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Der Zahir. 5 CDs
 
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Der Zahir. 5 CDs [Audiobook] (Audio CD)

von Paulo Coelho (Autor), Christian Brückner (Sprecher), Maralde Meyer-Minnemann (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Audio CD: 368 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257800002
  • ISBN-13: 978-3257800005
  • Größe und/oder Gewicht: 13,2 x 12,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (72 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 281.025 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 49 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Unterhaltungsliteratur > Internationale Autoren > Coelho, Paulo

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Von manchem Rezensenten nicht nur des deutschen Feuilletons hat Paulo Coelho für seine millionenfach verkauften Bücher schon heftige Hiebe einstecken müssen. Sogar der Langeweile wurde er bereits geziehen -- für einen Romancier der vielleicht schlimmste Vorwurf. Die Leser aber zeigten sich bislang von solcher Kritik ebenso unbeeindruckt, wie (nach außen zumindest) Coelho selbst. Im vorliegenden Buch des brasilianischen Bestsellerautors geht es aber immerhin außer um den titelgebenden Zahir, einer bis zur Besessenheit übersteigerten Liebe, auch um das gespannte Verhältnis seines Ich-Erzählers zur Kritik.

Erzählt wird Der Zahir aus der Perspektive eines mittlerweile überaus erfolgreichen Autors, der von den Lesern geliebt und der Kritik gehasst wird. Ersteres, weil er -- ganz nach dem Erfolgsprinzip Coelhos -- seine Leserschaft an seiner Erleuchtung teilhaben lässt, letzteres, weil er sich den angeblich üblichen Regeln des Literaturbetriebs verweigert, den er als ein schmieriges System von Gefälligkeiten und Abhängigkeiten beschreibt. Dass er aber überhaupt zu dem Schriftsteller geworden ist, der er immer hat sein wollen, hat er letztlich allein seiner Frau Esther zu verdanken, ohne deren ebenso kluge wie selbstlose Hilfe er seine inneren Schreibwiderstände niemals überwunden hätte. Und nun ist diese Frau plötzlich fort. Wurde sie entführt, hat sie ihn verlassen? Der Mann, dem ihre Bedeutung für sein Leben und Seelenheil immer deutlicher vor Augen tritt, macht sich auf eine zunächst völlig vergeblich erscheinende Suche -- um am Ende, wir ahnen es, zwar auch die Gesuchte, vor allem aber sich selbst zu finden.

Was soll man sagen? Der Zahir wird ganz sicher wieder ein Weltbestseller. Und, ganz ehrlich: Wir gönnen es ihm! Das Feuilleton freilich wird sich aller Voraussicht nach auch dieses Mal nur mäßig begeistert zeigen. Und die nicht ganz unberechtigte Kritik, der Autor habe sein immer gleiches Thema nun vielleicht doch einmal erschöpft, wird an Coelho abperlen, wie die Male zuvor. Schade eigentlich, es sollte ihm Ansporn sein. Doch, so wird er sich sagen, Millionen Leser können nicht irren. Er sollte es besser wissen. --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Der Zahir ist die Geschichte einer Suche. Sie handelt von der Beziehung zweier Menschen, die im gleichen Abstand wie Eisenbahnschienen nebeneinanderher leben und einander verlieren. Eine gleichnishafte Erzählung über eine innere und äußere Reise, an deren Ziel jeder sich selbst findet - und vielleicht auch wieder die Liebe. Dies ist die Geschichte eines Mannes, dessen Frau verschwindet. Alles hält er für möglich - Entführung, Erpressung, nur nicht, daß Esther ihn ohne ein Wort verlassen, sich ihm entzogen haben könnte. Die Irritation, die sie verursacht, ist so stark wie die Anziehung, die sie ausübt. Was für eine Form des Lebens führt sie, welches besondere Glück ist ihr, fern von ihm, beschieden? Das Verschwinden von Esther gerät zu etwas, das die Gedanken des Mannes bis zur Besessenheit ausfüllt; es erlaubt auch keine Nähe zu der schönen Marie, die sich in ihn verliebt hat. Der Mann weiß, nur wenn er Esther findet, kann er die Obsession überwinden. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Er lebte, als er starb!", 23. Juni 2007
Von Buecherfans "www.buecherfans.de" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Der Zahir (Broschiert)
Die Vorstellung vom Zahir entstammt der islamischen Tradition
und kam warscheinlich um das 18. Jahrhundert auf.
Zahir bedeutet auf arabisch: sichtbar,gegenwärtig,augenfällig.
Konkret bedeutet dies, daß uns eine Sache oder eine Person- mit der wir in kontakt getreten sind - vollständig ausfüllt, bis wir uns auf nichts Anderes mehr konzentrieren können. Am Ende kann dies in den Wahnsinn führen.
Paulo Coelho läßt uns im Rahmen eines spannenden Romans über philosophische Fragen nachdenken.

