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Liebessabotage
 
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Liebessabotage (Taschenbuch)

von Amélie Nothomb (Autor), Wolfgang Kriege (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 146 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 4., Aufl. (Oktober 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257229372
  • ISBN-13: 978-3257229370
  • Originaltitel: Le sabotage amoureux
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,3 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 208.733 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein wunderbar verrückter, kleiner Roman, in dem die Autorin mit sarkastischem Humor, Poesie und Esprit ein Feuerwerk der Gedanken und Sprache abschießt. Ein Buch, das glücklich macht." (Sender Freies Berlin)
"Amelie Nothomb erzählt auf eine unverschämt selbstverliebte Art und ist deshalb eine erfrischend ehrliche und ehrlich erfrischende Schriftstellerin." (Norddeutscher Rundfunk)
"Wie schon ihr erstes Buch brillant formuliert, und man fragt sich, woher dieses erst 27 Jahre alte Genie so viel Weisheit, so viel Reife, so viel Sprachstil nimmt. Liebessabotage ist gleichermaßen humorvoll wie auch grausam. Ein mehr als würdiger Nachfolgeroman." (Marie Claire)
"Distanziert, hochgebildet und belesen, ohne in ihrer Intellektualität aufdringlich zu sein, erzählt sie ihre kleine Geschichte mit der lächelnden Weisheit einer Weltenbürgerin." (Kurier)

Kurzbeschreibung

Amelie Nothomb hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten in China und Japan verbracht. Ihr Roman, der monatelang auf den französischen Bestsellerlisten stand, erzählt von einem "Weltkrieg", der unbeachtet von der Öffentlichkeit von 1972 bis 1975 im Pekinger Diplomatenghetto tobte. Während sich die Eltern um Frieden bemühten, gehörte es zum liebsten Zeitvertreib ihrer Sprößlinge, Krieg zu spielen. Jüngste dieser Kinderarmee war die siebenjährige Ich-Erzählerin, die ein Leben ohne Feinde langweilig fand - bis sie der wunderschönen zehnjährigen Italienerin Elena begegnete und sich unsterblich in sie verliebte."Ein wunderbar verrückter, kleiner Roman, in dem die Autorin mit sarkastischem Humor, Poesie und Esprit ein Feuerwerk der Gedanken und Sprache abschießt. Ein Buch, das glücklich macht."(Sender Freies Berlin)
"Amelie Nothomb erzählt auf eine unverschämt selbstverliebte Art und ist deshalb eine erfrischend ehrliche und ehrlich erfrischende Schriftstellerin."(Norddeutscher Rundfunk)
"Wie schon ihr erstes Buch brillant formuliert, und man fragt sich, woher dieses erst 27 Jahre alte Genie so viel Weisheit, so viel Reife, so viel Sprachstil nimmt. Liebessabotage ist gleichermaßen humorvoll wie auch grausam. Ein mehr als würdiger Nachfolgeroman."(Marie Claire)
"Distanziert, hochgebildet und belesen, ohne in ihrer Intellektualität aufdringlich zu sein, erzählt sie ihre kleine Geschichte mit der lächelnden Weisheit einer Weltenbürgerin."(Kurier)

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Kinderkrieg, 25. Juni 2009
Von Daggi (BaWü) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Hier muss ich einmal eine gegensätzliche Meinung beziehen: ich finde das Buch nicht so toll. Amélie Nothomb, deren bissigen Stil ich ansonsten sehr gerne mag, kommt mir hier zu platt daher. Ich konnte dem Buch (wie eine andere Rezensentin auch) nicht viel abgewinnen und habe es auch nur bis zur Mitte gelesen. Sie fragen - Warum?

Wie vielleicht die meisten schon wissen, ist Amélie Nothomb Diplomatentochter, die ihre Kindheit überwiegend in asiatischen Ländern verbracht hat. In diesem Buch beschreibt sie die Zeit von 1972 bis 1975 in einem chinesischen Kindergarten (San Li Tun), in dem sich Kinder jeglicher Nationalität befanden: Italiener, Franzosen, Belgier, Ost- und Westdeutsche, Russen, Rumänen, Afrikaner, Chilenen etc. Frau Nothomb spricht vom "Weltkrieg im Ghetto von San Li Tun" und das war es wohl tatsächlich in ihren Augen: mit einem Durchschnittsalter von 10 Jahren führen die Kinder Krieg gegeneinander und gegen den Kommunismus.

Die Autorin spricht von "Feinden", "Heer der Alliierten" und "Foltermethoden". Sie beschreibt in ihrer bissig-sarkastischen Art, welche fiesen "Kriegs"-Strategien sich das eine Lager ausgedacht hat und mit welchem Vergeltungsschlag das andere Lager darauf reagiert hat. Ich finde das nicht wirklich lustig oder zum Schmunzeln, denn da vergeht mir eher das Lachen. Die Kinder sind weitgehend sich selbst überlassen, daher entstehen wohl diese aggressiven Eskapaden, die Frau Nothomb drastisch übertrieben darstellt. Die ganz Zeit habe ich bei dem Buch darauf gewartet, dass es mich endlich packt, doch auch die Darstellung der (verzweifelten) Verliebtheitsgefühle, die Amélie für die Italienerin Elena hegt, berührten mich in keinster Weise.

