Kurzbeschreibung
In der kleinen Stadt an der Ostsee treffen zufällig sechs Gestalten zusammen: Der Junge Gregor, der KPD-Funktionär; Judith, die Jüdin; am Ort selbst befinden sich Pfarrer Helander; Knudsen der Fischer und Kutterbesitzer; als letzter die Holzplastik des lesenden Klosterschülers. Und die sechs Gestalten haben kein anderes Anliegen, als Deutschland zu verlassen. Anderschs großes Buch von Sansibar ist Mißtrauensvotum ersten Ranges gegen unser behäbig-aufgeblasenes Volk der Mitte.
Klappentext
»In der kleinen Stadt an der Ostsee treffen zufällig sechs Gestalten zusammen: "Der Junge"; Gregor, der KPD-Funktionär; Judith, die Jüdin; am Ort selbst befinden sich der Pfarrer Helander; Knudsen, der Fischer und Kutterbesitzer; als Letzter die Holzplastik des "lesenden Klosterschülers". Und diese sechs Gestalten haben kein anderes Anliegen, als Deutschland zu verlassen. Anderschs großes Buch von Sansibar ist ein Mißtrauensvotum ersten Ranges gegen unser behäbig-aufgeblasenes "Volk der Mitte".«
Arno Schmidt »Einer der bedeutendsten Romane der deutschen literarischen Nachkriegsproduktion.« Beda Allemann
»Die deutsche Linke, ob alt oder neu, kann seiner nicht entbehren... Allem resoluten Engagement begegnet er mit Sympathie, aber er mißtraut allen ideologischen Slogans und hält sein Wort auf der scharfen "Spitze der Feder"; er will, daß das Kunstwerk, wie Pastor Helanders "lesender Klosterschüler", die Wahrheit verkündet, und beharrt doch unermüdlich (wie selten einer auf der Linken) auf der Sensibilität des Künstlers. Kein deutscher Schriftsteller ist so berufen wie er, uns darüber aufzuklären, was von der revolutionären Ekstase dieses Jahrhunderts noch fortbrennt.« Peter Demetz
1986 verfilmt von Bernhard Wicki.