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Philosophie des Glücks: Von Hiob bis Freud. Vom Autor revidierter und erweiterter Text nach der Erstausgabe von 1948
 
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Philosophie des Glücks: Von Hiob bis Freud. Vom Autor revidierter und erweiterter Text nach der Erstausgabe von 1948 (Taschenbuch)

von Ludwig Marcuse (Autor)
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 325 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 13., Aufl. (1972)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257200218
  • ISBN-13: 978-3257200218
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,3 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 7.730 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein Fund. Das Buch belohnt reichlich den Leser." (Frankfurter Neue Presse)

"Man hat ihn Schriftsteller, Essayist, Polemiker, Journalist genannt - mit Recht, das alles war er. Dass er auch ein ernst zu nehmender Philosoph war, hat er mit diesem Buch erstmals bewiesen." (Die Zeit)

"Die Philosophie des Glücks gehört zu Marcuses leichten, unterhaltsamen Büchern; es will kein Rezept für Glück liefern, sondern zur eigenen Glückssuche ermuntern; es handelt von verschiedenen Formen des Glücks, von Hiob, Hans im Glück, Seneca, Tolstoi und Freud, von der Glücklichen Gesellschaft der Frühsozialisten, vom Glück der modernen Epikuräer Heine, Büchner, Nietzsche ..." (Bayerischer Rundfunk)



Kurzbeschreibung

Es gibt Sehnsüchte, die nicht altern. Sie werden höchstens einmal, von Zeit zu Zeit, unmodern - und dann wieder, von Zeit zu Zeit, modern. Zu diesen ewig jungen Uralten gehört das Glück. Die großen Religionsstifter und Philosophen bis zu Schopenhauer hin versorgten die Menschen oft mit einer Geborgenheit im Glück, die nie lange hielt, sondern mehr und mehr durch armselige Interpretationen ersetzt wurde. Wer glaubt, ein sinnloses Leben nicht führen zu können, soll sich umbringen. Sinnlos bedeutet: ohne einen dauernd schützenden Sinn. Momentane Glücks- und Seligkeitspartikelchen gibt es genug. Der Mensch muss lernen, bescheidener zu werden."Ein Fund. Das Buch belohnt reichlich den Leser." (Frankfurter Neue Presse)
"Man hat ihn Schriftsteller, Essayist, Polemiker, Journalist genannt - mit Recht, das alles war er. Dass er auch ein ernst zu nehmender Philosoph war, hat er mit diesem Buch erstmals bewiesen." (Die Zeit)
"Die Philosophie des Glücks gehört zu Marcuses leichten, unterhaltsamen Büchern; es will kein Rezept für Glück liefern, sondern zur eigenen Glückssuche ermuntern; es handelt von verschiedenen Formen des Glücks, von Hiob, Hans im Glück, Seneca, Tolstoi und Freud, von der Glücklichen Gesellschaft der Frühsozialisten, vom Glück der modernen Epikuräer Heine, Büchner, Nietzsche ..." (Bayerischer Rundfunk)

