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Genial dagegen. Kritisches Denken von Marx bis Michael Moore.
 
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Genial dagegen. Kritisches Denken von Marx bis Michael Moore. (Taschenbuch)

von Robert Misik (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 194 Seiten
  • Verlag: Aufbau-Verlag; Auflage: 2 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351025866
  • ISBN-13: 978-3351025861
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 12,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 488.648 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 75 in  Bücher > Politik & Geschichte > Gesellschaft > Gesellschaftskritik

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

taz-Kolumnist Robert Misik über kritisches Denken von Marx bis Michael Moore

Den »Che« am Revers, Marx im Regal und »Wir sind Helden« auf dem Plattenteller: Robert Misik, einer der streitbarsten linken Publizisten der jüngeren Generation, beschreibt, wieso Gesellschaftskritik wieder hip ist. Mit Witz, Ironie und Überzeugungskraft verdeutlicht er, warum es in der Ära des Entertainment so schwierig ist, auf kluge Weise links zu sein, und warum Linkssein doch die einzige Weise ist, klug zu sein. Wer heute etwas Rebellisches tut, produziert oft die nächste Schlagzeile, wenn nicht gleich einen Trend. Attac ist so populär wie Greenpeace, die »No-Globals« ziehen von Event zu Event. Michael Moore findet ein Millionenpublikum. Naomi Klein wird mit ihrer Markenkritik »No Logo« zu einer global erfolgreichen Marke. Spröde Theoretiker wie Toni Negri oder Slavoj Zizek erleben einen Hype. Das Theater entdeckt die Entfremdung wieder und die Pop-Musik den Protestsound. Der Kapitalismus schafft Unbehagen und produziert die Kapitalismuskritik gleich mit. Auch die Dissidenz wird zur Ware und produziert Bilder, die von Befreiung erzählen und wie Werbung aussehen. Robert Misik zeigt: Die neue linke Welle ist ein Symptom – Symptom einer Sehnsucht nach starken politischen Alternativen. Er setzt sich mit Gesten des Aufbegehrens, mit Umbruchssehnsüchten und linken Mythen auseinander, die uns überall begegnen, und porträtiert schillernde Figuren der Szene.

Über den Autor

Robert Misik, geboren 1966, ist ständiger Autor der tageszeitung (Berlin), von profil und Falter (Wien) und einer der streitbarsten linken Publizisten seiner Generation. Autor zahlloser Kritiken, Essays, Kommentare und Reportagen.