Der Zahir behandelt die Geschichte eines Mannes, dessen Frau verschwindet. Dieses Verschwinden beschäftigt den Mann bis zur Bessenheit und erlaubt es nicht, sein Leben zu verändern. Diese Obsession kann er nur überwinden, wenn er seine Frau wiederfindet. Im Grunde geht es um eine Art Pilgerreise zu Sinnfindung, Selbstfindung, Liebe und Glück. Es geht z.B. um Schuldzuweisungen in einer Ehe, Langeweile und Alltagstrott.

Soll man etwas neues wagen, sich mal auf dünnes Eis begeben?
Das Buch paßt absolut in die heutige Zeit der Oberflächlichkeiten und anerzogenen , unsichtbaren Gesetzen und Verhaltensweisen, die letzlich in Krankheiten oder im Unglück enden können.
Das Buch kann ich jedem empfehlen, der sich für Philosophie interessiert und gerne spannende Romane liest.

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50 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gespaltene Meinungen..., 13. Januar 2007
Von B. Katrin "frauenkaeferl" (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Der Zahir (Broschiert)
Das Buch erschien mir anfangs sehr Coelho untypisch. Schon die Seitenanzahl hat mich nach dem Erhalt erschreckt :)
Ich habe selten gute Bücher gelesen, die mehr als 300 Seiten hatten. Meistens ist nach den ersten 100 immer die Luft raus und Situationen und vermittelte Botschaften wiederholen sich.
Bei Coelho ist das zum Teil auch nicht anders, und dann doch wieder vollkommen neu.
Es ist schwer zu beschreiben; einerseits findet man in dem Buch die total typischen von Coelho vermittelten Botschaften über Liebe, Freiheit, Leid, Lebensinn..., andererseits kann der Leser seine Worte diesmal nicht "wahlweise" auslegen.
Die Hauptperson bringt seine eigenen Worte, seine eigene Selbstfindung gerade durch die vielen Dialoge des Buches so klar wie nie rüber.

Und ja, einige meiner Vorrezensenten haben Recht, wenn sie sagen, dass sich in diesem Buch teilweise Passagen aus anderen Büchern Coelhos wiederholen. Ich finde das auch durchaus natürlich. Genau in diesem Buch sieht man, dass die Hauptperson daran wächst. (auch sehr autobiographisch)

Manche scheinen nicht begriffen zu haben, worum es in diesem Buch geht. Sie wollen eine leichte Lektüre fürs Schlafengehen, etwas Berieselung, damit sie ihr erbärmliches geregeltes Leben für Augenblicke vergessen können, dass sie zu keinem Ziel führt.
Coelhos Buch ist aber keine leichte Kost, wenn man es wirklich liest. Man ist dazu aufgefordert sein eigenes Leben zu überdenken, seine eigene Lebensgeschichte zu reflektieren. Er fordert uns auf, nachzudenken, was wir wirklich in unserem Leben erreichen möchten, wofür wir eigentlich leben und vorallem wo wir von unserem Weg, vom Weg der Liebe und Freude abgekommen sind.

Die meisten Menschen warten auf "bessere" Zeiten, behaupten von sich selbst sie sind glücklich, sie sind frei. Aber wenn man genauer nachfragt, nachbohrt kommt man drauf, dass diese Menschen gar nicht mehr genau wissen, worauf sie eigentlich warten und vorallem wozu.

In Coelhos Buch wird der Hauptdarsteller von seiner Frau verlassen. Eine Frau, die er meint zu lieben, allein schon aus dem Grund, weil sie viel miteinander durchgemacht haben.
Wie kann diese Frau ihn nur verlassen? So völlig grundlos? Ohne ein Wort des Abschieds?
Wie kann sie einfach gehen? Es war doch bis auf die "normalen" Ehestreits alles in Ordnung... war es das? Natürlich!
Es ist doch normal, dass jede Beziehung ihre Höhen und Tiefen hat. Irgendwann ist es einfach nicht mehr so aufregend, wie zu Beginn. Muss ja so sein. Muss so sein? Weswegen muss es so sein? Wer bestimmt, dass es so zu sein hat?
Im Leben hat man gewissen Richtlinien zu folgen. Das ist so. Warum das so ist? Warum sollten wir das hinterfragen...

Der Hauptdarsteller beginnt zu hinterfragen. Er macht sich auf die Suche nach seiner Frau, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht, regelrecht in Gedanken verfolgt.

