Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannender, mystischer Roman vor kroatischer Kulisse!, 29. September 2008
Ein interessanter Schauplatz und eine spannende Geschichte. Was will man mehr? Corinna Kastner ist es hervorragend gelungen, beides in ihrem Roman miteinander zu verbinden. Doch sie bietet noch mehr, einen Schuss Mystik, die Brücke zur Vergangenheit und als Krönung eine Liebesgeschichte.
Die Autorin beschreibt liebevoll den Schauplatz und der Leser spürt sofort, welche Begeisterung darin mitschwingt.
Im Mittelpunkt stehen die Schicksale zweier Frauen, die auf den ersten Blick nichts miteinander verbindet. Nella, eine sympathische Frau der Gegenwart und auf der anderen Seite Mirjana, eine Hexe, die im 16.Jahrhundert lebte. Auf mysteriöse Weise herrscht zwischen beiden eine Beziehung, ausgelöst durch die Perlenkette, die Nella von ihrer Mutter erbte. Um die Geschehnisse zu verknüpfen, die das Geheimnis um Mirjana enthüllen, nimmt uns Corinna Kastner auf eine spannende Reise durch die Zeit mit. Dazu hat sie zwei voneinander getrennte Handlungsstränge angelegt, die sich wie Teile zu einem Puzzle zusammenfügen. Dadurch wird der Plot immer wieder aufgelockert und es kommt keine Langeweile auf. Natürlich sind 550 Seiten nicht gerade ein Pappenstiel, aber Corinna Kastners flotter Schreibstil unterstützt die Handlung.
(a)
Der Lesetipp von Lady`s Lit
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
eine schöne Mischung: historischer Roman, Liebesgeschichte, Krimi und Mystery... , 12. Juli 2006
Nella erbt von ihrer Mutter eine wunderschöne Perlenkette. Wenn Nella die Kette trägt, strahlen die Perlen eine ungewöhnliche Wärme aus und Nella hat das Gefühl mit der ursprünglichen Besitzerin in Verbindung zu sein. Als sie den gutaussehenden Antiquitätenhändler Safet kennenlernt, folgt sie ihm kurzentschlossen in seine Heimat Kroatien. Dort macht sie sich auf die Suche nach der Geschichte der Kette und ihrer Besitzerin Mirjana. Mirjana, einer Frau aus dem 16. Jh. die der Legende nach eine Hexe war...
Die Geschichte spielt abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit, wobei mir die Teile in der Vergangenheit besonders gut gefallen haben.
Insgesamt eine schöne Mischung: historischer Roman, Liebesgeschichte, Krimi und Mystery... Alles ist geschickt kombiniert und ergänzt sich gut.
Das Buch liest sich locker und flüssig, ist spannend und hat einen gewissen Witz.
Schön fand ich, dass das Buch vorallem in Kroatien spielt, das ist mal ein ganz ungewohnter Schauplatz. Außerdem waren die Beschreibungen von Land und Leuten wirklich toll. Da bekommt man richtig Lust auf Urlaub!
Wirklich ein netter Schmöker für einen heißen Nachmittag im Liegestuhl!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Begeisternd!, 6. Mai 2006
Wie schön, dass heute Maifeiertag ist - so konnte ich doch ungebremst das letzte Drittel des Buches lesen, ohne den Spannungsbogen unterbrechen zu müssen. Ich sage nur: Verfolgungsjagd von Kroatien nach Deutschland mit "Ragusas Erbe" im Rucksack, wobei keine der handelnden Personen, auch wenn durch die Situation zum Team zusammengeworfen, der anderen traut ... Alles fängt damit an, dass Nella, die Erzählerin, von ihrer Mutter ein wunderbares, antikes Perlengeschmeide erbt, das bei ihr allerlei Irritationen hervorruft. Wenn sie es trägt, spürt sie ein leises Kribbeln, wenn sie gar mit den umgelegten Perlen in einen Spiegel sieht, wird ihr eigener Anblick überlagert von einem fremden Frauengesicht. Nun sollte man denken, dass Nella davon ganz in Anspruch genommen wird, aber nein! Nella hat sich Hals über Kopf verliebt in Safet, einen wirklich umwerfend attraktiven, allerdings sehr schillernden Kroaten, der an einer Kreuzung auf ihr Auto auffährt und sich so in ihr Leben hineinkatapultiert. Der Mann ist ihr, obwohl sie ihm nie ganz traut, so wichtig und die Perlen zu dieser Zeit eher unwichtig, dass sie ihm, der (zufällig?) Antiquitätenhändler ist, die Kette anvertraut, damit er in Kroatien Nachforschungen anstellt. Wobei ihr das einen wunderbaren Vorwand liefert, mit ihm in Kontakt zu bleiben ... Als Nella dann ihren Job in einer Galerie verliert, kommt ihr Safets Einladung nach Kroatien wie gerufen. Als Leser wird man mitgenommen nach Dubrovnik und stellt fest, dass es auch ohne Perlen und wilde Abenteuer ein wunderbarer Ort zum Urlauben sein muss. Nella aber kann sich durchaus nicht entspannen, denn hier, im ehemaligen Ragusa, beginnt die Wirkung der Perlen ungleich intensiver zu werden als in Deutschland. Es ist Mirjana, die angebliche Hexe aus dem 16. Jahrhundert, mit der Nella in Kontakt kommt. Die daraus resultierende Zeitüberschneidung ist außerordentlich raffiniert und stimmig dargestellt. Zwischenzeitlich muss Nella sich in der Gegenwart mit Safet auseinandersetzen - er enttäuscht sie maßlos, sie ist erbittert, gleichzeitig spürt sie aber auch das Ausmaß der Verletzungen, die der Krieg und die damit verbundenen Familiendramen ihm zugefügt haben und die er mit Coolness zu überspielen versucht. Übrigens, die Duplizität der Ereignisse bringt es mit sich, dass Mirjana ihrerseits in Verbindung kommt mit einem attraktiven, wenn auch extrem schillernden Italiener ... Wie diese Handlungsstränge verknüpft werden und wie alles endet, will ich nicht verraten. Da bleibt nur eines: selber lesen!
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