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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Mehr bestätigung als Erkenntnissgewinnung, 18. Juni 2005
Von Kim Hülsewede (Bielefeld, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Eins vorweg: Robert Misik erzählt uns nichts wesentlich Neues. Aber das ist auch gar nicht sein Anliegen. Es geht ihm darum, die in letzter Zeit verstärkt auftretenden Protestströme hierzulande aufzuzeigen und zu erklären.
Dabei schießt er manchmal über sein Ziel hinaus - ein Song von "Wir sind Helden" macht noch keinen neuen Trend zur Kommerzkritik. Im Endeffekt gelingt es ihm jedoch, zu erklären, warum diese Kritik trotz allem ernst genommen werden kann und muss. Er wehrt sich gegen die Behauptung, Kapitalismuskritik sei ein Trend, eine jugendliche rebellische Geste oder eine Schwärmerei Ewiggestriger und begründet statt dessen, wie der Kapitalismus die Kritik gegen ihn selbst erzeugt. Dabei bedient er sich einer leicht nachzuvollziehenden Logik und Sprache. Damit bietet das Buch eine gute Hilfestellung für alle, die sich einen Überblick verschaffen wollen und Argumente brauchen, die nicht auf komplizierte theoretische Gerüste bauen, sondern im Alltag evident sind.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Genial Dagegen - Oder doch nicht?, 13. Juni 2006
Marxism sells. In unserer schnelllebigen Zeit sind die Schrecken des real existierenden Sozialismus in Europa schon längst vergessen. Staaten wie China sind geografisch sehr weit entfernt und betreffen uns nicht unmittelbar als Nachbarn. Daher lässt sich um das Thema Marxismus, ultralinkes Denken, usf. bereits ein Mythos des Legendären errichten. Allerdings bietet Robert Misik mehr an, als eine Datensammlung linker Literatur und modernen Revolutionären. Entlang des roten Fadens: Wie manifestiert sich revolutionäres Denken nach der realsozialistischen Orthodoxie?, entwirft Misik, zumindest anregende Denkansatze, vielleicht sogar Thesen. Wenn "Amerika Gottes ureigenste Versuchsstation" ist, dann trifft M's Formulierung über die marxistisch-soziale Utopie der Sowjetunion ebenfalls den Nagel auf den Kopf: "Die Sowjetunion war das Laboratorium des historischen Experiments". Derartige Sätze machen das Buch trotz der häufig zu komplizierten Formulierungen seiner Sätze absolut lesenswert. Wer Misik durch seine div. Aufsätze aus den unterschiedlichen Qualitätszeitungen kennt weiß, dass er ein pointierter Denker ist, der jedoch seinen Schreibstil mit hochkomplexen Zusammenhängen spickt. Jedoch sind zu komplexe Formulierungen nicht immer Ausdruck von hoher Intellektualität. Dies trifft für den Autor nicht zu, er ist ein sehr belesener Schreiber. Wird sein Stil zukünftig flüssiger, dann wird Misik auch von der Jugend gelesen - dies wäre empfehlenswert. R. M. filetiert alles was heute nach Revolution, Heldenmythos, ultralinkem Denken u. einfach in (und sei es das Konterfeit von Che am T-Shirt Busen von Kate Moss) ist. Er verwebt faktenreiches Marxismuswissen mit trendigen Interpretationen der modernen Generation "Wir sind Helden". Misik lässt sich nicht all zu tief in eine intellektuelle Diskussion über psychologische Motive einzelner, gesellschaftliche Zusammenhänge usf. ein, denn er möchte bloß ein aktueller Beobachter und Beschreiber sein. Sehr treffend erkennt M. dabei den Mainstream des Popkults um linke Helden wie Che, Trotzki, Baader/Meinhof od. Mao. Dabei kommt ans Tageslicht, dass der Paradekritiker des Bush-Regimes gar kein Revolutzer ist, sondern eher in die Kategorie - Vertreter der Popkultur - fällt. Ob dieses Buch unsere Jugendlichen verstärkt dazu anregt, kritisch-revolutionär zu denken bleibt offen. Zu wünschen wäre es, denn nur durch kritisches Denken können sich Menschen und Gesellschaften weiterentwickeln. Dieses Buch regt zu kritischem Denken an. Dieses Buch ist ein Must für die von F. Illies gepriesene Generation Golf, denn - wer rastet der rostet. Wer nicht kritisch denkt, trägt nichts zur Veränderung der Welt zum Positiven bei, da ohne Kritik keine Reflexionsschleife möglich ist.
Ein Buch von einem Paradelinken aus Wien - für alle!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Linkes Denken im 21 Jahrhundert, 1. Oktober 2006
Der Autor versucht zu ergründen, was man in der heutigen Zeit unter "Links sein" versteht. Dazu setzt er sich mit Persönlichkeiten auseinander, welche aktuell für die Linke Position stehen - der bekannteste Vertreter hierbei ist Dokumentarfilmer Michael Moore.
Im weiteren Verlauf des Buches beschreibt Robert Misik die linke Geschichte im vergangenen Jahrhundert, insbesondere das Verhältnis der Linken zur Gewalt, welches demzufolge Stalinismus und RAF einschließt. Obwohl der Autor selber ein Linker ist, setzt er sich in seinen Betrachtungen äußerst kritisch sowohl mit den Persönlichkeiten als mit den linken Mythen auseinander. Der Schreibstil ist für ein doch theoretisches Thema sehr lebendig und insgesamt leicht zu lesen. Ein wenig kann ich die Kritik von der Ratlosigkeit des Lesers am Ende nachvollziehen. Da wird einem mitgeteilt, das die Zeit der großen Ideen und Utopien vorbei sei und der richtige Weg im kritischen Denken, argumentieren und manchmal auch riskieren für sein subjektives Empfinden liegt. Dies kann man sicherlich nachvollziehen, obwohl es schon eine gewisse Sehnsucht nach klassischen linken Ideen und Programmen gibt.

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4.0 von 5 Sternen Brilliant und bekannt
Man könnte den Inhalt von Misiks Buch in dem bekannten Satz Adornos zusammenfassen: Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Manfred Luger veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Sozialismus ist am schönsten im Kapitalismus
Misik ist ein interessanter Publizist, insbesondere da er uns mit diesem Buch einen Einblick in ein popkulturelles "Linkssein" ermöglicht, in dem die Pose wichtiger ist als die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2007 von Galland

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