Was anfangs als Suche nach seiner Frau beginnt, endet als Suche nach sich selbst: nach Liebe, Leben und Abenteuer. Die Ehrlichkeit zuzugeben, dass in seinem eigenen Leben doch nicht alles so passt, wie es den Anschein hat (bzw. er sich selbst einredet).


Einige Passagen im Buch find ich teils sehr "abgehoben", aber die Botschaften die in dem Buch vermittelt werden kommen ganz klar rüber. (Vorausgesetzt man liest es aufmerksam...)


Eine Stelle, die mich besonders beeindruckt bzw zum Nachdenken angeregt hat, findet sich auf Seite 180:
"Marie, stell dir einmal vor, zwei Feuerwehrleute gehen in einen Wald, um ein kleines Feuer zu löschen. Als sie wieder herauskommen und an das Ufer eines Baches gelangen, ist das Gesicht des einen mit Ruß bedeckt und das Gesicht des anderen vollkommen makellos. Ich frage dich: Welcher der beiden wird sich das Gesicht waschen gehen?"
"Das ist eine alberne Frage: natürlich der, dessen Gesicht voller Ruß ist."
"Falsch: Derjenige, dessen Gesicht voller Ruß ist, wird den anderen anschauen und denken, er sähe genauso aus wie der andere. Und umgekehrt. Der mit dem sauberen Gesicht wird sehen, dass sein Kamerad voller Ruß ist, und sich sagen: Ich muss auch dreckig sein, ich muss mich waschen."
"Was willst Du damit sagen?"
"Ich will damit sagen, dass ich im Krankenhaus begriffen habe, dass ich mich in allen Frauen, die ich geliebt habe, selber gesucht habe. Ich blickte in ihre sauberen, schönen Gesichter und sah mich darin widergespiegelt. Sie hingegen schauten mich an und sahen die Asche, die mein Gesicht bedeckte, und mochten sie auch noch so intelligent und noch so selbstsicher sein, am Ende sahen sie sich in mir widergespiegelt und hielten sich für schlechter, als sie waren. Bitte, lass nicht zu, dass dies mit dir geschieht."


Fazit:
Mir hat das Buch ausserordentlich gut gefallen.
Wer hingegen nur eine leichte Kost haben will, sollte zu einem anderen Buch greifen (sonst kommt er womöglich noch drauf, dass in seinem Leben etwas Wichtiges fehlt...)
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66 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein mitreißender, ergreifender Roman mit großem Tiefgang, 11. April 2005
Von Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Der Zahir (Gebundene Ausgabe)
Paulo Coelhos neuestes Werk setzt die Reihe seiner letzten Bücher konsequent fort. Die Beschreibung der menschlichen Suche nach dem Sinn des Lebens, dem Streben nach Weisheit bei unbedingter Achtung der persönlichen Freiheit, der Sehnsucht nach erfüllter Liebe ohne gegenseitige Besitzansprüche, all das versucht Coelho auch in „Der Zahir".

Im Unterschied zu früheren Romanen schreibt er aber hier, nur unwesentlich verschlüsselt, über sein eigenes Leben, seine Probleme mit dem Pariser Literaturbetrieb, seine Amouren, seine Besessenheit, Frauen zu verführen, seine Sehnsucht nach sich selbst. In seiner radikalen Selbstintrospektion, die ohne Effekthascherei daherkommt, begegnet er Menschen, die ihm spirituelle Traditionen näher bringen, die er in sein Leben integrieren kann.

Die Geschichte, in die diese Suche eingebaut ist, ist wohl auch seine eigene: seine Frau verlässt ihn ohne Kommentar, nachdem sie über Jahre vergeblich versucht hat, dem berühmten Autor wirklich nahe zu kommen. Als sie dann nicht mehr da ist, stürzt er sich in anderen Lieben, die ihn aber nicht erfüllen, und so begibt er sich auf die lange Suche nach sich selbst - und findet seine Frau wieder, beide nun radikal verändert, aber endlich fähig, wirklich zu lieben.

Ein Buch, das jeden der es liest, mit seiner eigenen Art zu lieben konfrontiert. Vorsicht, es kann einen ziemlich beunruhigen !

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Vor 1 Monat von Murát Pascal G. Dursun veröffentlicht

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Vor 9 Monaten von flywauzi veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Ein Buch ohne Tiefgang - tatsächlich!
Eigentlich habe ich Paulo Coehlo Bücher ganz gerne gelesen, aber mit 'Der Zahir' bin ich von dieser Krankheit nun kuriert. Lesen Sie weiter...
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