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen So ein Glück, 16. April 2006
Von kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
"Jeder ist seines Glückes Schmied", sagt ein altes Sprichwort. Doch was ist Glück und mit welcher Dauer ist es, wenn überhaupt, ein Recht? Jedenfalls gibt es Fragen, an die sich LM von der einen Seite, nämlich dem Glück selbst und von der anderen, des Nicht Un-Glücks bravourös herantastet. Nicht das man glaubt, einmal im Glück zu leben sei die Miete für den Rest eines glücklichen Lebens. Das Recht, scheinbar gepachtet aus dem Bund mit Gott, dauerhaft glücklich sein zu können, wird mit Hiobs Botschaften widerlegt. Ganz anders verhält es sich bei einem schönen deutschen Märchen, wo Hans einen Goldklumpen als zu schwer empfindet und gegen ein Pferd tauscht, das Pferd dann gegen ..... etc und am Ende sein letztes Tauschobjekt verliert und sich dennoch überaus glücklich schätzt. Hans hat gelernt, dass es Glück und Unglück gibt, da er ja zwischendurch immer wieder unzufrieden war mit seinem Besitz, aber er begriff auch, das am Ende nicht von den äußeren Dingen Glück beschert wird, sondern, dass das Glück in einem selbst ist.
Dieses wusste schon zwei Jahrtausende zuvor Epikur, der mit seinem Namen das Glück schlechthin umwoben hat. Aus dieser griechischen Schule sind die Ansichten zum Glück in die Welt getragen, im frühen Rom von Lukrez, Epiktet (vgl. Vom geglückten Leben) und Seneca (Das wahre Glück hängt nur von der Beschaffenheit unseres Inneren ab) weiterverbreitet, in den christlichen Zusammenhang über Augustinus eingeführt und in den Schriften Koholets (Salomon) ebenso verankert. Die Seite des Nicht-Unglücks vertritt eher ein Schopenhauer (Glück ist immer nur negativ), Nietzsche und Marx (obwohl er Epikur als Thema einer Arbeit wählte). Kant möchte Glück ganz vertilgen zu Gunsten seiner Moral, kommt aber aus Vernunftgründen nicht umhin, dem Glück seine Stellung zuzuordnen.
Auch wenn glücklich zu leben der Wunsch aller Menschen ist, ist doch mancher Wunsch nicht zu erfüllen. LM führt den Fuchs im Unglück ein, der einer Fabel von Äsop entnommen, den Wunsch zunichte macht durch Umdeutung (reframing). Die Vorstellung süßer Kirschen wird rational negiert: Sind sowieso sauer. Und so verhilft er sich zum Nicht - Unglück.
Insgesamt hat LM mit Umsicht, fundierten historischen, philosophischen Kenntnissen und Zusammenhängen an das Glück, das Verständnis von Glück herangeführt. Epikur ist sein bester Ratgeber, da seine Aussagen sich deutend widerspiegeln in den Ansichten späterer Philosophen (s. o.), Sozialisten (Owen) oder Schriftsteller (Tolstoi). Dieses überaus lesenwerte Buch ist damit eine Empfehlung.
Glück kommt nicht schnell, es braucht auch Geduld, oder um mit Epikur zu sagen: "Beides ist für eine innere Ausgeglichenheit schädlich: Wenn man nichts anderes machen kann und wenn man bei nichts durchhalten kann." Für ein glückliches und ausgefülltes Leben ist das Alter jedoch kein Beweismittel.

Literaturempfehlung zum Thema:
Epikur: Von der Überwindung des Angst, Philosophie der Freude
Plutarch: Die Kunst zu leben, Moralia
Epiktet: Vom geglückten Leben
Russell: Die Eroberung des Glücks
Alain: Die Pflicht, glücklich zu sein
Camus: Der glückliche Tod
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein persönliches Buch - Geschichte des Glücks zum Angreifen, 7. September 2005
Einige Passagen sind zugegeben etwas von wissenschaftlicher Argumentationsweise durchdrungen. Aber auch die sind zu schaffen, da Marcuse klar seine persönlichen Standpunkte einbringt.
Diese Offenlegung und seine Leidenschaft in einfachen griffigen Formulierungen hat dieses Buch zu einem wirklich wichtigen für mich gemacht.
Thumbs up - Philosophen und deren Gedanken zum Glück werden dem Leser sehr greifbar geschildert.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ein wirklich gutes buch, 16. September 1999
Von Ein Kunde
marcuse schafft, was nicht viele schaffen, philosophie lesbar zu machen. seine auseinandersetzung mit dem thema per se, nähmlich der suche nach dem glück ist eine der gelungensten dieses jahrhundert. wer am glück interessiert ist, und das ist eigentlich jeder, kann um dieses buch nicht herumkommen.
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