielleicht etwas schnell gegangen aber die Leute haben Angst vor den Aliens und sie sind ausgebildete Handwerker und Soldaten, sie müssen sich also nichts erarbeiten sondern nur Bauen und in Betrieb nehmen was sie sowiso schon kennen. Und für das reine Bauen haben sie genug Helfer. Warum sie nicht zurück wollen? Nun so viele verheiratete gab es ja nicht im Regiement und der Mensch ist anpassungsfähig und vergisst schnell, vor allem bei der Bedrohung und den vielen Aufgaben die auf die Menschen warten. Also alles in allem ein Buch das sich lohnt zu lesen! Es vermittelt eine prise Demokratie, liefert Action, ist witzig und traurig. Vielleicht ist es nicht immer Perfekt (Stil und manche Schilderungen) aber alles in allem seine 5 Sterne wert.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Typische Reiseliteratur, 8. Januar 2005
Mal wieder ein typisches "Reise-Buch": es liest sich angenehm flott und redlich spannend , ohne eine bleibende Erinnerung an die Handlung oder die Charaktere zu hinterlassen. Das liegt wie üblich bei derartigen "Romänchen" daran, dass die Handlung in einem atemberaubenden Tempo vorangetragen wird. So sprechen der Kommandant des 35. Maine-Regiments (das wohl in der Tat existiert hat & während des Bürgerkriegs auf hoher See mit Mann & Maus unterging) und die attraktive, hübsche Krankenschwester sich unmittelbar nach dem Kennenlernen gründlich aus und bereiten damit eine zukünftige Romanze vor. Natürlich sind die Nordstaaten ungefragt die Guten, weil sie ja aus rein hehren Motiven (Zusammenhalt der Union, Abschaffung der Sklaverei etc. pp.) handeln. Bestimmt kein schlechtes Buch für Bus & Bahn, aber wer anspruchsvolle oder glaubwürdige Literatur über den US-Bürgerkrieg erwartet, ist hier falsch. Aber wenn ich ein Haus streichen will, kaufe ich ja auch keinen Wasserfarben-Malkasten ;-)
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