Ich kann etliche Bücher von Frau Nothomb empfehlen: Mit Staunen und Zittern, (eines meiner Lieblingsbücher), Die Reinheit des Mörders, Böses Mädchen und auch Biographie des Hungers, aber von "Liebessabotage" rate ich, die Finger zu lassen.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen herrlich politisch unkorrekte Lektüre, 9. Dezember 2002
Von "lindenhof" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Ein siebenjähriges Mädchen kommt mit seiner Familie, der Vater ist belgischer Diplomat, am Ende der Zeit der sogenannten Viererbande nach Peking. Und das ereignisreiche Leben der kleinen Amélie geht weiter. Wiederum brilliant vermischt die belgische Schriftstellerin Amélie Nothomb Autobiographisches (erzählt aus der Perspektive einer Siebenjährigen) mit philosophischen Betrachtungen der Erwachsenen. Herrlich politsch absolut unkorrekt stürzt sich die Kleine ins Leben des Ausländerghettos in der chinesischen Metropole. Aus lauter Langeweile betrieben die Diplomatenkinder Krieg untereinander, zuerst alle gegen die Ostdeutschen, dann gegen die Nepalesen. Dazwischen verliebt sich die Autorin, diese Liebe wird aber von der angehimmelten Elena nicht erwidert. Nein, die Angebetete quält die asthmatische Erzählerin bis zur Ohnmacht! Wie man die Liebe einer Angebeteten gewinnt, das verrät ihr Amélies Mutter. Und Amélie kommt mit dieser Taktik (nicht ganz diplomatenkonform) an ihr Ziel.
Ein wunderbares, zärtliches und äusserst lustiges Buch.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Was für eine spannende Geschichte!, 15. Februar 2004
Von isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Lange mußte ich nachdenken, wo ich so etwas Ungewöhnliches schon mal in ähnlicher Form gelesen hatte. Dann kam ich darauf: Dieses Buch erinnert an "Der Krieg der Knöpfe"! Zumindest was die deftige Schilderung der Kampfhandlungen zwischen den Diplomatenkindern angeht, die in der Isolation ihres abgeschirmten Wohnviertels in Peking gegeneinander einen eigenen Weltkrieg führen, von dem ihre Eltern zunächst nichts bemerken.

Aber Amélie Nothombs Buch ist noch ein gutes Stück hintergründiger als "Der Krieg der Knöpfe". Sie bereichert es um eine leidenschaftliche Liebesgeschichte von homerischem Ausmaß, ewiger Gültigkeit und lächerlicher Tragik.

Das Buch ist unglaublich mitreißend geschrieben. Poetische, geradezu leuchtende Passagen wechseln ab mit trockenen Bemerkungen, bösen Kommentaren und lakonischen Schlußfolgerungen. Der fröhlich-brutale Kinderkrieg wird ebenso schonungslos und brillant beschrieben wie das, was sich zwischen den Hauptdarstellerinnen, zwei kleinen Mädchen, abspielt: Eine Liebesgeschichte, die gar keine ist, sondern ein Machtkampf.

Auch die trostlose Athmosphäre im kommunistischen China der Siebziger wird in dem Buch wiedergegeben und zwar durch Andeutung und Auslassung, genau wie bei einer Tuschezeichnung die weißen Stellen auf dem Papier das Bild mitbestimmen. Das Ganze ist sehr glaubhaft, was daran liegen mag, daß Amélie Nothomb selbst ein Diplomatenkind ist und eine Zeitlang mit ihren Eltern in China lebte.

Ein packendes Buch mit ungewöhnlichem Schluß, in dem eine uralte, zeitlose Geschichte mit viel Schwung wiedererzählt wird. "Liebessabotage" ist etwas für den Leserausch und zum Verschenken für die beste Freundin.

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2.0 von 5 Sternen Seichte Unterhaltung
Meiner Meinung nach kein gelungenes Buch von A. Nothomb.Obwohl ich ihren außergewöhnlichen Stil und bitterböse Erzählweise faszinierend finde, gelang es mir kaum das Buch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2005 von amavita

5.0 von 5 Sternen Wundervoller Einblick....
...in eine Kinderwelt, die innerhalb eines Diplomatenghettos in China stattfindet. In der die Kinder sich selbst oder ihrer Nanny überlassen sind und ihre eigene Welt bauen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. März 2003 von K. Kirchner

5.0 von 5 Sternen Kindermobbing auf chinesisch
Ähnlich wie in "Metaphysik der Röhren" wird die Handlung aus der Froschperspektive eines Kindes erzählt und ruft eigene Kindheitserinnerungen wach. Lesen Sie weiter...
Am 24. Oktober 2002 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Eine interessante Einsicht in Fernöstliches und Westliches
Zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren habe ich wieder ein Buch auf Französisch gelesen. Und wenn mir vielleicht auch manche Feinheit entging, muss ich sagen: ich habe gelacht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2002 von klaus_schmidt

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Sie schreibt so kafkaesk wie niemand nach Kafka. Alles ist starke Fiktion und spielt in einer irrealen Welt, die es nie gab oder geben wird... Lesen Sie weiter...
Am 15. August 2000 veröffentlicht

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